„Wir sind alle Gefangene, aber einige von uns leben in Zellen mit Fenstern und einige in Zellen ohne Fenster.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 9. September 2020. Geschichte
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libanesischer Künstler und Dichter 1883 - 1931

Ähnliche Zitate

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„Wo eine Zelle entsteht, da muss eine Zelle vorausgegangen sein, ebenso wie das Thier nur aus dem Thiere, die Pflanze nur aus der Pflanze entstehen kann.“

—  Rudolf Virchow deutscher Arzt, Pathologe und Politiker (DFP), MdR 1821 - 1902

Zweite Vorlesung, 17. Februar 1859. In: Die Cellularpathologie in ihrer Begründung auf physiologische und pathologische Gewebelehre, Verlag von August Hirschwald, Berlin 1868, S. 25, [virchow_cellularpathologie_1858/47]
In der zweiten Auflage von 1859 ( books.google.de https://books.google.de/books?id=VHT1i1y6gpEC&pg=RA1-PA25&dq=%20Omnis+cellula+e+cellula%20) findet sich dann zusätzlich die bekannte Formulierung "Omnis cellula e cellula" beigefügt.

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„Das Leben kommt auf alle Fälle aus einer Zelle, doch manchmal endets auch - bei Strolchen - in einer solchen.“

—  Heinz Erhardt deutscher Komiker, Musiker, Entertainer, Schauspieler, Dichter 1909 - 1979

Die Zelle, in: Das große Heinz Erhardt Buch, Goldmann, München 1970. S. 274 ISBN 3-442-06678-6; youtube.com 0:24ff. http://www.youtube.com/watch?v=p3RGr0AzqTQ

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„Mancher kann nicht aus dem Fenster hinausdenken.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

Vergebens predigt Salomo, S. 878
Spricker - Aphorismen und Reime

Citát „Man sieht in der Tat viel mehr vom Leben, wenn man nur aus einem Fenster hinausschaut.“
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„Ich denke an dichte Fenster! Kein anderes Land kann so dichte und so schöne Fenster bauen.“

—  Angela Merkel deutsche Bundeskanzlerin 1954

BILD-Zeitung, 29. November 2004 auf die Frage, welche Empfindungen Deutschland in ihr weckt
2004

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„Der Mensch besteht aus Knochen, Fleisch, Blut, Speichel, Zellen und Eitelkeit.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

Quelle: „Schnipsel“, 1973

"Was man den andern übel nimmt", in: "Uhu", 11, August 1929, S. 100

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„Man muss das Geld zum Fenster rauswerfen, damit es zur Tür wieder reinkommt.“

—  Karl Lagerfeld deutscher Modeschöpfer, Designer und Fotograf 1933 - 2019

im Interview mit Ilka Piepgras. ZEITmagazin 51/2008 11. Dezember 2008 zeit.de https://www.zeit.de/2008/51/Symbole-Lagerfeld-51/komplettansicht
Siehe aber schon Robert Musil#Der Mann ohne Eigenschaften (ab 1930): "[Die] Natur des Geldes [...] will die Vermehrung genau so, wie die Natur des Tieres die Fortpflanzung anstrebt [...] wirft man das Geld wie ein Sämann zum Fenster hinaus, [...] kommt [es] vermehrt bei der Tür wieder herein. Es aber im stillen für Zwecke und Menschen verschenken, die ihm nichts nützen, das läßt sich nur mit einem Meuchelmord am Geld vergleichen." - Kapitel 92: Aus den Lebensregeln reicher Leute, S. 430,

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„Kunst ist das Fenster, durch das der Mensch seine höhere Fähigkeit erkennt.“

—  Giovanni Segantini italienischer Maler des Symbolismus 1858 - 1899

Schriften und Briefe
("l'arte è la finestra dove lo spirito umano può comprendere la sua superiore grandezza." - Atti della Accademia Pontaniana. Band 42, 1912. p. 76 books.google https://books.google.de/books?id=gSzmAAAAMAAJ&q=finestra

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„Wenn Sie einen Schweizer Bankier aus dem Fenster springen sehen, springen Sie hinterher. Es gibt bestimmt etwas zu verdienen.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

(Voltaire) - Jean Ziegler: Eine Schweiz - über jeden Verdacht erhaben. Deutsch von Klara Obermüller. Luchterhand 1976
(Original franz.: « Si vous voyez un banquier suisse sauter d'une fenêtre, sautez derrière lui. Il y a sûrement de l'argent à gagner. » (Voltaire) - Jean Ziegler: Une Suisse au-dessus de tout soupçon. Éditions du Seuil, 1976. p. 76, 210 books.google http://books.google.de/books?id=1mm3AAAAIAAJ&q=voyez
27 août. — « Si vous voyez un banquier suisse qui saute par la fenêtre, suivez-le : il y a de l'argent à faire » (Voltaire). - Julien Green: La lumiére du monde - 1978-1981. Editions du Seuil, 1983. p. 269 books.google http://books.google.de/books?id=1utAAQAAIAAJ&q=banquier
Ausführlich dazu Marc Bauen / Nicolas Rouiller: Relations bancaires en Suisse (2011), Kapitel 41: Les activités bancaires transfrontalières https://www.yumpu.com/fr/document/view/17861178/les-activites-bancaires-transfrontalieres-marc-bauen pp. 541, 544-546. Der Ausdruck "Schweizer Bankier" sei für die Zeit Voltaires ziemlich anachronistisch. Das Bonmot gehe zurück auf Étienne-François de Choiseul (1719–1785) und sei erstmals nachweisbar in The European Magazine and London Review [vol. 21] 1792, p. 182 archive.org https://archive.org/stream/europeanmagazin01londgoog#page/n203/mode/1up [rechts unten]: «M. le Duc de Choiseul, a man of great wit […] said ‹Si vous voyez jamais un Genevois sauter par une fenêtre, sautez tout de suite après lui. Il y aura toujours vingt pour cent à gagner›». Eine Zuschreibung an Voltaire sei erstmals 1807 festzustellen, und erst um 1850 sei aus Choiseuls "Genfer" schließlich ein "Schweizer Bankier" geworden.)
Fälschlich zugeschrieben

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„Öffne ein Fenster, laß mich das Licht sehen." alternativ: "[…] laß mich mehr Licht sehen.“

—  Giacomo Leopardi italienischer Dichter und Philologe 1798 - 1837

Letzte Worte, 14. Juni 1837
Original ital.: "Apri quella finestra, fammi vedere la luce. alternativ: "[…] più luce."
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