„Der Einsiedler versündigt sich gegen die Gesellschaft, denn er entzieht ihr die Dienste, die er im Stande wäre ihr zu leisten.“

Der Zweck im Recht. Zweiter Band. Leipzig: Breitkopf & Härtel, 1883. S. 337f.
Der Zweck im Recht

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Jurist 1818 - 1892

Ähnliche Zitate

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„Aus Eigennutz entspringt die Dankbarkeit der Meisten // Für einen Dienst, den wir geleistet oder leisten.“

—  Friedrich Rückert deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist 1788 - 1866

Die Weisheit des Brahmanen, III. Buch, Nr. 29. 5. Auflage. Leipzig: Hirzel, 1863. S. 78.
Die Weisheit des Brahmanen

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„Die Sorge für die Kranken muss vor und über allem stehen: Man soll ihnen so dienen, als wären sie wirklich Christus.“

—  Benedikt von Nursia, buch Regula Benedicti

RB 36, 1
Original lat.: "Infirmorum cura ante omnia et super omnia adhibenda est, ut sicut revera Christo ita eis serviatur, [...]"
Regula Benedicti (RB), um 540

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„Wenn eine heiße Frau auf einen Einsiedler trifft muss sich einer ändern.“

—  Charles Bukowski US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller 1920 - 1994

Charles Bukowski 439 Gedichte. Zweitausendeins-Taschenbuch Nr.2, 2009. ISBN 978-3-86150-902-8. Seite 155.
Original englisch: “When a hot woman meets a hermit one of them is going to change.” - In: what matters most is how well you walk through the fire. New York HarperCollins, 2002

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„Ich hielt es für besser, etwas zu leisten, als nichts zu versuchen weil man nicht alles leisten kann.“

—  Alexander Von Humboldt deutscher Naturforscher 1769 - 1859

Die freie Bergschule zu Steben, 13. März 1794. In: Alexander von Humboldt, Hrsg. Karl Bruhns, Erster Band, F. A. Brockhaus, Leipzig 1872, S. 293,

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„Unser Herrgott hat sonderbare Kostgänger auf seiner Erde, und wunderliche Käuze gibt's in allen Ständen und Berufen; aber die bunteste Gesellschaft finden wir doch unter uns Aerzten.“

—  Heinrich Hoffmann deutscher Psychiater und Autor 1809 - 1894

Antwort auf die von Dr. Schoeller gehaltene Tischrede anlässlich seines 50jährigen Doktor-Jubiläums am 10. August 1883. In: Jahresbericht über die Verwaltung des Medizinalwesens: die Krankenanstalten und die öffentlichen Gesundheitsverhältnisse der Stadt Frankfurt a. M., Band 27. Frankfurt a.M.: Sauerlaender, 1884. S. 287.

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„Komfort, Geschäft und berufliche Sicherheit können in einer Gesellschaft, die sich auf und gegen nukleare Zerstörung vorbereitet, als allgemeines Beispiel versklavender Zufriedenheit dienen.“

—  Herbert Marcuse, buch Der eindimensionale Mensch

Der eindimensionale Mensch. Aus dem Englischen übersetzt von Alfred Schmidt. Suhrkamp 1989, S. 254 books.google https://books.google.de/books?id=AiItAQAAIAAJ&q=versklavender
"Comfort, business, and job security in a society which prepares itself for and against nuclear destruction may serve as a universal example of enslaving contentment." - One-Dimensional Man. Beacon: Boston 1964
Der eindimensionale Mensch (1964)

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„Wenn man noch nicht den Menschen dienen kann, wie sollte man den Geistern dienen können?“

—  Konfuzius chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie -551 - -479 v.Chr

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„Aber wir können nicht immer den Stand ergreifen, zu dem wir uns berufen glauben; unsere Verhältnisse in der Gesellschaft haben einigermaßen schon begonnen, ehe wir sie zu bestimmen imstande sind.“

—  Karl Marx deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist 1818 - 1883

Betrachtungen eines Jünglings bei der Wahl seines Berufes. (Abiturientenarbeit) MEW 40, S. 592

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„Die Kultursprachen haben die Fähigkeit verloren, den Menschen über das Gröbste hinaus zur Verständigung zu dienen. Es wäre Zeit, wieder schweigen zu lernen.“

—  Fritz Mauthner deutschsprachiger Philosoph und Schriftsteller 1849 - 1923

Sprache und Psychologie, S. 215, , alo http://www.literature.at/viewer.alo?objid=927&viewmode=fullscreen&rotate=&scale=3.33&page=226
Beiträge zu einer Kritik der Sprache, Band 1: Sprache und Psychologie

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„Einem Roman, der eigentlich romantisch geschrieben und auf Überraschung berechnet wäre, würde man einen schlechten Dienst erzeigen, wenn man seine Fabel auszöge.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Schriften zur Literatur – Rezension von [Friedrich Bucholz]: Bekenntnisse einer schönen Seele, von ihr selbst geschrieben, Berlin 1806, in: Jenaische Allgemeine Literaturzeitung 16. Juli 1806.
Andere Werke

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„Wenn du im Recht bist, kannst du es dir leisten, Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du es dir nicht leisten, sie zu verlieren.“

—  Mahátma Gándhí indischer Politiker 1869 - 1948

In Sevagram - Gandhiji's ashram and other institutions in Wardha (1969) von R.V. Rao heißt es, Gandhi habe in seinen dortigen Räumen neben einem Zitat von John Ruskin über die Lüge ein weiteres von "G.C. Larimer" ausgestellt: "When you are in the right you can afford to keep your temper and when you are in the wrong, you can't afford to lose it", p. 6 books.google http://books.google.de/books?id=Djw2AAAAIAAJ&q=larimer.
Tatsächlich findet sich das Zitat in George Horace Lorimers ab 1901/02 in zahlreichen Auflagen veröffentlichten Letters from A Self-Made Merchant To His Son, Being the Letters written by John Graham, Head of the House of Graham & Company, Pork-Packers in Chicago, [...] to his Son, Pierrepont [...], No. 7: Omaha September 1st, 189-, en.wikisource https://en.wikisource.org/wiki/Letters_from_a_Self-Made_Merchant_to_His_Son/Letter_7#81, gutenberg.org http://www.gutenberg.org/files/21959/21959-h/21959-h.htm & p. 83 archive.org https://archive.org/stream/lettersfromasel01lorigoog#page/n106/mode/2up.
Schon am 1. März 1958 hatte The Saturday Evening Post den Artikel What Negroes Can Learn From Gandhi von Chester Bowles veröffentlicht, in dem es ohne Bezug auf Lorimer, den früheren Chefredakteur und Herausgeber der Post, heißt: "On the wall over Gandhi's simple bed hung a sign: 'When you are in the right you can afford to keep your temper; and when you are wrong you cannot afford to lose it'", http://www.mkgandhi.org/articles/negroes&g.htm.
Fälschlich zugeschrieben

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„Wie wir unseren Jobs dienen, dienen wir der Welt.“

—  Henry Ford Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company 1863 - 1947

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„Wie kann ich es mir leisten, nie wieder zu arbeiten?“

—  Robert Kiyosaki US-amerikanischer Unternehmer und Autor 1947

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„Könnte man doch den Engländern das Reden und den Iren das Zuhören beibringen, die hiesige Gesellschaft wäre ziemlich zivilisiert.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

'Ein idealer Gatte, 3. Akt / Mrs. Cheveley
Original engl.: "If one could only teach the English how to talk, and the Irish how to listen, society here would be quite civilised."
Ein idealer Gatte - An Ideal Husband

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„Die Architektur schafft den notwendigen baulichen Rahmen, in dem wir uns bewegen. Ohne Architektur wäre die menschliche Gesellschaft nicht denkbar.“

—  Jürgen Tietz deutscher Architekturkritiker 1964

1998 in: Geschichte der Architektur des 20. Jahrhunderts, ISBN 3829005121

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