Zitate

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„Ich bin gut informiert. Ich weiß viel. Ich habe viel Material.“

Horst Seehofer (1949) deutscher Politiker

Stern Heft 23 vom 30. Mai 2007, zitiert bei www.sueddeutsche.de http://www.sueddeutsche.de/bayern/artikel/562/116446/, Stand 31.Mai 2007, und welt.de http://www.welt.de/politik/article912758/Seehofer_Ein_Mann_der_vor_sich_selbst_versagt.html, 1. Juni 2007

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„Russland liefert niemals niemanden nirgendwohin aus und plant dies auch nicht.“

Wladimir Wladimirowitsch Putin (1952) russischer Politiker

Zum Fall Edward Snowden, als dieser im Transitbereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo festsaß. http://www.handelsblatt.com/politik/international/die-kernigsten-sprueche-des-kremlchefs-putin-taucht-ab/4656114.html?slp=false&p=2&a=false#image

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„Die Forderung nach der Wiedervereinigung halte ich für eine gefährliche Illusion. Wir sollten das Wiedervereinigungsgebot aus der Präambel des Grundgesetzes streichen.“

Joschka Fischer (1948) deutscher Politiker

Quelle: Die Welt am 29. Juli 1989 zitiert in Handelsblatt https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/zitate-von-joseph-martin-fischer-joschkas-sternstunden-und-irrtuemer/2672752.html?ticket=ST-2877923-UppX99QlM1ugNwGTJwPL-ap4 am 27. Juni 2006

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„Die Migrationsfrage ist die Mutter aller politischen Probleme in diesem Land. Das sage ich seit drei Jahren.“

Horst Seehofer (1949) deutscher Politiker

im Interview mit Michael Bröcker und Eva Quadbeck: „Migrationsfrage ist die Mutter aller Probleme“ https://rp-online.de/politik/deutschland/horst-seehofer-lehnt-stichtagsregelung-fuer-fluechtlinge-als-fachkraefte-ab_aid-32736207. Rheinische Post 6. September 2018

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„Ich kann nicht leben, ohne gar nichts zu tun; arbeyten noch spinnen kann ich ohnmöglich, allezeit plauderen were mir unerträglich... allezeit lesen kann ich auch nicht, mein hirnkasten ist zu verwirrt... schreiben amusiert mich und gibt meinen trauerigen gedanken distraction. Also werde ich keine von meinen correspondenzen abbrechen, und was Ihr auch sagen mögt, liebe Louise, so werde ich Euch alle donnerstag und sambstag schreiben und an meine liebe prinzeß von Wallis alle dienstag und freytag. I.L. liebe schreiben seind eine arzeney vor mich; denn sie schreibt so artig und verzehlt so angenehm, daß es eine rechte lust ist, I.L. schreiben zu lesen und zu beantworten; das divertiert mich mehr als die spektakel... Mein kleinster brief, so ich in der ganzen woche schreibe, ist an die königin in Spanien... und der gibt mir mehr mühe, als alle andere briefe... weilen ich als auf complimenten antworten muß, welche ich nie habe vertragen können... Es könnte leicht sein, daß die prinzeß von Wallis zufrieden sein könnte, nur einmal die woch von meinen albern briefen zu haben und nur einmal zu schreiben; aber das kompt mir gar nicht zu paß, werde also fortfahren, wie ich bisher getan.“

Liselotte von der Pfalz (1652–1722) Prinzessin von der Pfalz, durch Heirat Herzogin von Orléans und Schwägerin Ludwigs XIV.

Quelle: Tagtäglich suchte Liselotte Gemütserleichterung durch das Schreiben langer Briefe an ihre Verwandten in Deutschland, der stetige Austausch wurde für sie zum Heilmittel für ihre innerliche melancholie und betrübnus, denen sie durch ihre deprimierenden Lebenserfahrungen ausgesetzt war. Die Pflege der deutschen Sprache, auch durch das Lesen von Büchern, bedeutete ihr ein Stück Heimat und Identität in der Fremde. Brief vom 13. März 1721 an ihre Halbschwester Louise über ihre Korrespondenz mit der Prinzessin von Wales, Caroline von Brandenburg-Ansbach. Briefe der Liselotte von der Pfalz, hg. v. Helmuth Kiesel, Insel Verlag, 1981, S. 240ff.
Online https://www.elisabeth-charlotte.eu/ecvext?v=lstjzjhswq3uxpg

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„Der Unterschied liegt darin, dass im Islam keine Säkularisierung stattgefunden hat. Es hat keine Neuinterpretation gegeben, keine Verweltlichung, keine Aufklärung. Es gab dort keinen Mendelssohn, keinen Luther und auch keine bibelkritische Auslegung, die die Schrift nicht wörtlich nimmt. Da, wo die Schrift wörtlich genommen wird, kommt es ja auch bei Juden und Christen zu Katastrophen.“

Henryk M. Broder (1946) deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller

über den Islam, das Judentum und das Christentum, Interview vom 24. Januar 2007 http://www.planet-interview.de/interviews/pi.php?interview=broder-henryk-24012007; zitiert bei focus.de http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-6649/boerne-preis-2007_aid_64227.html

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„Jeder einzelne Tote war zu viel.“

Klaus Wowereit (1954) Ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin (2001 - 2014)

am 13. August 2009 zum Streit über die Anzahl der Todesopfer an der Berliner Mauer, augsburger-allgemeine.de http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Politik/Artikel,-Berlin-erinnert-an-Mauerbau-vor-48-Jahren-_arid,1800666_regid,2_puid,2_pageid,4290.html

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„Wenn die Presse darüber berichtet, welche Orte besonders gefährdet sind, dann kann das unter Umständen ein Anreiz für Terroristen sein. […] Die Presse muss dazu verpflichtet werden, sich zurückzuhalten, wenn die Gefährdungslage wie jetzt hoch ist.“

Siegfried Kauder (1950) deutscher Politiker, MdB

in einem Interview mit der Saarbrücker Zeitung, 23. November 2010; saarbruecker-zeitung.de http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/berliner_buero/Saarbruecken-Terror-Warnung-Presse-Pressefreiheit-Reischstag;art182516,3517995, spiegel-online http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,730753,00.html,

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„In vornehmlich islamisch geprägten Kulturen und Ländern haben Christen heute noch so gut wie keine Daseinsberechtigung.“

Walter Mixa (1941) deutscher Militärbischof für die Bundeswehr und Bischof von Augsburg

zitiert in "Rheinische Post Online" http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/panorama/deutschland/religion/462665, 27. Juli 2007 und "FOCUS Online" http://www.focus.de/politik/deutschland/religionsfreiheit_aid_68015.html, 27. Juli 2007