„Der Edle handelt von sich aus. Er achtet die anderen, obwohl er darum noch nicht notwendig von den anderen geachtet wird. Er liebt die anderen, obwohl er darum noch nicht notwendig von den anderen geliebt wird. Andere zu achten und zu lieben steht bei uns selbst. Von andern geliebt und geachtet zu werden, steht bei den andern. Der Edle sorgt unter allen Umständen für das, was bei ihm steht, nicht für das, was bei den andern steht. Wer auf sich selbst beruht, trifft immer das Rechte.“

—  Lü Bu We

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 204
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Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

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„Da steht (nach rechts) der Feind, der sein Gift in die Wunden eines Volkes träufelt. - Da steht der Feind - und darüber ist kein Zweifel: dieser Feind steht rechts!“

—  Joseph Wirth Deutscher Reichskanzler 1879 - 1956

anläßlich der Ermordung des Reichsaußenministers Walther Rathenau. Rede im Deutschen Reichstag, 25. Juni 1922. In: Verhandlungen des Reichstags. I. Wahlperiode 1920. Band 356. Stenographische Berichte. Norddeutsche Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1922, S. 8058 https://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_w1_bsb00000040_00027.html

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„Wenn man von Gott also gesegnet ist, so steht es wohl an, dass dieser Überfluss von edlen, erfahrenen und auch in der Wissenschaft geübter Damen recht löblich angewendet werde.“

—  Wolf Helmhardt von Hohberg Dichter und Schriftsteller des Barock 1612 - 1688

zur Herstellung von Konfekt in seinem Buch Georgica curiosa oder Adeliches Land- und Feldleben, erschienen 1682, zitiert in Christoph Wagner: Süßes aus dem Sacher, Pichler Verlag Wien 2007, ISBN 3978-3-85431-440-0, S. 156.

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„Ein Mensch kann einsam sein, obwohl er von vielen geliebt wird, wenn er nicht für einen Menschen 'der Liebste' ist.“

—  Anne Frank Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin 1929 - 1945

Tagebucheintrag, 29. Dezember 1943. Zitat entnommen der Ausgabe des Lambert Schneider Verlags, Hamburg, 1958, S. 143. Übersetzer: Anneliese Schütz

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„Das steht doch nicht bei einem selber, wen man lieb gewinnen soll.“

—  Henrik Ibsen norwegischer Schriftsteller 1828 - 1906

Baumeister Solneß, II, 6 (Hilda). Deutsch von Sigurd Ibsen (1859-1930). Leipzig: Reclam, o.J. S. 61. gutenberg.org http://www.gutenberg.org/files/23679/23679-h/23679-h.htm

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„Bei der Politik handelt es sich nicht darum, recht zu haben, sondern recht zu behalten.“

—  Monika Maron, buch Flugasche

Flugasche. Frankfurt/Main S. Fischer 1981. S. 192. ISBN 3-596-22317-2; ebook 2009 PT151 books.google https://books.google.de/books?id=OxpvAgAAQBAJ&pg=PT151
Vgl. Carlo Schmid im Deutschen Bundestag am 29. September 1949:

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„Bei der Politik handelt es sich nicht darum, recht zu haben, sondern recht zu behalten.“

—  Carlo Schmid deutscher Politologe und Politiker (SPD), MdL, MdB 1896 - 1979

Rede in der zehnten Sitzung des Deutschen Bundestages am 29. September 1949 im Rahmen der Aussprache über die Regierungserklärung Adenauers, Plenarprotokoll http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/01/01010.pdf S.183 (D). Ganz überwiegend wird der Ausspruch ohne Beleg für eine frühere Verwendung durch Konrad Adenauer diesem zugeschrieben.
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„Die Liebe ist ein leichter Vogel, setzt sich leicht irgendwo hin, und steht schwer auf.“

—  Emine Sevgi Özdamar türkisch-deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin 1946

Mutterzunge. Hamburg: Rotbuch-Verlag, 2006. S. 34. ISBN 3-434-54537-9

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„Die Liebe, sagt man, steht am Pfahl gebunden, // Geht endlich arm, zerrüttet, unbeschuht.“

—  Eduard Mörike deutscher Lyriker der Schwäbischen Schule, Erzähler und Übersetzer 1804 - 1875

Peregrina V. In: Gesammelte Schriften. Bd. 1: Gedichte, Göschen, Stuttgart 1878, S. 137

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„Man sollte den Glauben achten, wie man die Liebe achtet.“

—  Waldemar Bonsels deutscher Schriftsteller 1880 - 1952

Menschenwege. Aus den Notizen eines Vagabunden. 36.-42. Tausend. Frankfurt a.M.: Rütten & Loening, 1920. S. 245.

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