Zitate von Max Aitken, 1. Baron Beaverbrook

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Max Aitken, 1. Baron Beaverbrook

Geburtstag: 25. Mai 1879
Todesdatum: 9. Juni 1964

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William Maxwell Aitken, 1. Baron Beaverbrook PC ONB , war ein kanadisch-britischer Verleger und konservativer Politiker.

Er war seit 1910 Mitglied des House of Commons, nachdem er zuvor in Kanada ein erfolgreicher Unternehmer gewesen war. Im folgenden Jahr wurde er geadelt und begann, sich einen Pressekonzern zusammenzukaufen, zu dem der Evening Standard und der Daily Express gehörten.

Im Ersten Weltkrieg wurde Aitken von der kanadischen Regierung damit beauftragt, die alliierte Presse über den kanadischen Beitrag zur Kriegsführung zu informieren, was er u. a. auch durch eigene Bücher tat. Hierfür wurde er 1916 zum Baronet und 1917 zum Baron Beaverbrook sowie Minister of Information ernannt. Im Crewe House leitete er die inter-alliierte Zusammenarbeit der Kriegspropaganda. 1918 war er kurzzeitig als Chancellor of the Duchy of Lancaster Kabinettsmitglied in der Regierung Lloyd George.

In der Zwischenkriegszeit hatte Aitken aufgrund seines Presseimperiums großen Einfluss. Dies zeigte sich insbesondere in der Krise des Jahres 1936, als die Zeitungen Aitkens jede Einzelheit der Affäre des Königs Eduard VIII. mit der geschiedenen US-Amerikanerin Wallis Simpson und seiner Kontakte zu NS-Deutschland publizierten. Er lernte Toto Koopman kennen und führte sie in die Londoner High Society ein. Koopman war das berühmteste Model der Zeit.

Während des Zweiten Weltkriegs war Aitken, der inzwischen allgemein als Lord Beaverbrook bekannt war, zunächst Minister für Flugzeugproduktion, dann für Nachschub. Er erreichte eine massive Erhöhung der Zahl der produzierten Jäger und Bomber. 1943 wurde er Lord Privy Seal, dieses Amt behielt er bis 1945.

Nach Kriegsende tat er sich als Mäzen im Vereinigten Königreich und in der kanadischen Provinz New Brunswick hervor. Daneben schrieb er diverse Bücher. Er lebte in Cherkley Court bei Leatherhead in Surrey, das er insgesamt mehr als 50 Jahre bewohnte. Nach seinem Tod im Jahr 1964 fiel sein Vermögen an die gemeinnützige Beaverbrook Foundation, die sein Werk fortsetzt und zurzeit von seinem Enkel geleitet wird.

Aitken war zweimal verheiratet. Seine erste Frau, mit der er drei Kinder hatte, starb 1927. Im Alter von 84 Jahren heiratete er 1963 dann Marcia Anastasia Christoforides, die Witwe seines Freundes James Dunn.

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