Marie von Ebner-Eschenbach: Zitate auf Englisch

Marie von Ebner-Eschenbach war österreichische Schriftstellerin. Zitate auf Englisch.
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“What do people like to call stupid the most? Something sensible that they can’t understand.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 37.

“No one is so keen to gather ever newer impressions as those who do not know how to process the old ones.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Niemand ist so beflissen, immer neue Eindrücke zu sammeln, als derjenige, der die alten nicht zu verarbeiten versteht.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 61.

“It is a characteristic of the great that they demand far less of other people than of themselves.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Merkmal großer Menschen ist, daß sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 35.

“Silly people say stupid things, clever people do them.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Alberne Leute sagen Dummheiten. Gescheite Leute machen sie.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 70.

“The insignificant labor, the great create.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Die Kleinen schaffen, der Große erschafft.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 61.

“People who read only the classics are sure to remain up-to-date.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Wenn man nur die Alten liest, ist man sicher, immer neu zu bleiben.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 24.

“Wishes which cannot be fulfilled are said to be “pious.” It is assumed, apparently, that only profane wishes are fulfilled.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Unerreichbare Wünsche werden als »fromm« bezeichnet. Man scheint anzunehmen, dass nur die profanen in Erfüllung gehen.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 27.

“Only those few people who practice it believe in goodness.”

Marie von Ebner-Eschenbach

In das Gute glauben nur die Wenigen, die es üben.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 29.

“Whoever prefers the material comforts of life over intellectual wealth is like the owner of a palace who moves into the servants’ quarters and leaves the sumptuous rooms empty.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Wer die materiellen Genüsse des Lebens seinen idealen Gütern vorzieht, gleicht dem Besitzer eines Palastes, der sich in den Gesindestuben einrichtet und die Prachtsäle leer stehen lässt.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 53.

“Old age either transfigures or stultifies.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Das Alter verklärt oder versteinert.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 25.

“It is unfortunate that a good talent and a good man seldom come together.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Es ist ein Unglück, daß ein braves Talent und ein braver Mann so selten zusammen kommen!
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 25.

“Prejudice supports thrones, ignorance altars.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Vorurteil stützt die Throne, Unwissenheit die Altäre.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 65.

“It is difficult to see the person who admires us as stupid.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Es ist schwer den, der uns bewundert, für einen Dummkopf zu halten.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 72.

“An apparent contradiction of a natural law is only the rarely occurring proof of another natural law.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Ein scheinbarer Widerspruch gegen ein Naturgesetz ist nur die selten vorkommende Betätigung eines andern Naturgesetzes.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 36.

“Dealing with egotists is so corrupting because we gradually fall into their mistakes out of self-defense.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Der Umgang mit einem Egoisten ist darum so verderblich, weil die Notwehr uns allmählich zwingt, in seine Fehler zu verfallen.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 45.