Marie von Ebner-Eschenbach: Zitate auf Englisch

Marie von Ebner-Eschenbach war österreichische Schriftstellerin. Zitate auf Englisch.
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“Rational beings despise nothing so much as that magnanimity that they themselves feel incapable of.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Der Verstandesmensch verhöhnt nichts so bitter als den Edelmut, dessen er sich nicht fähig fühlt.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 20.

“Wags are beggars in the realm of the intellect; they live on alms tossed to them by fortune—on flashes of wit.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Der Witzling ist der Bettler im Reich der Geister; er lebt von Almosen, die das Glück ihm zuwirft—von Einfällen.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 67.

“The intellect and the heart are on good terms with one another. One often represents the other so perfectly, that it is hard to determine which of the two was at work.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Der Verstand und das Herz stehen auf sehr gutem Fuße. Eines vertritt oft die Stelle des andern so vollkommen, dass es schwer ist zu entscheiden, welches von beiden tätig war.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 42.

“It is not those who argue who are to be feared but those who evade argument.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 27.

“In misfortune we usually regain the peace that we were robbed of through fear of that very misfortune.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Im Unglück finden wir meistens die Ruhe wieder, die uns durch die Furcht vor dem Unglück geraubt wurde.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 66.

“Hate only injustice and not those who commit it.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Wenn wir nur das Unrecht hassen und nicht Diejenigen, die es thun, werden wir unsere Kampfgenossen und unsere Feinde lieben.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 73.

“We should always forgive. We should forgive the repentant for their sake, the unrepentant for our sake.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Wir sollen immer verzeihen, dem Reuigen um seinetwillen, dem Reuelosen um unseretwillen.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 25.

“There are intellects that shine and there are those that sparkle. The former illuminate matters, the latter obscure them.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Es gibt Menschen mit leuchtendem und Menschen mit glänzendem Verstande. Die ersten erhellen ihre Umgebung, die zweiten verdunkeln sie.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 28.

“An aphorism is the last link in a long chain of thought.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Ein Aphorismus ist der letzte Ring einer langen Gedankenkette.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 19.

“As an artist, you should not wish to create what you don’t feel you have to create.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Künstler, was du nicht schaffen mußt, das darfst du nicht schaffen wollen.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 21.

“That bad manners are so prevalent in the world is the fault of good manners.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Dass soviel Ungezogenheit gut durch die Welt kommt, daran ist die Wohlerzogenheit schuld.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 72.

“The simplest and commonest truth seems new and miraculous the very moment we first experience it in ourselves.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Die einfachste und bekannteste Wahrheit erscheint uns augenblicklich neu und wunderbar, sobald wir sie zum ersten Mal an uns selbst erleben.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 20.

“We are so vain that we value the opinion even of those whose opinions we find worthless.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Aphorisms http://books.google.com/books?id=BeEnAAAAYAAJ&q="We+are+so+vain+that+we+value+the+opinion+even+of+those+whose+opinions+we+find+worthless".

“A poor, charitable person can sometimes feel rich, a miserly Croesus never.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Ein armer wohlthätiger Mensch kann sich manchmal reich fühlen, ein geiziger Krösus nie.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 74.

“The greatest leveler is politeness; it removes all class distinctions.”

Marie von Ebner-Eschenbach

Die größte Gleichmacherin ist die Höflichkeit, durch sie werden alle Standesunterschiede aufgehoben.
Quelle: Aphorisms (1880/1893), p. 58.