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Michel De Montaigne 56
französischer Philosoph und Autor

Zitate

Herbert Wehner Foto

„Der Herr Bundeskanzler badet gerne lau; so in einem Schaumbad.“

Herbert Wehner (1906–1990) deutscher Politiker (KPD, SPD), MdL, MdB, MdEP

über Willy Brandt, während eines Moskauaufenthalts, Sommer 1973, zitiert in Spiegel 41, 8.10.1973, Seite 25, spiegel. de

„Auf Tugend, nicht auf Blut muss man sich stützen.“

Claudian (370–404) spätantiker Dichter

De quarto consulatu honorii Augusti, 220
Original lat.: "virtute decet, non sanguine niti."

„Nur Milde macht uns den Göttern ebenbürtig.“

Claudian (370–404) spätantiker Dichter

De quarto consulatu honorii Augusti, 277
Original lat.: "sola deos aequat clementia nobis."

Lance Armstrong Foto

„Niemand motiviert mich so wie Jan“

Lance Armstrong (1971) ehemaliger US-amerikanischer Profi-Radrennfahrer

über Jan Ullrich, nach der Tour de France 2003, welt.de http://www.welt.de/print-welt/article249216/Niemand_motiviert_mich_so_wie_Jan.html

Moses Mendelssohn Foto

„Solange ein Atheist nicht die Gesellschaft stört, darf er Atheist sein.“

Moses Mendelssohn (1729–1786) deutscher Philosoph

zitiert in: TRIBÜNE, Heft 190, »Europäisches Licht« von Ursula Homann, S. 166; sowie auf literaturkritik. de

Mahmūd Ahmadī-Nežād Foto

„Zweitens die politische Seite der Atomfrage. Seit 30 Jahren beschreit man, dass die iranische Nation rückständig sei, lässt Iran aber keine Wahl als rückständig zu bleiben.“

Mahmūd Ahmadī-Nežād (1956) iranischer Politiker

am 23. Februar 2008 in einer Fernsehansprache über die Blockade des iranischen Atomprogramms durch den Westen. - Übersetzung aus dem Englischen: Vsop. de Wikiquote

Stendhal Foto

„Ich befand mich in einer Art Ekstase bei dem Gedanken, in Florenz und den Gräbern so vieler Großen so nahe zu sein. Ich war in Bewunderung der erhabenen Schönheit versunken; ich sah sie aus nächster Nähe und berührte sie fast. Ich war auf dem Punkt der Begeisterung angelangt, wo sich die himmlischen Empfindungen, wie sie die Kunst bietet, mit leidenschaftlichen Gefühlen gatten. Als ich die Kirche verließ, klopfte mir das Herz; man nennt das in Berlin Nerven; mein Lebensquell war versiegt, und ich fürchtete umzufallen.“

Stendhal (1783–1842) französischer Schriftsteller im 19. Jahrhundert

Gesammelte Werke, Band 5. Deutsch von Friedrich von Oppeln-Bronikowski. Propyläen 1922, S. 184 https://books.google.de/books?hl=de&id=G6oVAAAAYAAJ&dq=ekstase books.google https://books.google.de/books?hl=de&id=G6oVAAAAYAAJ&dq=lebensquell
"J'étais déja dans une sorte d'extase, par l'idée d'être à Florence, et le voisinage des grands hommes dont je venais de voir les tombeaux. Absorbé dans la contemplation de la beauté sublime, je la voyais de près, je la touchais pour ainsi dire. J'étais arrivé à ce point d'émotion où se rencontrent les sensations célestes données par les beaux arts et les sentimens passionnés. En sortant de Santa Croce, j'avais un battement de cœur, ce qu'on appelle des nerfs, à Berlin; la vie était épuisée chez moi, je marchais avec la crainte de tomber." - Rome, Naples et Florence. 3e éd., tome second. Paris 1826. p. 102 books.google http://books.google.de/books?id=eJsHKiGqsVIC&pg=PA102 22 janvier 1817
Tagebücher

Simón Bolívar Foto

„1. Amerika läßt sich von uns nicht regieren. 2. Wer einer Revolution dient, pflügt im Meer. […]“

Simón Bolívar (1783–1830) südamerikanischer Unabhängigkeitskämpfer

Brief vom 9. November 1830 an General Juan José Flores. Zitiert bei Salvador de Madariaga: Bolivar. Aus der englischen Originalausgabe Hollis & Carter, 1952, http://books.google.de/books?hl=de&id=XFEJAAAAIAAJ&q=ploughs ins Deutsche übertragen von Helmut Lindemann. DVA Stuttgart 1961. S. 523.
"1°. La América es ingobernable para nosotros. 2°. El que sirve una revolución ara en el mar. [...]" - Carta de Bolívar al general Juan José Flores. Barranquilla, 9 de noviembre de 1830. Para la historia del Ecuador (1891), p. 190 books.google http://books.google.de/books?id=BEp3AAAAMAAJ&q=ingobernable, es.wikisource http://es.wikisource.org/wiki/Carta_de_Bol%C3%ADvar_al_general_Juan_Jos%C3%A9_Flores_(1830)

José Baroja Foto
Stendhal Foto

„Das größte Glück, das die Liebe zu geben vermag, liegt im ersten Händedruck der geliebten Frau.“

Über die Liebe
Original französisch: "Le plus grand bonheur que puisse donner l'amour , c'est le premier serrement de main d'une femme qu'on aime." - books.google http://books.google.de/books?id=9p85AAAAcAAJ&pg=PA160
Über die Liebe (De l'amour)

Wolfram von Eschenbach Foto
Allen Ginsberg Foto

„Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“

Allen Ginsberg (1926–1997) US-amerikanischer Dichter

Als Titel einer Sammlung von Aphorismen Picabias in der Edition Nautilus 1995 (Übersetzung von Pierre Gallissaires und Hanna Mittelstädt)
"Notre tête est ronde pour permettre à la pensée de changer de direction" - In der Dada-Publikation La pomme de pins, St. Raphael 25 février 1922. Abbildung bei sothebys.com http://www.sothebys.com/fr/auctions/ecatalogue/lot.442.html/2016/bibliotheque-r-bl-dada-surrealisme-pf1623.

Thomas de Maizière Foto

„Bis zum Sommer waren die Flüchtlinge dankbar bei uns zu sein. [...] Jetzt gibt es schon viele Flüchtlinge, die glauben, sie können sich selbst irgendwohin zuweisen. Sie gehen aus Einrichtungen raus, sie bestellen sich ein Taxi, haben erstaunlicherweise das Geld, um Hunderte von Kilometern durch Deutschland zu fahren. Sie streiken, weil ihnen die Unterkunft nicht gefällt, sie machen Ärger, weil ihnen das Essen nicht gefällt, sie prügeln in Asylbewerbereinrichtungen.“

Thomas de Maizière (1954) Deutscher Politiker (CDU),ehemaliger Bundesminister

Am 1. Oktober 2015 in einem Interview im ZDF heute journal, ZDF heute via facebook https://de-de.facebook.com/ZDFheute/videos/10153674152650680/, rp-online.de https://rp-online.de/politik/deutschland/heute-journal-thomas-de-maziere-provoziert-mit-aussagen-zu-fluechtlingen_aid-17540879

Napoléon III. Foto

„Das gemeinsame Schicksal jeder neu auftauchenden Wahrheit ist, zu erschrecken statt zu gefallen, zu verletzen statt zu überzeugen, denn sie erhebt sich um desto kräftiger als sie lange unterdrückt worden.“

Napoléon III. (1808–1873) französischer Staatspräsident, Kaiser der Franzosen

Napoleonische Gedanken, Werke Band I, aus dem Französischen übersetzt von August Victor Richard, Leipzig 1857, S. 25 books.google https://books.google.de/books?id=ex1FSjq61koC&pg=PA25&dq=Schicksal
"Le sort commun à toute nouvelle vérité qui surgit est d'effrayer au lieu de séduire, de blesser au lieu de convaincre. C'est qu'elle s'élance avec d'autant plus de force qu'elle a été plus long-temps comprimée;" - Des idées napoléoniennes. London 1839. p. 13 books.google https://books.google.de/books?&id=XGdDAAAAIAAJ&pg=PA13

Joachim Gauck Foto

„Er hat über ein Problem, das in der Gesellschaft besteht, offener gesprochen als die Politik.“

Joachim Gauck (1940) Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland

Über Thilo Sarrazin und dessen Buch Deutschland schafft sich ab im Gespräch mit dem Tagesspiegel am 30. Dezember 2010, 18.02.2012, süddeutsche. de

Angela Merkel Foto

„Wenn die Münchner rufen »Wir fahren nach Berlin«, das ist was tolles.“

Angela Merkel (1954) deutsche Bundeskanzlerin

über die Sprechchöre der deutschen Fans im Münchner WM-Stadion; Focus Nr. 27, 3. Juli 2006, focus. de

Chrétien de Troyes Foto

„Die heilige Jungfrau Maria bringe Schande über den, der sich vermählt, um zu verweichlichen!“

Yvain, 2491f / Gauvain
franz.: "Honni soit de Sainte Marie // Qui pour empirer se marie."

Lukrez Foto

„Woraus folgt, dass alles ohne Götter geschieht.“

Lukrez (-94–-55 v.Chr) Philosoph der Antike

De Rerum Natura I, 158
Original lat.: "quo quaeque modo fiant opera sine divom"

Mehmet Scholl Foto

„25 Jahre alt und schon keine Ziele mehr.“

Mehmet Scholl (1970) ehemaliger deutscher Fussballspieler

über sich selbst nach dem Gewinn der Europameisterschaft 1996, fcbayern.t-com.de http://www.fcbayern.t-com.de/de/mannschaften/profis/00396.php?fcb_sid

Horaz Foto

„Überlege oft, was du über jemanden sagst und wem du es sagst.“

Horaz (-65–-8 v.Chr) römischer Dichter

Epistulae 1,18,67 (an Protinus)
Original lat.: "Quid de quoque viro et cui dicas, saepe videto."