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Michel De Montaigne 56
französischer Philosoph und Autor

Zitate

„Liebe ist um den Ausdruck nicht verlegen, sie hat tausend Sprachen, Symbole, Offenbarungen.“

Nicolai Hartmann (1882–1950) deutscher Vertreter der idealistischen Philosophie

Ethik (1925). de Gruyter. Berlin, 4. unveränderte Auflage 1962 S. 541 books.google https://books.google.de/books?id=r4DnRbRFhfEC&pg=PA541&dq=tausend

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„Die größte Wohltat, die man einem Menschen erweisen kann, besteht darin, dass man ihn vom Irrtum zur Wahrheit führt.“
Maximum autem beneficium alicui impenditur, si ab errore ad veritatem reducatur.

Thomas von Aquin (1225–1274) dominikanischer Philosoph und Theologe

De divinis nominibus (Von den göttlichen Namen) cap. 13 l. 4

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„Ich finde es nicht schlimm, dass Mädchen in Sachen Bildung an den Jungen vorbeiziehen.“

Ursula von der Leyen (1958) deutsche Politikerin, Verteidigungsministerin

Berliner Zeitung vom 29.9.2006, bundesregierung.de http://www.bundesregierung.de/nn_915752/Content/DE/Archiv16/Interview/2006/09/2006-09-29-interview-von-der-leyen-berliner-zeitung.html
2006

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„Wie gut mir doch die Sterne die Zukunft vorausgesagt haben - mein Schicksal mit den Frauen, die ich liebe! Seit jener letzten Nacht giltst Du mir von den Sternen für mich vorausbestimmt - Du Kreuz des Südens über meiner Fahrt.“

Otto Gross (1877–1920) österreichischer Psychiater, Psychoanalytiker und Anarchist

Brief Nr. 9 an Frieda Weekley geb. von Richthofen, ca. 1907 (bei dehmlow.de http://www.dehmlow.de/index.php/de/otto-gross/164-meine-geliebte-ich-habe-sehnsucht-nach-brief-9)

Helmut Schmidt Foto

„Es ist ein Treppenwitz der Weltgeschichte, dass die Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes, meine Gewerkschaft, in der ich Mitglied seit über 50 Jahren bin, dass die sich einbildet, der öffentliche Dienst solle den Schrittmacher machen in der Lohnerhöhung. Da piept es doch da oben.“

Helmut Schmidt (1918–2015) Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

Rede "Der Aufholprozess des Ostens ist 1996 zu Ende gegangen - Was tun?", am 10. Mai 2004 zum "Erfurter Dialog", thueringen.de http://www.thueringen.de/de/tsk/veranstaltungen/dialog/archiv/schmidt/

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„Was mich bekümmert, ist, dass wir in Deutschland keine Angleichung der ostdeutschen Einkommen an die westdeutschen Einkommen mehr erleben werden, weil die Produktivität so weit zurück bleibt.“

Helmut Schmidt (1918–2015) Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

Rede "Der Aufholprozess des Ostens ist 1996 zu Ende gegangen - Was tun?" am 10. Mai 2004 zum "Erfurter Dialog", thueringen.de http://www.thueringen.de/de/tsk/veranstaltungen/dialog/archiv/schmidt/

Louis Antoine Léon de Saint-Just Foto

„Die Republik aufzubauen bedeutet die völlige Zerstörung dessen, das ihr entgegensteht.“

Louis Antoine Léon de Saint-Just (1767–1794) französischer Schriftsteller und Revolutionär

5. Februar 1794 vor dem Konvent
Original franz.: "Ce qui constitue une République, c'est la destruction totale de ce qui lui est opposé."

Voltaire Foto

„Es gibt kein Land auf Erden, in dem nicht die Liebe Verliebte zu Dichtern macht.“

Voltaire (1694–1778) Autor der französischen und europäischen Aufklärung

Der ehrliche Hurone, Kap. 5
Original: Original franz.: "il n’y a aucun pays de la terre où l’amour n’ait rendu les amants poètes."

Voltaire Foto

„Eine weitere Ursache unserer Armut sind unsere neuen Bedürfnisse.“

Voltaire (1694–1778) Autor der französischen und europäischen Aufklärung

Der Mann mit den vierzig Talern, Vorwort / Der Alte
Der Mann mit den vierzig Talern
Original: Original franz.: "Une autre cause de notre pauvreté est dans nos besoins nouveaux."

Voltaire Foto

„Diese Welt ist ein einziges großes Bedlam, wo Irre andere Irre in Ketten legen.“

Voltaire (1694–1778) Autor der französischen und europäischen Aufklärung

Pot-pourri, VI / M. de Boucacous
Pot-pourri
Original: Original franz.: "ce monde est un grand Bedlam, où des fous enchaînent d'autres fous."

Franz Grillparzer Foto

„Die Irreligiösen sind religiöser als sie selbst wissen, und die Religiösen sind's weniger, als sie meinen.“

Franz Grillparzer (1791–1872) österreichischer Dramatiker

Studien zur Philosophie und Religion. Gutenberg-De http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=5&xid=3457&kapitel=2&cHash=1&hilite=Irreligi%c3%b6sen#gb_found
Anderes

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„Überall geht ein frühes Ahnen dem späteren Wissen voraus.“

Alexander Von Humboldt (1769–1859) deutscher Naturforscher

nicht in dieser Form im Werk nachweisbar laut: Tobias Kraft, Figuren des Wissens bei Alexander von Humboldt, Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2014, S. 42 f.,
Fälschlich zugeschrieben

Max Planck Foto
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„Wer nicht ein wenig Leid zu ertragen weiß, muss damit rechnen, viel zu leiden.“

Émile IV
Original franz.: "Qui ne sait pas supporter un peu de souffrance doit s’attendre à beaucoup souffrir."
Emile oder über die Erziehung (1762)

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„Die Jugend ist glücklich, weil sie die Fähigkeit hat, Schönheit zu sehen. Jeder, der die Fähigkeit behält, Schönheit zu sehen, wird niemals alt.“

Franz Kafka (1883–1924) österreichisch-tschechischer Schriftsteller

Quelle: https://books.google.de/books?id=-NBQAQAAIAAJ&q=alt&hl=de S. 24
https://falschzitate.blogspot.com/2018/03/jeder-der-sich-die-fahigkeit-erhalt.html
Quelle: Zugeschrieben, Kafkas Gespräche mit Janouch

Friedrich Ludwig Jahn Foto

„Ein Volk lebt, webt, steht und vergeht mit seiner Sprache. Die Sprache ist die Seelenwanderung des Volksthums. Mit dem Untergange der Sprachen sind die Völker verschollen.“

Friedrich Ludwig Jahn (1778–1852) deutscher Pädagoge und Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung

Achtung der Muttersprache. In: Merke zum deutschen Volksthum, S. 212, MDZ https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10016167_00244.html
Merke zum deutschen Volksthum (1833)

Friedrich Ludwig Jahn Foto

„Ein kernfester Leib ist nothwendig zum Ringen mit dem kernfaulen Zeitalter.“

Friedrich Ludwig Jahn (1778–1852) deutscher Pädagoge und Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung

Merke zum deutschen Volksthum, S. 299, MDZ https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb10016167.html?pageNo=331
Merke zum deutschen Volksthum (1833)

Horst Köhler Foto

„Aber so ganz ohne Kenntnis der Klassiker sollte man doch nicht sein Abitur machen.“

Horst Köhler (1943) ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland

Grußwort anlässlich der Schiller-Matinee im Berliner Ensemble, 17. April 2005, bundespraesident.de https://bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Horst-Koehler/Reden/2005/04/20050417_Rede.html

Wilhelm Hey Foto

„Alle Jahre wieder // Kommt das Christuskind // Auf die Erde nieder, // Wo wir Menschen sind;“

Wilhelm Hey (1789–1854) deutscher Fabel- und Liederdichter

Noch funfzig Fabeln für Kinder, Gotha, Perthes 1852, S. 29, MDZ https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11260440_00135.html, siehe auch Wikipedia: Alle Jahre wieder

Johannes Rau Foto

„Ein Buch kann man zuschlagen und weglegen. Musik kann man abschalten, und niemand ist gezwungen ein Bild aufzuhängen, das ihm nicht gefällt. An einem Haus aber oder an einem anderen Gebäude kann man nicht vorbeigehen, ohne es zu sehen. Architektur hat die größte sichtbare gesellschaftliche Wirkung.“

Johannes Rau (1931–2006) ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland

Ansprache beim 1. Konvent der Baukultur am 4. April 2003 in Bonn, bundespraesident.de http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Johannes-Rau/Reden/2003/04/20030404_Rede.html.