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Michel De Montaigne 56
französischer Philosoph und Autor

Zitate

Émile Michel Cioran Foto

„An den Verheißungen der Utopie scheint alles bewundernswert und ist alles falsch; an den Feststellungen der Reaktionäre ist alles verabscheuenswert und scheint alles wahr.“

Émile Michel Cioran (1911–1995) rumänischer Philosoph

Essai sur la pensée réactionnaire: à propos de Joseph de Maistre

Michel Foucault Foto

„Man muß wohl auch einer Denktradition entsagen, die von der Vorstellung geleitet ist, daß es Wissen nur dort geben kann, wo die Machtverhältnisse suspendiert sind, daß das Wissen sich nur außerhalb der Befehle, Anforderungen, Interessen der Macht entfalten kann. Vielleicht muß man dem Glauben entsagen, daß die Macht wahnsinnig macht und daß man nur unter Verzicht auf die Macht ein Wissender werden kann.“

Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses. Suhrkamp Verlag Frankfurt/Main 1976, ISBN 3-518-27784-7, S. 39
"Peut-être faut-il aussi renoncer à toute une tradition qui laisse imaginer qu'il ne peut y avoir de savoir que là où sont suspendues les relations de pouvoir et que le savoir ne peut se développer que hors de ces injonctions, de ses exigences et de ses intérêts. Peut-être faut-il renoncer à croire que le pouvoir rend fou et qu'en retour la renonciation au pouvoir est une des conditions auxquelles on peut devenir savant." - Surveiller et punir (1975), books.google https://books.google.de/books?id=T5RjAwAAQBAJ&pg=PT35&dq=renoncer

Cicero Foto

„Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen." google. de“

Cicero (-106–-43 v.Chr) römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph
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„I will now destroy de Snickuhs bahs!“

James Patterson (1947) US-amerikanischer Krimiautor

Gazzy Saving the World and Other Extreme Sports

Michel Foucault Foto

„Politik ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln.“

Michel Foucault (1926–1984) französischer Philosoph

In Verteidigung der Gesellschaft. Vorlesungen am College de France 1975. 76. Suhrkamp Verlag Frankfurt/Main 2001, 1. Auflage, ISBN 3-518-29185-8

http://www.bernard-henri-levy.com/le-27-janvier-1975-4873.html
Original: La politique est la continuation de la guerre par d'autres moyens.

Fritz Reuter Foto

„Je, Rostock! - Jeden Meckelnbörger geiht dat Hart up un männigmal ok de Geldbüdel, wenn von Rostock de Red' is.“

Fritz Reuter (1810–1874) plattdeutscher Schriftsteller

De meckelnbörgschen Montecchi un Capuletti oder De Reis' nah Konstantinopel

Thomas Bernhard Foto
Michel Foucault Foto

„Alle meine Bücher, sei es ‚Wahnsinn und Gesellschaft‘ oder dieses da, sind, wenn Sie so wollen, kleine Werkzeugkisten. Wenn die Leute sie aufmachen wollen und diesen oder jenen Satz, diese oder jene Idee oder Analyse als Schraubenzieher verwenden, um die Machtsysteme kurzzuschließen, zu demontieren oder zu sprengen, einschließlich vielleicht derjenigen Machtsysteme, aus denen diese meine Bücher hervorgegangen sind – nun gut, umso besser.“

Michel Foucault (1926–1984) französischer Philosoph

Foucault, Michel: Von den Matern zu den Zellen. Ein Gespräch [im Januar 1975] mit Roger-Pol Droit, in: Foucault, Michel: Mikrophysik der Macht. Über Strafjustiz, Psychiatrie und Medizin, Übersetzt von Hans-Joachim Metzger. Berlin : Merve, 1976, S. 53.
"Tous mes livres, que ce soit l'Histoire de la folie ou celui-là [Surveiller et punir], sont, si vous voulez, de petites boîtes à outils. Si les gens veulent bien les ouvrir, se servir de telle phrase, telle idée, telle analyse comme d'un tournevis ou d'un desserre-boulons pour court-circuiter, disqualifier, casser les systèmes de pouvoir, y compris éventuellement ceux-là mêmes dont mes livres sont issus... eh bien, c’est tant mieux." - « Gérer les illégalismes. » In Roger-Pol Droit: „Michel Foucault entretiens“ (pp. 57-73). Paris: Odile Jacob 2004.

Johann Peter Hebel Foto

„Z'Friburg in de Stadt, // sufer isch's un glatt, // richi Herre, Geld un Guet, // Jumpfere wie Milch un Bluet, // z'Friburg in de Stadt!“

Der Schwarzwälder im Breisgau

hochdt.: "Zu Freiburg in der Stadt, // sauber ist's und glatt // reiche Herren, Geld und Gut, // Jungfrauen wie Milch und Blut // Zu Freiburg in der Stadt!"

Der Verliebte Hauensteiner. In: Allgemeines Intelligenz- oder Wochen-Blatt für das Land Breisgau und die Ortenau [Freiburger Zeitung], 11. Juli 1807 (Tagesausgabe),

S. 550 /fz.ub.uni-freiburg.de https://fz.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=02&day=11&year=1807&month=07&project=3&anzahl=8 "Z’Friberg in der Stadt, // sufer ischs und glatt, // riche Here, Geld un Guet, // Jumpfere wie Milch und Bluet, // z’Friberg in der Stadt. - Der Schwarzwälder im Breisgau.

In: J. P. Hebels sämmtliche Werke: Band 2, 1834 (postum), S. 109, de.wikisource

George Washington Foto
Maarten 't Hart Foto

„Das Leben ist nur der Umweg eines Sonnenstrahles auf dem Weg ins Universum.“

Die schwarzen Vögel. Zürich, 1999. Übersetzer: Marianne Holberg. ISBN 3-7160-2252-7
Original niederländisch: "'Dat het leven een omweg is van een zonnestraal op weg naar het heelal.'" - De kroongetuige. Arbeiderspers Amsterdam 1983. p. 27. books.google http://books.google.de/books?id=nfd1AAAAQBAJ&pg=PT20&lpg=PT20&dq=omweg

Seneca d.J. Foto

„Das größte Gegenmittel gegen den Zorn ist der Aufschub.“

Über den Zorn (De Ira), II, XXIX, 1 und III, XII, 4
Original: lat.: "Maximum remedium irae dilatio est." de Ira III

Seneca d.J. Foto

„Das meiste Unheil richtet Leichtgläubigkeit an.“

Über den Zorn (De Ira), II, XXIV, 1
Über den Zorn - De Ira
Original: lat.: "Plurimum mali credulitas facit."

Seneca d.J. Foto

„Es nützt nichts, alles zu sehen, alles zu hören. (…) Du willst nicht jähzornig sein? Dann sei nicht neugierig.“

Über den Zorn (De Ira), III, XI, 1
Über den Zorn - De Ira
Original: lat.: "Non expedit omnia videre, omnia audire. (...) Non vis esse iracundus? ne fueris curiosus."

Seneca d.J. Foto

„Wer an den Spiegel tritt, um sich zu ändern, der hat sich bereits geändert.“

Über den Zorn (De Ira), XXXVI, 1
Original lat.: "Qui ad speculum venerat ut se mutaret, iam mutaverat."
Über den Zorn - De Ira

Seneca d.J. Foto

„Großzügig ist nicht der, der freigiebig mit fremdem Gut umgeht, sondern der von sich selber nimmt, was er anderen gibt.“

Über die Milde (De Clementia) I,XX,3
Original lat.: "Nam quemadmodum non est magni animi, qui de alieno liberalis est, sed ille, qui, quod alteri donat, sibi detrahit."
Über die Milde - De Clementia

Seneca d.J. Foto

„Nicht was, sondern wie du erträgst, ist von Belang.“

Über die Vorsehung (De Providentia), II, 4
Original lat.: "Non quid sed quemadmodum feras interest."
Über die Vorsehung - De Providentia

Seneca d.J. Foto

„Stets glücklich zu sein und ohne Schmerz durch das Leben zu gehen heißt, nur eine Seite der Natur zu kennen.“

Über die Vorsehung (De Providentia), IV, 1
Original lat.: "Semper vero esse felicem et sine morsu animi transire vitam ignorare est rerum naturae alteram partem."
Über die Vorsehung - De Providentia

Seneca d.J. Foto

„Es gibt wohl manches, das man annehmen muss, ohne zu Dank verpflichtet zu sein.“

Von den Wohltaten (De beneficiis), 1, 15
Original lat.: "Multa sunt autem, quae oportet accipere, nec debere."
Von den Wohltaten - De beneficiis

Oscar Wilde Foto

„Das schlimmste Laster ist die Seichtheit. Alles ist gut, was man geistig erfaßt hat.“

De Profundis
Original engl.: "The supreme vice is shallowness. Whatever is realised is right."
De Profundis - Epistola: In Carcere Et Vinculis