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Michel De Montaigne 56
französischer Philosoph und Autor

Zitate

Jean Jacques Rousseau Foto

„Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit; dasjenige, dem man nachjagt, ist das Instrument der Knechtschaft.“

Jean Jacques Rousseau (1712–1778) französischsprachiger Schriftsteller

Bekenntnisse, Band II
Original franz.: "L’argent qu’on possède est instrument de la liberté; celui qu’on pourchasse est celui de la servitude."
Die Bekenntnisse (postum 1782)

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„Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten.“

Pierre-Marc-Gaston de Lévis (1764–1830) französischer Politiker und Schriftsteller

Original franz.: "Il est encore plus facile de juger de l'esprit d'un homme par ses questions que par ses réponses." - Maximes et réflexions (1808), 5. Aufl. 1825 p. 5 books.google http://books.google.de/books?hl=de&id=g9lDAAAAcAAJ&pg=PA5

Hendrik de Man Foto

„Es ist eben nicht so, als ob man Roboter nur in den Fabriken fände; und es braucht nur ein wenig Nachdenken über den Rahmen, in welchem sich das Leben des modernen Städters abpielt, um zu der Schlußfolgerung zu gelangen, daß wir alle in irgendeiner Hinsicht Roboter sind.“

Hendrik de Man (1885–1953) belgischer Theoretiker des Sozialismus und Politiker

Vermassung und Kulturverfall: Eine Diagnose unserer Zeit, München: Leo Lehnen Verlag, 1951, S. 51 books.google.de http://books.google.de/books?id=YBFIAAAAMAAJ&dq=abspielt
Vermassung und Kulturverfall: Eine Diagnose unserer Zeit, München: Leo Lehnen Verlag, 1951

Hendrik de Man Foto

„Je 'entmenschlichter' das Schicksal der Massen, um so erhabener und glorreicher die ihr zugedachte menschheitsbefreienede und welterneudernde Mission. Diese erklärt den Nimbus, der seit einem Jahrhundert in der marxistischen Literatur den Begriff der Masse umstrahlt.“

Hendrik de Man (1885–1953) belgischer Theoretiker des Sozialismus und Politiker

Quelle: Vermassung und Kulturverfall: Eine Diagnose unserer Zeit, München: Leo Lehnen Verlag, 1951, S. 44. http://books.google.de/books?id=YBFIAAAAMAAJ&dq=nimbus books.google.de

Hendrik de Man Foto

„Unsere Kultur erinnert an einen kraftstrotzenden Menschen, dem gesundheitlich gar nichts fehlt - es sei denn vielleicht im Hirn oder im Zentralnervensystem.“

Hendrik de Man (1885–1953) belgischer Theoretiker des Sozialismus und Politiker

Vermassung und Kulturverfall: Eine Diagnose unserer Zeit, München: Leo Lehnen Verlag, 1951, S. 42. books.google.de http://books.google.de/books?id=YBFIAAAAMAAJ&dq=zentralnervensystem
Vermassung und Kulturverfall: Eine Diagnose unserer Zeit, München: Leo Lehnen Verlag, 1951

Hendrik de Man Foto

„Unsere Kultur gleicht nicht etwa einem Schiff, das vor Altersschwäche leck und träge geworden ist, sondern einem mächtig getakelten, kräftigen und schnellen Fahrzeug, von dem man aber leider nicht weiß, ob es nicht mit Volldampf auf eine Klippe oder einen Malstrom zutreibt. Ja, es bewegt sich auf eine Art, die vermuten läßt, daß das Steuer überhaupt keinem Kommando mehr gehorcht, so daß die Schwenkungen des Schiffes bestimmt werden von einer schlecht gestauten Fracht, die blindlings hin und her stößt.“

Hendrik de Man (1885–1953) belgischer Theoretiker des Sozialismus und Politiker

Vermassung und Kulturverfall: Eine Diagnose unserer Zeit, München: Leo Lehnen Verlag, 1951, S. 43. books.google.de http://books.google.de/books?id=YBFIAAAAMAAJ&dq=malstrom
Vermassung und Kulturverfall: Eine Diagnose unserer Zeit, München: Leo Lehnen Verlag, 1951

„Es gibt eine feine, gewichtslose und äusserst elastische Flüssigkeit, die Äther heisst und im ganzen Universum verteilt ist. Sie durchdringt alle Körper, sowohl die schwersten und undurchsichtigsten wie auch die leichtesten und durchsichtigsten…. Eine bestimmte Art der Bewegung, die dem Äther mitgeteilt wird, kann zum Phänomen der Wärme führen. Die selbe Art der Bewegung, aber von grösserer Frequenz, führt zu Licht. Und möglicherweise ist eine Bewegung anderer Form und Art die Ursache der Elektrizität.“

Adolphe Ganot (1804–1887) französischer Physiker

Zitiert in Leonard Mlodinow: Das Fenster zum Universum -Eine kleine Geschichte der Geometrie - Teil 4, "Die Geschichte von Einstein", S. 171 - Original veröffentlicht in: Adolphe Ganot: Traité élémentaire de physique expérimentale et appliquée et de météorologie avec un recueil nombreux de problèmes - 6e éd. - Paris, Chez l'Auteur-Editeur, 1856

Albert Camus Foto

„Ein Mensch ist immer das Opfer seiner Wahrheiten.“

Der Mythos von Sisyphos. Deutsch von Hans Georg Brenner und Wolfdietrich Rasch. Karl Rauch Verlag Düsseldorf. 68. Tausend 1960. S. 46
Original franz.: "Un homme est toujours la proie de ses vérités." - Le Mythe de Sisyphe, 1942
Der Mythos des Sisyphos (Le Mythe de Sisyphe, 1942)

Théophile Gautier Foto

„Zufall ist vielleicht das Pseudonym Gottes, wenn er nicht selbst unterschreiben will.“

Théophile Gautier (1811–1872) französischer Dichter, Erzähler und Kritiker

Jules Sandeau, Émile de Girardin, Joseph Méry: La croix de Berny, 1855. Quelle: Suzy Platt (ed.) Respectfully Quoted (Washington: Library of Congress, 1989) p. 38

François de La  Rochefoucauld Foto

„Bevor man etwas brennend begehrt, sollte man das Glück dessen prüfen, der es bereits besitzt.“

François de La Rochefoucauld (1613–1680) französischer Schriftsteller

Nachgelassene Maximen, Maxime 44
Original franz.: "Avant que de désirer fortement une chose, il faut examiner quel est le bonheur de celui qui la possède."

Seneca d.J. Foto

„Streit schaukelt sich auf und läßt auch die nicht aus, die sich ganz klein zu machen suchen. Leichter ist es, sich von einem Konflikt fernzuhalten, als sich herauszuhalten.“

Seneca d.J. (-4–65 v.Chr) römischer Philosoph

De ira/Der Zorn., III, 8
Über den Zorn - De Ira
Original: lat.: "...: alit se ipsa contentio et demissos altius tenet; facilius est se a certamine abstinere quam abducere."

Anatole France Foto

„Ironie ist die letzte Phase der Enttäuschung.“

Anatole France (1844–1924) französischer Schriftsteller

Original franz.: L'ironie est la dernière phase de la désillusion" - Alfred de Vigny: étude. 1868. p. 91 books.google https://books.google.de/books?id=IoY4AQAAIAAJ&pg=PA91

Jean De La Fontaine Foto

„Eilen hilft nichts; zur rechten Zeit fortgehen, das ist's." - Fabeln
"Es nützt uns nicht der schnellste Lauf, / Bricht man zur rechten Zeit nicht auf.“

Der Hase und die Schildkröte. Deutsch von :s:Theodor Etzel (1873-1930). zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005226503
"Rien ne ſert de courir ; il faut partir à point." - :fr:s:Le Lièvre et la Tortue

Jörg Tauss Foto

„Datenschutz ist im Zeitalter der Informationsgesellschaft eine unverzichtbare Bedingung für das Funktionieren jeglichen demokratischen Gemeinwesens.“

Jörg Tauss (1953) deutscher Politiker

Rede vor dem Deutschen Bundestag, 29. März 2007. dip. bundestag. de (pdf)

Jörg Tauss Foto
Markus Weise Foto

„Man fühlt sein Magengeschwür wachsen.“

Markus Weise (1962) deutscher Hockeytrainer

Weise zum 7-Meter-Schießen bei Olympia 2008) - schwaebische. de, erschienen am 21.08.2008

Ruth Moschner Foto

„Es war Liebe auf den ersten Klick.“

Ruth Moschner (1976) deutsche Fernsehmoderatorin und Schriftstellerin

zitiert bei www. stern. de auf die Frage: Spielen Sie gerne Videospiele, Frau Moschner?

Wau Holland Foto

„Wir müssen die Rechte der Andersdenkenden selbst dann beachten, wenn sie Idioten oder schädlich sind. Wir müssen aufpassen. Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit --- Keine Zensur!“

Wau Holland (1951–2001) deutscher Journalist und Computer-Aktivist

Erklärung gegen die Einschränkung der Informationsfreiheit, ccc.de http://www.ccc.de/de/updates/2002/erklaerung_informationsfreiheit