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Michel De Montaigne 56
französischer Philosoph und Autor

Zitate

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„Mein Gott, wie zerbrechlich ist alles auf dieser Welt!“

Marie de Sevigné (1626–1696) Marquise de Sévigné

Briefe, an den Präsidenten von Moulceau, 20. Oktober 1682

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„So leben und bewegen wir uns wie Blinde, nicht wissend, wohin wir gehen, halten Schlechtes für gut und Gutes für schlecht, schweben in völliger Ungewissheit.“

Marie de Sevigné (1626–1696) Marquise de Sévigné

Briefe, an den Grafen von Bussy-Rabutin, 15. Dezember 1683

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„Wenn Sie wüssten, mein Guter, was es heißt, einen Sohn zu verheiraten!“

Marie de Sevigné (1626–1696) Marquise de Sévigné

Briefe, an den Grafen von Bussy-Rabutin, 4. Dezember 1683

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„Sie sagen, die Hoffnung sei so etwas Schönes. Ach, sie muß noch viel mehr als das sein, was Sie sagen, um mehr als die Hälfte der Welt zu nähren, wie sie es tut. Ich bin eine der Anhänglichsten an ihrem Hof.“

Marie de Sevigné (1626–1696) Marquise de Sévigné

Brief an Frau von Grignan in Orléans, 11. September 1675
Original franz.: "Vous dites que l'espérance est si jolie; hélas! il faut qu'elle le soit encore au delà de ce que vous dites pour nourrir plus de la moitié du monde, comme elle fait. Je suis une des plus attachées à sa cour."

Alexis De Tocqueville Foto
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„Auf der einen Seite wächst die Freude am Wohlstand, auf der anderen bemächtigt sich die Regierung mehr und mehr aller Quellen des Wohlstandes.“

Alexis De Tocqueville (1805–1859) französischer Publizist und Politiker

Über die Demokratie in Amerika, Bd. 2, S. 195, (Fischer TB, 1956)
Über die die Demokratie in Amerika, Bd. 2

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„Die Nationen unserer Tage vermögen an der Gleichheit der gesellschaftlichen Bedingungen nichts mehr zu ändern; von ihnen aber hängt es nun ab, ob die Gleichheit sie zur Knechtschaft oder zur Freiheit führt, zu Bildung oder Barbarei, zu Wohlstand oder Elend.“

Alexis De Tocqueville (1805–1859) französischer Publizist und Politiker

Über die Demokratie in Amerika, Bd. 2, S. 222, (Fischer TB, 1956)
Über die die Demokratie in Amerika, Bd. 2

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„Es ist wirklich schwer einzusehen, wie Menschen, die der Gewohnheit, sich selbst zu regieren, vollständig entsagt haben, im stande sein könnten, diejenigen gut auszuwählen, die sie regieren sollen.“

Alexis De Tocqueville (1805–1859) französischer Publizist und Politiker

Über die Demokratie in Amerika, Bd. 2, S. 209, (Fischer TB, 1956)
Über die die Demokratie in Amerika, Bd. 2

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„Es scheint als werde der Despotismus, sollte er bei den heutigen demokratischen Nationen sein Lager aufschlagen, andere Züge tragen: er dürfte ausgedehnter und milder sein und die Menschen erniedrigen, ohne sie zu quälen.“

Alexis De Tocqueville (1805–1859) französischer Publizist und Politiker

Über die Demokratie in Amerika, Bd. 2, S. 205, (Fischer TB, 1956)
Über die die Demokratie in Amerika, Bd. 2

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„Fast überall in Europa herrscht der Souverän auf zwei Arten: den einen Teil der Bürger lenkt er durch ihre Furcht vor seinen Beamten, den anderen durch die Hoffnung, seine Beamten zu werden.“

Alexis De Tocqueville (1805–1859) französischer Publizist und Politiker

Über die Demokratie in Amerika, Bd. 2, S. 194, (Fischer TB, 1956)
Über die die Demokratie in Amerika, Bd. 2

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„Ich bin überzeugt, dass es leichter ist, eine absolute und despotische Regierung in einem Volk zu errichten, in dem die gesellschaftlichen Bedingungen gleich sind, als in einem anderen.“

Alexis De Tocqueville (1805–1859) französischer Publizist und Politiker

Über die Demokratie in Amerika, Bd. 2, S. 210, (Fischer TB, 1956)
Über die die Demokratie in Amerika, Bd. 2

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„Ich glaube, ich würde die Freiheit in allen Zeiten geliebt haben; in der Zeit aber, in der wir leben, fühle ich mich geneigt, sie anzubeten.“

Alexis De Tocqueville (1805–1859) französischer Publizist und Politiker

Über die Demokratie in Amerika, Bd. 2, S. 210, (Fischer TB, 1956)
Über die die Demokratie in Amerika, Bd. 2

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„Man möchte fast sagen, die Herrscher unserer Zeit hätten nichts im Sinn, als mit den Menschen große Dinge zu schaffen. Ich wünschte, sie würden etwas mehr daran denken, große Menschen zu schaffen.“

Alexis De Tocqueville (1805–1859) französischer Publizist und Politiker

Über die Demokratie in Amerika, Bd. 2, S. 217, (Fischer TB, 1956)
Über die die Demokratie in Amerika, Bd. 2

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„So genügt es dem Staat nicht, alle Geschäfte an sich zu ziehen, er gelangt auch mehr und mehr dazu, sie alle unkontrolliert und ohne Rechtsmittel selbst zu entscheiden.“

Alexis De Tocqueville (1805–1859) französischer Publizist und Politiker

Über die Demokratie in Amerika, Bd. 2, S. 197, (Fischer TB, 1956)
Über die die Demokratie in Amerika, Bd. 2

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„Unsere Zeitgenossen sind ständig von zwei widerstreitenden Leidenschaften geplagt: sie fühlen das Bedürfnis, geführt zu werden, und dabei die Lust, frei zu bleiben.“

Alexis De Tocqueville (1805–1859) französischer Publizist und Politiker

Über die Demokratie in Amerika, Bd. 2, S. 207, (Fischer TB, 1956)
Über die die Demokratie in Amerika, Bd. 2

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„Diese Liebe ist etwas unwiderstehliches, zerstörerisches geworden, stärker als der Tod.“

Stark wie der Tod (Fort comme la mort), Teil 2, Kap. VI, vgl. gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/stark-wie-der-tod-2516/1 - Nach der Bibel, Hohelied 8,6: "Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich."
(Original frz.: cet amour est devenu quelque chose d'irrésistible, de destructeur, de plus fort que la mort.) maupassant.free.fr http://maupassant.free.fr/fort/fortc.htm

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„Ein erlaubter Kuss ist niemals soviel wert wie ein gestohlener.“

Die Beichte einer Frau (Confessions d'une femme) in Vater Milon und andere Erzählungen (Le père Milon) , vgl. gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/vater-milon-und-andere-erzahlungen-2528/13
(Original frz.: Un baiser légal ne vaut jamais un baiser volé.) maupassant.free.fr http://maupassant.free.fr/textes/confess4.html

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„Ich glaube, daß durch das Gefühl dem Geist einer Frau alles offenbar wird, nur bleibt es oft nicht darin haften.“

Unser einsames Herz (Notre cœur), 1. Teil, Kap. I gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/unser-herz-2533/1
(Original frz.: Je crois que le sentiment […] peut faire tout entrer dans l'esprit d'une femme ; seulement ça n'y reste pas souvent.) maupassant.free.fr http://maupassant.free.fr/coeur/coeurc.htm

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„Ich kann nicht mehr wollen, aber jemand will für mich und ich gehorche.“

Der Horla (Le Horla), Version von 1887 gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/2518/1
(Original frz.: "Je ne peux plus vouloir ; mais quelqu'un veut pour moi ; et j'obéis.") maupassant.free.fr http://maupassant.free.fr/textes/horla2.html

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„Am Unheil der Welt leiden und zu gleicher Zeit glücklich sein: eine jener absurden Gleichungen, deren ich mich stets befleißigt habe“

Henry De Montherlant (1895–1972) französischer Schriftsteller

Tagebücher 1930-1944, Kiepenheuer & Witsch, Köln/Berlin 1961, S. 322