„Nichts begegnet einem, was er von Natur nicht zu ertragen vermag.“

Selbstbetrachtungen V, 18
Original altgriech.: "Οὐδὲν οὐδενὶ συμβαίνει ὃ οὐχὶ ἐκεῖνο πέφυκε φέρειν."
Lat.: "Nihil cuiquam accidit, ad quod ferendum natura non sit comparatus."
Selbstbetrachtungen

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 10. November 2020. Geschichte
Themen
natur, ertrag
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Marcus Aurelius46
römischer Kaiser und Philosoph 121 - 180

Ähnliche Zitate

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„Wenn man das Dasein als eine Aufgabe betrachtet, dann vermag man es immer zu ertragen.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 20
Aphorismen

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„Es giebt nirgend Mühe ohne Ertrag, und eben so nicht leicht Ertrag ohne aufgewandte Mühe. Arbeit und Vergnügen, ihrer Natur nach mit einander im Widerspruche, sind durch ein gewisses natürliches Band wieder an einander geknüpft.“

—  Titus Livius, buch Ab urbe condita

Römische Geschichte, Konrad Heusinger (Übersetzer), Band 1, Vieweg, Braunschweig 1821, S. 407, books.google.de https://books.google.de/books?id=K0kTAAAAQAAJ&pg=PA407&dq=%22nicht%20leicht%20Ertrag%20ohne%22
Original lat.: "Nusquam nec opera sine emolumento nec emolumentum ferme sine impensa opera est. Labor uoluptasque, dissimillima natura, societate quadam inter se naturali sunt iuncta." - Liv. 5, 4, 3
Ab urbe condita

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„Ertrage und entsage.“

—  Epiktet griechischer Philosoph 50 - 138

Handbuch der Moral (ἐγχειρίδιον encheirídion) Übersetzung Rainer Nickel, uni-saarland.de http://www.philo.uni-saarland.de/people/analytic/strobach/alteseite/veranst/therapy/epiktet.html
Original: (la) Sustine et abstine!

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„Ertrage die Clowns!“

—  Joachim Fest deutscher Historiker, Journalist und Autor 1926 - 2006

"Rat" des Vaters Johannes Fest. Joachim Fest im Interview mit Ulrike Posche und Peter Sandmeyer stern.de 15. Mai 2006 http://www.stern.de/kultur/buecher/henri-nannen-preis-es-gibt-kein-glueck-ohne-leistung-560870.html. Joachim Fest machte diesen Rat zu seiner "Lebensregel", die er seit 1949 auf einem Zettel "immer bei sich" trug. Hitler und kein Ende – Joachim Fests Jahrhundertbilanz. http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/specials/85405/index.html; Ein Film von Beate Pinkerneil, 3sat, 10. Dezember 2005

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„Nicht was, sondern wie du erträgst, ist von Belang.“

—  Seneca d.J., buch De Providentia

Über die Vorsehung (De Providentia), II, 4
Original lat.: "Non quid sed quemadmodum feras interest."
Über die Vorsehung - De Providentia

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„Ich kann diese vergriechte Stadt nicht ertragen, Quiriten.“

—  Juvenal römischer Satirendichter 50

Satiren III, 60f
Original lat.: "non possum ferre, Quirites,/Graeciam urbem."

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„Das Leben ist fast zu gemein, um ertragen zu werden.“

—  Katherine Mansfield neuseeländisch-britische Schriftstellerin 1888 - 1923

Briefe

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„Um zu genesen, musst du viel Schmerzhaftes ertragen.“

—  Ovid, buch Remedia amoris

Remedia Amoris (Heilmittel gegen die Liebe)

„Die Natur freut sich der Natur // Die Natur überwindet die Natur // Die Natur beherrscht die Natur“

—  Ostanes Weiser in vorislamischer Zeit und Alchemist -500

Synesios in einem Kommentar über Demokritos, in: K.C. Schmieder, Die Geschichte der Alchemie, Marix Verlag, Wiesbaden 2005, ISBN 3-86539-003-X, S. 64
Zugeschrieben

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„Es ist leichter, eigenen Kummer zu ertragen.“

—  Anne Morrow Lindbergh US-amerikanische Ehefrau, Co-Pilotin und Navigatorin von Charles Lindbergh 1906 - 2001

Stunden von Gold - Stunden von Blei

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„Wer alles ertragen kann, kann alles wagen.“

—  Luc de Clapiers de Vauvenargues französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller 1715 - 1747

Reflexionen und Maximen, Maxime 189
Original franz.: "Qui sait tout souffrir peut tout oser."

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„Ein Rausch ist zu ertragen, die Trunkenheit aber nicht.“

—  Martin Luther Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 - 1546

Tischreden
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„Die notwendige Beharrlichkeit muss auch häufiges Scheitern ertragen.“

—  Robert Jungk deutsch-österreichischer Publizist, Journalist und Zukunftsforscher 1913 - 1994

Projekt Ermutigung. Streitschrift wider die Resignation, Salzburg 1988, Seite 14

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