„Es saß ein Mann gefangen
Es saß ein Mann gefangen
Auf einem hohen Turm,
Die Wetterfähnlein klangen
Gar seltsam in den Sturm.
Und draußen hört' er ringen
Verworr'ner Ströme Gang,
Dazwischen Vöglein singen,
Und heller Waffen Klang.
Ein Liedlein scholl gar lustig:
Heisa, so lang Gott will!
Und wilder Menge Tosen,
Dann wieder totenstill.
So tausend Stimmen irren,
Wie Wind' im Meere geh'n,
Sich teilen und verwirren,
Er konnte nichts versteh'n.
Doch spürt' er, wer ihn grüße,
Mit Schaudern und mit Lust,
Es rührt ihm wie ein Riese
Das Leben an die Brust.“

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Joseph von Eichendorff214
bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romant… 1788 - 1857
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Andere Werke, Achilleis / 1. Gesang

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—  Ludwig Robert deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker, Publizist und Übersetzer 1778 - 1832
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—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935
Die Weltbühne, über Adolf Hitler, "So verschieden ist es im menschlichen Leben!", in: "Die Weltbühne", 14. April 1931, S. 542f

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—  Luciano Pavarotti italienischer Tenor 1935 - 2007
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—  August Heinrich Hoffmann von Fallersleben deutscher Dichter und Germanist, Verfasser des „Lieds der Deutschen" 1798 - 1874
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zur SPD–Fraktion nach der Rede von Otto Wels gegen das Ermächtigungsgesetz, Reichstagssitzung vom 23. März 1933, reichstagsprotokolle.de http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_w8_bsb00000141_00041.html

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