„In einem kühlen Grunde,
Da geht ein Mühlenrad,
Mein Liebchen ist verschwunden,
Das dort gewohnet hat.
Sie hat mir Treu' versprochen,
Gab mir ein'n Ring dabei,
Sie hat die Treu' gebrochen,
Das Ringlein sprang entzwei.
Ich möcht' als Spielmann reisen
Weitin die Welt hinaus
Und singen meine Weisen
Und ziehn von Haus zu Haus.
Ich möcht' als Reiter fliegen
Wohl in die blutige Schlacht,
Um stille Feuer liegen
Im Feld bei dunkler Nacht.
Hör' ich das Mühlrad gehen,
Ich weiß nicht, was ich will;
Ich möcht' am liebsten sterben,
Da wär's auf einmal still.“

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Joseph von Eichendorff213
bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romant… 1788 - 1857
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„So leb' denn wohl du stilles Haus! Wir ziehn betrübt von dir hinaus.“

—  Ferdinand Raimund österreichischer Dramatiker 1790 - 1836
Der Alpenkönig und der Menschenfeind, I, 20f, zitiert in Georg Büchmann: Geflügelte Worte, Ullstein Verlag 1986, ISBN 3-550-08521-4, S. 154

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„Ich möchte auf Reisen nicht schlechter untergebracht sein als zu Hause. Und bitte keine Designhotels: „Design ist modisch, nicht modern.“

—  Wolfram Siebeck deutscher Journalist und Gastronomiekritiker 1928
www.playboy.de http://www.playboy.de/menschen/portrait/portrait_wolfram_siebeck, Portrait Wolfram Siebeck, "Der Vorkoster der Nation"

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„Ich hasse mich und möchte sterben.“

—  Kurt Cobain US-amerikanischer Rockmusiker 1967 - 1994

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„Ich kann Wagner nicht so viel hören. Ich möchte Polen besetzen.“

—  Woody Allen US-amerikanischer Komiker, Filmregisseur, Autor und Schauspieler 1935

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„[Z]war weiß ich viel, doch möcht ich alles wissen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832
Faust I, Vers 601 / Wagner → Zitat im Textumfeld

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„Und meine Seele spannte // Weit ihre Flügel aus, // Flog durch die stillen Lande, // Als flöge sie nach Haus.“

—  Joseph von Eichendorff bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik 1788 - 1857
Mondnacht, um 1835, Verse 9-12. In: Joseph Freiherrn von Eichendorff’s sämmtliche Werke, 1. Band, Zweite Auflage, Voigt & Günther, Leipzig 1864, S. 604, siehe auch Wikipedia:Mondnacht (Eichendorff)

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„Markt und Straßen stehn verlassen, // Still erleuchtet jedes Haus, // Sinnend geh’ ich durch die Gassen, // Alles sieht so festlich aus.“

—  Joseph von Eichendorff bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik 1788 - 1857
Weihnachten. In: Joseph Freiherrn von Eichendorff‘s sämmtliche Werke, 1. Band, Voigt & Günther, 2. Auflage, Leipzig 1864. Seite 603

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„Schau niemals zurück. Es sei denn, Du möchtest in diese Richtung gehen.“

—  Henry David Thoreau US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph (1817-1862) 1817 - 1862

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