„Auf halbem Wege unseres Erdenlebens
Gewahrt' ich mich in einem finstern Walde,
Indem verfehlet war die grade Straße.
Ach, welch ein Graun ist's, wie er war zu sagen,
Der Wald, so fremd und störrig und entsetzlich,
Daß im Gedanken er die Angst erneuet:
So bitter ist er, daß Tod wenig bittrer.“

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Dante Alighieri129
italienischer Dichter und Philosoph 1265 - 1321
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„Es war in unsres Lebensweges Mitte, // als ich mich fand in einem dunklen Walde // denn abgeirrt war ich vom rechten Wege.“

—  Dante Alighieri italienischer Dichter und Philosoph 1265 - 1321
Die Göttliche Komödie, Die Göttliche Komödie, Inferno I, 1 Original ital.: Nel mezzo del cammin di nostra vita // mi ritrovai per una selva oscura, // ché la diritta via era smarrita.

„Bedenke wohl, worum du bittest, denn es wird dir gewährt werden …“

—  Marion Zimmer Bradley Marion Zimmer Bradley war eine US-amerikanische Schriftstellerin. 1930 - 1999
Die Nebel von Avalon. Übersetzer: Manfred Ohl, Hans Sartorius. Frankfurt am Main, 1987. ISBN3-596-28222-5. S.85 books.google.de https://books.google.de/books?id=regqAAAAIAAJ&q=gew%C3%A4hrt

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„Ich sei, gewährt mir die Bitte, // In eurem Bunde der Dritte.“

—  Friedrich Schiller, Die Bürgschaft
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Die Bürgschaft (1798), Die Bürgschaft

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„Der Wald ist Heiligtum.“

—  Ernst Jünger deutscher Schriftsteller und Publizist 1895 - 1998

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„Ach, wie trüb ist mein Sinn, wenn ich in der Fremde bin!“

—  Max von Schenkendorf deutscher Schriftsteller 1783 - 1817
Muttersprache. In: Poetischer Nachlaß. Berlin: Eichler, 1832. S. 128. Vers 7f.

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„Sie sehn den Wald vor lauter Bäumen nicht.“

—  Christoph Martin Wieland, Musarion
Musarion, oder Die Philosophie der Grazien. Zweytes Buch. Leipzig: Weidmann, 1768. S. 51 http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Image%3AMusarion_%28Wieland%29.djvu&page=51

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„Leben wie ein Baum, einzeln und frei // doch brüderlich wie ein Wald, // das ist unsere Sehnsucht.“

—  Nazım Hikmet türkischer Dichter und Dramatiker 1902 - 1963
Aus dem Gedicht "Davet" (Die Einladung)

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„Mir sind die Städte Feind, mir Freund die Wälder.“

—  Francesco Petrarca italienischer Dichter und Geschichtsschreiber 1304 - 1374
Der Canzoniere

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