„Es zählt zu den Schrecken der Demokratie, dass wirklich jeder Esel sich auf sie berufen darf, wenn es um seinen Vorteil geht.“

Letzte Aktualisierung 27. August 2019. Geschichte
Wiglaf Droste Foto
Wiglaf Droste8
deutscher Schriftsteller, Journalist, Gastronomiekritiker u… 1961 - 2019

Ähnliche Zitate

Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Sobald die Tyrannei aufgehoben ist, geht der Konflikt zwischen Aristokratie und Demokratie unmittelbar an.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Maximen und Reflexionen
Theoretische Schriften, Maximen und Reflexionen (1833), Sonstiges alphabetisch geordnet

Ambrose Bierce Foto

„Abdanken bedeutet, einen Vorteil um eines größeren Vorteils aufzugeben.“

—  Ambrose Bierce, buch Des Teufels Wörterbuch

Des Teufels Wörterbuch, Gesellschaftskritisches Wörterbuch eines Zynikers
Des Teufels Wörterbuch

Michael Ende Foto
Stephen King Foto
John Wayne Foto

„Der große Vorteil der Barte liegt darin, dass man nicht mehr viel von den Gesichtern sieht.“

—  John Wayne US-amerikanischer Filmschauspieler, Filmproduzent, Regisseur 1907 - 1979

Erich Honecker Foto

„Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.“

—  Erich Honecker Staatsratsvorsitzender der Deutschen Demokratischen Republik 1912 - 1994

Von Honecker öfter als Ausspruch August Bebels zitiert, z.B. bei der Vorstellung eines 32-bit-Chips aus DDR-Produktion ( "Neues Deutschland", 15. August 1989 http://www.hausderdemokratie.de/herbstderutopie/pdfs2/tafel_0_01.pdf), für Bebel jedoch nicht nachweisbar, wohl aber als geflügeltes Wort in der Berliner Sozialdemokratie schon seit 1886. Vgl. Günter Platzdasch: Erich Honecker und die Weihnachtsgeschichte. Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf. In: LinksNet.de, 24. Dezember 2006 http://www.linksnet.de/de/artikel/20295, zuerst in: Kurt Pätzold/Manfred Weißbecker (Hrsg.): Schlagwörter und Schlachtrufe. Aus zwei Jahrhunderten deutscher Geschichte. Leipzig 2002.
Fälschlich zugeschrieben

Ingeborg Bachmann Foto
Daniel Kehlmann Foto
Stephen King Foto
Ulrich Kienzle Foto
George Bernard Shaw Foto

„Demokratie ist ein Instrument, das sicherstellt, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.“

—  George Bernard Shaw irisch-britischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist 1856 - 1950

Friedrich Engels Foto
Yuval Harari Foto
Moses Hess Foto

„Ja, wir glauben, dass die Menschen noch einen höhern Beruf haben, als sich gegenseitig auszubeuten.“

—  Moses Hess deutsch-jüdischer Philosoph, Frühsozialist, Vorläufer des Zionismus 1812 - 1875

Ueber die Noth in unserer Gesellschaft und deren Abhülfe, in: Deutsches Bürgerbuch für 1845. Hrsg von Hermann Püttmann. C. W. Leske, Darmstadt 1845, S. 38 books.google http://books.google.de/books?id=RRFOAAAAcAAJ&pg=PA38
Ueber die Noth in unserer Gesellschaft und deren Abhülfe, in: Deutsches Bürgerbuch für 1845. Hrsg von Hermann Püttmann. C. W. Leske, Darmstadt 1845, S. 22 ff. books.google http://books.google.de/books?id=RRFOAAAAcAAJ&pg=PA22

Kurt Tucholský Foto

„Dies ist die wahrste aller Demokratien, die Demokratie des Todes.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

"Befürchtung", in: "Die Weltbühne", 9. Juli 1929, S. 71
Die Weltbühne

Denzel Washington Foto

„Jeder Beruf wird zur Schinderei.“

—  Denzel Washington US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Produzent 1954

Harald Martenstein Foto
Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Der Schelm sitzt überall im Vorteil“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Philipp II. von Makedonien Foto

„Es ist keine Mauer so hoch, daß sie nicht ein mit Gold beladener Esel übersteigen könnte.“

—  Philipp II. von Makedonien König von Makedonien, Vater Alexanders des Großen -382 - -336 v.Chr

J. Buschmann, Sagen und Geschichten aus dem Altertum, Paderborn und Münster, 1886, Seite 150 https://archive.org/stream/sagenundgeschic00buscgoog#page/n162/mode/2up (ohne Angabe der Primärquelle)
Original griech.: "φρούριον δέ τι βουλόμενος λαβεῖν ὀχυρόν, ὡς ἀπήγγειλαν οἱ κατάσκοποι χαλεπὸν εἶναι παντάπασι καὶ ἀνάλωτον, ἠρώτησεν εἰ χαλεπὸν οὕτως ἐστίν, ὥστε μηδὲ ὄνον προσελθεῖν χρυσίον κομίζοντα." (Plutarch’s Moralia 178b https://archive.org/stream/moraliainfifteen03plutuoft#page/44/mode/2up) – Die Kundschafter brachten ihm Nachricht, daß ein gewisser fester Ort, den er in seine Gewalt zu bekommen wünschte, unzugänglich und auf keine Weise zu erobern sey. „Ist denn der Ort, fragte er, so gar unzugänglich, daß auch nicht einmal ein mit Gold beladener Esel hinzukommen kann.“ (deutsche Übersetzung von Joh. Friedr. Sal. Kaltwasser: Plutarchs moralische Abhandlungen, 1784, zweiter Band, Seite 189 https://books.google.com/books?id=l64-AAAAcAAJ&pg=189
Zugeschrieben

„Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Etiam egestas wisi a erat. Morbi imperdiet, mauris ac auctor dictum.“