„Dass das ganze »Dritte Reich« eine schändlich dumme Episode der deutschen Geschichte war, keineswegs aus Früherem notwendig sich ergebend, zusammengeflossen aus einer Kette von Zufällen, Irrtümern, vermeindlichen Stümpereien, genau dies war auch immer meine Ansicht.“

—  Golo Mann, Brief an Friedrich-Karl von Plehwe, abgedruckt in: Reichskanzler Kurt von Schleicher, Esslingen 1983
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deutsch-schweizerischer Historiker und Schriftsteller 1909 - 1994
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„Ich habe es zu früh erkannt, daß der Schlachteneifer nichts Übermenschliches, sondern – Untermenschliches ist; keine mystische Offenbarung aus dem Reiche Luzifers, sondern eine Reminiscenz aus dem Reiche der Tierheit - ein Wiedererwachen der Bestialität.“

—  Bertha von Suttner österreichische Friedensaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin 1843 - 1914
Die Waffen nieder! Eine Lebensgeschichte. Volksausgabe, Dresden: E. Pierson's Verlag, [um 1920]. 3. Buch. S. 229f.

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„Na, das hat’s im Dritten Reich nicht gegeben, weil im Dritten Reich haben sie ordentliche Beschäftigungspolitik gemacht, was nicht einmal Ihre Regierung in Wien zusammenbringt. Das muss man auch einmal sagen.“

—  Jörg Haider österreichischer Politiker 1950 - 2008
Rede vor dem Kärntner Landtag, 13. Juni 1991, zitiert nach: Hubertus Czernin (Hg.): Der Westentaschen- Haider. Czernin Verlag 2000, S.31. ISBN 3707600432, nach: nationalsozialismus. at

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„Ein einziges Glied, das in einer großen Kette bricht, vernichtet das Ganze.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832
Wilhelm Meisters Wanderjahre III, 12

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„Bei Stalin war jedes Verbrechen möglich, denn es gibt kein einziges, das er nicht begangen hätte […] ihm wird jedenfalls […] der Ruhm zufallen, der größte Verbrecher der Geschichte zu sein.“

—  Josip Broz-Tito 1892 - 1980
1962 über Josef Stalin, zitiert u. a. bei »Als die schlimmste Christenverfolgung begann«, kath. net, 13. November 2007 und in "idea Spektrum", Nr. 46/2007, 14. November 2007, S. 18

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„Exstirpation des deutschen Geistes zugunsten des »deutschen Reiches«.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900
Erstes Stück, Kapitel 1 (zur deutschen Reichsgründung 1871)

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„Die DDR war das friedfertigste und menschenfreundlichste Gemeinwesen, das sich die Deutschen im Gesamt ihrer bisherigen Geschichte geschaffen haben.“

—  Sahra Wagenknecht deutsche Politikerin (Die Linke), MdB, MdEP und Autorin 1969
1994, Archiv Demokratischer Sozialismus (ADS), spiegel. de

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„Die Rebellion von 1968 hat mehr Werte zerstört als das Dritte Reich. Sie zu bewältigen, ist daher wichtiger, als ein weiteres Mal Hitler zu überwinden.“

—  Bruno Heck deutscher Politiker (CDU), MdB 1917 - 1989
In dem Aufsatz "Hitler, Bonn und die Wende" von 1983; zitiert nach SPIEGEL 2/1987 vom 05.01.1987 spiegel. de

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„Was wäre denn in diesem Land für ein Geschrei, wenn nicht Kati Witt eine DDR-Show, sondern Johannes Heesters eine Dritte-Reich-Show moderieren würde?“

—  Günter Nooke deutscher Politiker, DDR-Bürgerrechtler, MdV, MdL, MdB 1959
über die sogenannten Ostalgieshows, Neue Osnabrücker Zeitung, August 2003, zitiert in der Welt, 22. März 2006, welt. de, Zeit 35, 2003,

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„Glaubt nicht, dass ich fasele, dass ich dichte; // Seht hin und findet mir andre Gestalt! // Es ist die ganze Kirchengeschichte // Mischmasch von Irrtum und von Gewalt.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832
„Zahme Xenien“, 9, Nachl., zitiert in: „Abermals krähte der Hahn“, 1996, S. 681

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„Vom Zufall des Gelesenen hängt es ab, was du bist.“

—  Elias Canetti deutschsprachiger Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger 1905 - 1994

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„Was schmied'st du Schmied? »Wir schmieden Ketten, Ketten!« »Ach in die Ketten seid ihr selbst geschlagen.«“

—  Friedrich Rückert deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist 1788 - 1866
Auswahl in sechs Bänden, Bd. 2, Berlin, o. J., Geharnischte Sonette 3, Seite 5

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