„Weil gar zu schön im Glas der Wein geblunken,// hat sich der Hans dick voll getrinkt.// Drauf ist im Zickzack er nach Haus gehunken// und seiner Grete in den Arm gesinkt.// Die aber hat ganz mächtig abgewunken// und hinter ihm die Türe zugeklunken.“

— Moritz Gottlieb Saphir, In: "Die Wortlupe" (2006) S. 83 von Dieter E. Zimmer (2006), DIE ZEIT 16.12.1999. Eine Primärquelle nennt Zimmer nicht.
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Moritz Gottlieb Saphir5
österreichischer Schriftsteller 1795 - 1858
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„Dick sein ist keine physiologische Eigenschaft - das ist eine Weltanschauung.“

— Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935
"Priester und Detektiv", in: "Die Weltbühne", 10. Juni 1920, S. 700f

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„Nicht um die Geliebte weine, die Du verloren // – um Die weine, die Dir geblieben sind!“

— Peter Altenberg österreichischer Schriftsteller 1859 - 1919
De libertate. In: Was der Tag mir zuträgt. 55 neue Studien. Berlin: Fischer, 1901. S. 65. ÖNB-ANNO

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„Der Wein wandelt den Maulwurf zum Adler.“

— Charles Baudelaire französischer Schriftsteller 1821 - 1867
Die künstlichen Paradiese (Les paradis artificiels), III. Kapitel. Übersetzt von Franz Blei und Heinrich Steinitzer. München: Müller, 1925. gutenberg. de

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„Komm, weine nicht; // Du bist so werth mir, wie die Treue selbst!“

— Heinrich Von Kleist Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist 1777 - 1811
Prinz Friedrich von Homburg, IV, 1 (Natalie). In: Gesammelte Schriften. 2. Theil. Hrsg. von Ludwig Tieck. Berlin: Reimer, 1826. S. 273. Google Books

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„Die Freundschafft, die der Wein gemacht, // Würckt wie der Wein, nur eine Nacht.“

— Friedrich von Logau Dichter des Barock 1605 - 1655
Wein-Freundschafft. Aus: Sämmtliche Sinngedichte, I,3,92. Hrsg. von Gustav Eitner, Tübingen 1872 (Bibliothek des literarischen Vereins in Stuttgart, Bd. CXIII). S. 77. Internet Archive

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„Der Wein gibt Witz und stärkt den Magen.“

— Christoph Martin Wieland deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber der Aufklärung 1733 - 1813
Eine Anekdote aus dem Olymp. In: Werke, hrsg. von Fritz Martini und H. W. Seiffert, Bd. 4 u. 5, München (Hanser) 1965 ff. Bd. 4, S. 62

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„Ich habe es für Weiberwerk gehalten zu weinen.“

— Ludwig Harms deutscher Erweckungsprediger 1808 - 1865
zitiert in: Arno Pagel, Ludwig Harms - Gottes Rufer in der Heide

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„Kein Wein ist so sauer wie der reine, der einem eingeschenkt wird.“

— Markus M. Ronner Schweizer Theologe, Publizist und Journalist 1938
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„Wein […] ist auch Wahrheit.“

— Alkäus von Mytilene antiker griechischer Dichter -630 - -560 v.Chr
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„Auch das Weinen bietet eine gewisse Lust.“

—  Ovid römischer Dichter -43 - 17 v.Chr
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„Weinen kann ich nicht, aber mein Herz blutet.“

— William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616
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