Zitate über Wunder

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema wunder, wunde, leben, menschen.

Insgesamt 191 Zitate, Filter:

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Citát „Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lehrt uns nur, mit dem Unbegreiflichen zu leben.“
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Citát „Das Wunder, wenn man es erlebt, ist nie vollkommen. Erst die Erinnerung macht es dazu.“
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„Das Wunder, wenn man es erlebt, ist nie vollkommen. Erst die Erinnerung macht es dazu.“

—  Erich Maria Remarque, buch Die Nacht von Lissabon

Die Nacht von Lissabon. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1964, Seite 136

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„Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit.“

—  Michael Ende, buch Momo

Momo, oder, die seltsame Geschichte von den Zeit-dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte. Ein Märchen-Roman. Stuttgart: Thienemann, 1986. S. 57. ISBN 3-522-11940-1

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„Es ist ein Wunder, daß ich all meine Hoffnungen noch nicht aufgegeben habe, denn sie erscheinen absurd und unerfüllbar. Doch ich halte daran fest, trotz allem, weil ich noch stets an das Gute im Menschen glaube.“

—  Anne Frank Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin 1929 - 1945

Tagebucheintrag, 15. Juli 1944. Zitat entnommen der Ausgabe des Lambert Schneider Verlags, Hamburg, 1958, S. 282. Übersetzer: Anneliese Schütz
"Het is een groot wonder, dat ik niet al mijn verwachtingen heb opgegeven, want ze lijken absurd en onuitvoerbaar. Toch houd ik ze vast, ondanks alles, omdat ik nog steeds aan de innerlijke goedheid van de mensen geloof." -

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„Die großartigste Fähigkeit des menschlichen Geistes ist vielleicht die, mit Schmerzen fertig zu werden. Die klassische Philosophie spricht hier von den vier Pforten des Geistes, die man durchschreiten kann.
Die erste Pforte ist die des Schlafs. Der Schlaf beitet uns Zuflucht vor der Welt und all ihrem Leid. Im Schlaf vergeht die Zeit, und das verschafft uns Abstand zu den Dingen, die uns Schmerz zugefügt haben. Wenn Menschen Verletzungen erleiden, werden sie oft bewusstlos, und jemand, der eine furchtbare Nachricht erhält, fällt vielleicht in Ohnmacht. Der Geist schützt sich also vor dem Schmerz, indem er diese erste Pforte durchschreitet.
Die zweite Pforte ist die des Vergessens. Manche Wunden sind zu tief, um wieder verheilen zu können, oder zumindest zu tief für eine schnelle Heilung. Hinzu kommt, dass manche Erinnerungen ausschließlich schmerzlich sind und sich da nicht heilen lässt. Das Sprichwort "Die Zeit heilt alle Wunden" entspricht nicht der Wahrheit. Die Zeit heilt die meisten Wunden. Die übrigen sind hinter dieser Pforte verborgen.
Die dritte Pforte ist die des Wahnsinns. Manchmal erhält der Geist einen so verheerenden Schlag, dass er sich in den Wahnsinn flüchtet. Das ist nützlicher, als es zunächst scheint. Manchmal besteht die Wirklichkeit nur noch aus Schmerz, und um diesem Schmerz zu entrinnen, muss der Geist die Wirklichkeit hinter sich lassen.
Die vierte und letzte Pforte ist die des Todes. Der letzte Ausweg. Wenn wir erst einmal tot wären, könne uns nichts mehr etwas anhaben - heißt es jedenfalls.“

—  Patrick Rothfuss, buch Der Name des Windes

The Name of the Wind

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Citát „Ich schaffe keine Wunder, ich verwende einfach und vergeude viel Farbe …“
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„Wie wenig Lärm machen die wirklichen Wunder.“

—  Antoine de Saint-Exupéry französischer Schriftsteller und Flieger 1900 - 1944

Brief an eine Geisel (1943) / Bekenntnis einer Freundschaft
Original franz.: "Les miracles véritables, qu’ils font peu de bruit! Les événements essentiels, qu’ils sont simples!") - Lettre à un otage (Folio no 4104, p. 47
Andere Schriften

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„Die zerstörerischte Waffe ist das Wort, das ein Leben zunichte macht, ohne Blutspuren zu hinterlassen, und dessen Wunden niemals heilen.“

—  Paulo Coelho brasilianischer Schriftsteller und Bestseller-Autor 1947

Manuscrito encontrado em Accra

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„Die Poesie heilt die Wunden, die der Verstand schlägt.“

—  Novalis deutscher Dichter der Frühromantik 1772 - 1801

Fragmente und Studien 1799-1800
Fragmente und Studien

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„Es wird eine Zeit kommen, da unsere Nachkommen sich wundern werden, dass wir so offenbare Dinge nicht gewusst haben.“

—  Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr

zitiert in Artemidor im Reiche der Römer, Band 3, S. 324, Chr. Kuffner, Brünn: I.G. Trassler, 1825
Zugeschrieben

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„Es gibt im Leben Wunden, die wie die Lepra, langsam, in der Einsamkeit an der Seele zehren.“

—  Sadegh Hedayat iranischer Schriftsteller 1903 - 1951

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„Leben muss man ein Leben lang lernen, und, darüber wirst du dich vielleicht am meisten wundern: ein Leben lang muss man sterben lernen.“

—  Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr

De Brevitate Vitae 7, 3
Original lat.: "Vivere tota vita discendum est et, quod magis fortasse miraberis, tota vita discendum est mori."
Von der Kürze des Lebens - De Brevitate Vitae

Citát „Es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen“

„Es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen“

—  Walter Moers deutscher Comic-Zeichner, Illustrator und Autor 1957

Rumo & die Wunder im Dunkeln, Piper Verlag 2004, S. 303, ISBN 3492045480

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„Wer Naturwissenschaft und die Wunder der Schöpfung studiert und dabei nicht zu einem Mystiker wird, ist kein Naturwissenschafter.“

—  Albert Hofmann Schweizer Chemiker und Entdecker von LSD 1906 - 2008

The Geek's Wonder Drug?" http://www.wired.com/science/discoveries/news/2006/01/70015?currentPage=all|"LSD: WIRED magazine, 16. 1. 2006
Original engl.: "When you study natural science and the miracles of creation, if you don't turn into a mystic you are not a natural scientist."

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„Die Wunde brennt. - die bleichen Lippen beben. - // Ich fühl's an meines Herzens matterm Schlage, // Hier steh ich an den Marken meiner Tage. - // Gott, wie du willst, dir hab' ich mich ergeben.“

—  Theodor Körner, Leyer und Schwerdt

Abschied vom Leben. Nacht vom 17. auf den 18. Juni 1813. Verse 1-4, S. 65, [koerner_leyer_1814/77]
"Hier steh ich an den Marken meiner Tage" als Grabinschrift von Marlene Dietrich
Leyer und Schwerdt (1814)

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„Alles wirkliche Dichten und Denken nämlich ist gewissermaaßen ein Versuch, den kleinen Leuten einen großen Kopf aufzusetzen: kein Wunder, daß er nicht gleich gelingt.“

—  Arthur Schopenhauer, buch Parerga und Paralipomena

Parerga und Paralipomena, Zweiter Band, F. A. Brockhaus, Leipzig 1874, Kapitel 3, § 49, S.66,
Parerga und Paralipomena, Teil II

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„Aber wenn man nur Know-How weitergibt, nur beibringt, wie man Maschinen macht und mit ihnen umgeht, und wie man Verhütungsmittel anwendet, dann braucht man sich nicht zu wundern, dass am Schluss Krieg herauskommt und AIDS-Epidemien.“

—  Benedikt XVI. 265. Papst der römisch-katholischen Kirche 1927

auf die Frage nach AIDS und Überbevölkerung, TV-Interview mit ARD, ZDF, Deutscher Welle und Radio Vatikan, 5. August 2006, radiovaticana.org http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=91050

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„Denn in allem Natürlichen liegt etwas Wunderbares.“

—  Aristoteles klassischer griechischer Philosoph -384 - -321 v.Chr

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„Wem Gott will rechte Gunst erweisen, // Den schickt er in die weite Welt, // Dem will er seine Wunder weisen // In Feld und Wald und Strom und Feld.“

—  Joseph von Eichendorff, buch Aus dem Leben eines Taugenichts

Aus dem Leben eines Taugenichts, Erstes Kapitel, erster Gesang des Taugenichts, Vereinsbuchhandlung, Berlin 1826, S. 3. Auch unabhängig davon zitiert als: Der frohe Wandersmann, 1822

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„Beharrlichkeit und Geist haben in allen Zeiten Wunder gewirkt.“

—  George Washington erster Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika 1732 - 1799

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„Der Panzer verdeckt die Wunde.“

—  Theodor W. Adorno deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist 1903 - 1969

Erziehung zur Mündigkeit, Frankfurt a.M.:Suhrkamp, 1. Auflage 1971, ISBN 3-518-36511-8, S. 45 books.google PT41 https://books.google.de/books?id=lKNECgAAQBAJ&pg=PT41&dq=Panzer
Philosophie und Lehrer

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„Es gibt sowas wie Grenzen des Wachstums nicht, denn es gibt keine Grenzen der menschlichen Intelligenz, der Fantasie und der Fähigkeit sich zu wundern.“

—  Ronald Reagan Präsident der Vereinigten Staaten 1911 - 2004

Rede vor der Universität von Südkarolina am 20. September 1983 in Columbia. Rede bei Entgegennahme der Ehrendoktorwürde (Honorary Doctor of Laws) der Universität von Südkarolina in Columbia am 20. September 1983. Übers.: Wikiquote Original engl.: "There are no such things as limits to growth, because there are no limits on the human capacity for intelligence, imagination and wonder." - reagan.utexas.edu http://www.reagan.utexas.edu/archives/speeches/1983/92083c.htm Ähnlich bei seiner zweiten Amtseinführung am 21. Januar 1985: "Es gibt keine Grenzen für Wachstum und menschlichen Fortschritt, wenn Männer und Frauen frei sind, ihren Träumen zu folgen." - DIE ZEIT 3/1988 https://www.zeit.de/1988/03/die-obdachlosen-von-washington/seite-2 "By 1980, we knew it was time to renew our faith, to strive with all our strength toward the ultimate in individual freedom consistent with an orderly society. We believed then and now there are no limits to growth and human progress when men and women are free to follow their dreams." - https://www.bartleby.com/124/pres62.html

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„Intelligenz lähmt, schwächt, hindert? Ihr werd't Euch wundern! Scharf wie'n Terrier macht se!“

—  Arno Schmidt deutscher Schriftsteller und Autor von Zettel’s Traum 1914 - 1979

Das steinerne Herz

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„Ich wundere mich, dass ich bei meinem Lebensstil diese Zahl überhaupt erreicht habe.“

—  Udo Lindenberg deutscher Rockmusiker, Schriftsteller und Kunstmaler 1946

zu seinem 60. Geburtstag, ZDF heute, 17. Mai 2006

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„Der Führer und wir alle sind wie durch ein Wunder dem Tode entronnen.“

—  Joseph Goebbels deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda 1897 - 1945

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„Der Arzt verbindet deine Wunden. Dein innerer Arzt aber wird dich gesunden. Bitte ihn darum, sooft du kannst.“

—  Paracelsus Arzt, Alchemist, Astrologe, Naturforscher, Mystiker, Laientheologe und Philosoph 1493 - 1541

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„Jemand, der nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.“

—  Billy Wilder US-amerikanischer Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzent österreichischer Herkunft 1906 - 2002

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„Wer das Wunder nicht als das Primäre erkennt, leugnet damit die Welt, wie sie ist, und supponiert ihr ein Fabrikspielzeug.“

—  Christian Morgenstern deutscher Dichter und Schriftsteller 1871 - 1914

Weltbild: Episode, Tagebuch eines Mystikers 1906. In: Stufen (1922), S. 239
Stufen

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„Keine Wunde ist in mir so vernarbt, dass ich sie ganz vergessen könnte.“

—  Francesco Petrarca italienischer Dichter und Geschichtsschreiber 1304 - 1374

Gespräche über die Weltverachtung / Franciscus

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„Nationalökonomie ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld haben.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

"Kurzer Abriß der Nationalökonomie", in: "Die Weltbühne", 15. September 1931, S. 393
Die Weltbühne

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„Die Zeit heilt alle Wunden.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Der ehrliche Hurone, Kap. 20
Original: Original franz.: "Le temps adoucit tout."

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„Es ist nützlich, wenn wir lernen, uns über die richtigen Dinge zu wundern.“

—  Carl Friedrich Von Weizsäcker deutscher Physiker und Philosoph (1912-2007) 1912 - 2007

Der Aufbau der Physik, 1986

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„Ich glaube nicht an Wunder. Ich habe ihrer zu viele gesehen.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Salomé / Herodias
Original frz.: "Je ne crois pas aux miracles. J'en ai vu trop."
engl.: "I do not believe in miracles. I have seen too many."
Salome - Salomé

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„Am tiefsten schmerzen Wunden, uns geschlagen // Von Feinden, die der Freundschaft Larve tragen.“

—  Friedrich Von Bodenstedt deutscher Schriftsteller 1819 - 1892

Aus Morgenland und Abendland: Neue Gedichte und Sprüche. Veröffentlicht von F.A. Brockhaus, 1882.
Sonstige

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„… als Luftveränderung kann Bonn für Stunden Wunder wirken.“

—  Heinrich Böll, buch Ansichten eines Clowns

Ansichten eines Clowns. Köln und Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1963. S. 83
Ansichten eines Clowns

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„Ihr Mut wächst; die Tugend wird gestärkt durch die Wunde.“

—  Aulus Gellius, buch Noctes Atticae

Attische Nächte
lateinisch: "Increscunt animi, virescit volnere virtus." - Noctes Atticae 18,11,4 la.wikisource http://la.wikisource.org/wiki/Noctes_Atticae/Liber_XVIII#XI.

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„Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 766 / Faust → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

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„Der Hass ist ein aktives Missvergnügen, der Neid ein passives; deshalb darf man sich nicht wundern, wenn der Neid so schnell in Hass übergeht.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Maximen und Reflexionen
Theoretische Schriften, Maximen und Reflexionen (1833), Sonstiges alphabetisch geordnet

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„Es ist eine bekannte Regel der Weltweisen oder vielmehr der gesunden Vernunft überhaupt, daß man ohne die erheblichste Ursache nichts vor ein Wunder, oder eine übernatürliche Begebenheit halten sollte.“

—  Immanuel Kant, buch Der einzig mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseins Gottes

Der einzig mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseins Gottes, zweite Abteilung, vierte Betrachtung, A 83
Der einzig mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseins Gottes (1763)

Immanuel Kant Foto
Immanuel Kant Foto

„Der Mohammedianism unterscheidet sich durch Stolz, weil er, statt der Wunder, an den Siegen und der Unterjochung vieler Völker die Bestätigung seines Glaubens findet, und seine Andachtsgebräuche alle von der mutigen Art sind.“

—  Immanuel Kant, buch Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft

Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, viertes Stück, zweiter Teil, § 2, A 269, B 285
Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft (1793)

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„Das sind die wahren Wunder der Technik, daß sie das, wofür sie entschädigt, auch wirklich kaputt macht.“

—  Karl Kraus österreichischer Schriftsteller 1874 - 1936

Fackel 360/361 3; Nachts
Fackel

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„Alles, was ich in meiner Einsamkeit sagen kann, ist, möge der reiche Segen des Himmels auf alle herabkommen - Amerikaner, Engländer, Türken -, die mithelfen werden diese offene Wunde der Welt zu heilen.“

—  David Livingstone britischer Entdecker und Missionar 1813 - 1873

Grabinschrift, den Aufzeichnungen seiner letzten Reise entnommen
Original engl.: "All I can say in my solitude is, may Heaven's rich blessing come down on every one - American, English, Turk - who will help to heal this open sore of the world." - westminster-abbey.org http://www.westminster-abbey.org/our-history/people/david-livingstone

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„Die Wunden, die unserer Eitelkeit geschlagen werden, sind halb geheilt, wenn es uns gelingt, sie zu verbergen.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 76
Aphorismen

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„Glänzende Partie« heißt die Fee, die oft Wunder wirkt in jungfräulichen Herzen, und selbst die ordinäre Hex' »Reichliche Versorgung« hat schon in zarten Wesen riesige Selbstverleugnung erzeugt.“

—  Johann Nepomuk Nestroy österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Opernsänger 1801 - 1862

Der Unbedeutende 1. Akt, 16. Szene (Posse, 1846)

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„Zweifellos vermag die Politik Großartiges zu schaffen, aber nur das Herz vollbringt Wunder.“

—  George Sand französische Schriftstellerin 1804 - 1876

Briefe

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„Ich bin weder Wunder noch Kind!“

—  Tanja Kinkel deutsche Schriftstellerin 1969

zitiert in www.zeit.de http://www.zeit.de/1997/03/kinkel.19970110.xml, 1997; gemeint ist ihr von Kritikern sehr gelobtes Romandebut im Alter von 19 Jahren

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„Abends kann man in der Altstadt sehr leicht versacken. Vor allem, wenn man das leckere Kölsch unterschätzt. Da hat schon so mancher sein blaues Wunder erlebt.“

—  Wolfgang Overath deutscher Fußballspieler 1943

über die Stadt Köln, Sonntag Aktuell vom 4. Juni 2006

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„Ein sehr unwissendes Volk wird sich gerade wegen seiner Unwissenheit zu einer Religion voller Wunder neigen.“

—  Henry Thomas Buckle englischer Historiker und Schachspieler 1821 - 1862

Geschichte der Zivilisation V

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„Welche Strafe ist größer als die Wunde des Gewissens?“

—  Ambrosius von Mailand römischer Politiker, Bischof und Kirchenlehrer 339 - 397

De officiis ministrorum (Über die Pflichten der Priester)

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„Wie oft soll es gesagt werden, dass wir von Wundern umgeben sind, insofern wir Geistesgröße genug haben, sie zu erfassen, ob wir sie immer merken und des Moments bewusst sind und gedenken, das ist gleichgültig.“

—  Achim von Arnim deutscher Dichter der Heidelberger Romantik 1881 - 1940

Quelle: Über Jung's Geisterkunde. In: Ludwig Achim von Arnim, Unbekannte Aufsätze und Gedichte, Hrsg. Ludwig Geiger, Verlag von Gebrüder Paetel, Berlin 1892, S. 26, books.google.de https://books.google.de/books?id=onw9AQAAIAAJ&pg=PA26&dq=%22wie+oft+soll+es+gesagt%22

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„O Haupt voll Blut und Wunden // Voll Schmerz und voller Hohn, // O Haupt, zum Spott gebunden // Mit einer Dornenkron.“

—  Paul Gerhardt deutscher evangelisch-lutherischer Theologe und Kirchenlieddichter 1607 - 1676

Passions-Salve an die leidenden Glieder Christi, 7. An das Angesicht (Salve caput cruentatum) http://www.zeno.org/nid/20004825055. Aus: Dichtungen und Schriften, hg. und textkritisch durchgesehen von Eberhard von Cranach-Sichart, München (Paul Müller) 1957. S. 69