Zitate über Spieler

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema spiel, spieler, spielen, leben.

Insgesamt 304 Zitate, Filter:

Christoph Schlingensief Foto

„Ich habe keinen Bock auf Himmel, ich habe keinen Bock auf Harfe spielen und singen und musizieren und irgendwo auf einer Wolke herumgammeln!“

—  Christoph Schlingensief deutscher Film- und Theaterregisseur, Hörspielautor und Aktionskünstler 1960 - 2010

Der Spiegel 51/2008, 15. Dezember 2008, spiegel.de http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-62603923.html

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„Und meine eigene Arbeit, nun, ich setze mein Leben dabei aufs Spiel, und mein Verstand ist zur Hälfte dabei draufgegangen […].“

—  Vincent Van Gogh niederländischer Maler und Zeichner 1853 - 1890

letzter Brief an seinen Bruder Theo van Gogh, 23. Juli 1890, Brief 652

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„Einzig dann, wenn ein Mensch seine ganzen Kräfte ins Spiel bringt, ist er für sich, ist er für die anderen wahrhaft lebendig; immer nur dann, wenn ihm innen die Seele lodert und glüht, wird er auch äußerlich Gestalt.“

—  Stefan Zweig österreichischer Schriftsteller 1881 - 1942

Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 11. gutenberg.spiegel.de, Kapitel 1, Einleitung http://gutenberg.spiegel.de/buch/maria-stuart-6862/1
Maria Stuart (1935)

„das falsche Spiel wurde nie aufgedeckt, doch jetzt haben mich Gewissensbisse aufgeweckt.“

—  KAPSO

Quelle: KAPSO - Wenn du wüsstest (2021) aus dem Album KAPSOLUTION (2021)

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„Hitler ist der potentielle Selbstmörder par excellence. Er hat keine Bindungen außer an sein Ego, und wird dieses ausgelöscht, ist er alle Sorgen, jegliche Verantwortung und Bürde los. Er ist in der privilegierten Situation eines Mannes, der nichts liebt außer sich selbst. Ihm ist das Schicksal von Staaten, Menschen und Gemeinwesen, deren Existenz er aufs Spiel setzt, völlig gleichgültig.“

—  Sebastian Haffner deutscher Buchautor und Journalist; ein früher Gegner Hitlers 1907 - 1999

Germany: Jekyll & Hyde. Deutschland von innen betrachtet, München 1998, S. 24; geschrieben 1939
Engl.: "Hitler is the potential suicide par excellence. He owns no ties outside his own 'ego' and with its extinction he is released and absolved from all cares, responsibilities, and burdens. He is in the privileged position of one who loves nothing and no one but himself. He is completely indifferent to the fate of States, men, commonwealths, whose existence he stakes at play." - Germany: Jekyll & Hyde. London 1940 Secker & Warburg. p. 24 www26.us.archive.org http://www26.us.archive.org/stream/germanyjekylland019873mbp#page/n21/mode/2up/search/excellence

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„Wenn ich mit meiner Katze spiele, wer weiß, ob sie sich nicht noch mehr mit mir die Zeit vertreibt als ich mir mit ihr?“

—  Michel De Montaigne französischer Philosoph und Autor 1533 - 1592

Essais II 12; in der Übersetzung von Herbert Lüthy, Zürich 1953 u.ö., S. 433

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„Das Leben muss als Spiel gelebt werden.“

—  Platón antiker griechischer Philosoph -427 - -347 v.Chr

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„Die Macht ist nicht etwas, was man erwirbt, wegnimmt, teilt, was man bewahrt oder verliert; die Macht ist etwas, was sich von unzähligen Punkten aus und im Spiel ungleicher und beweglicher Beziehungen vollzieht.“

—  Michel Foucault französischer Philosoph 1926 - 1984

Sexualität und Wahrheit. Der Wille zum Wissen. Suhrkamp Verlag Frankfurt/Main 1983, 1. Auflage, ISBN 978-3-518-28316-5, S. 94.

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„Die Frömmigkeit entspringt dem Wunsch, um jeden Preis in der Welt eine Rolle zu spielen.“

—  Charles de Montesquieu französischer Schriftsteller und Staatsphilosoph 1689 - 1755

Meine Gedanken - Nr. 4

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„Wenn's nur dein Spiel gewesen, glaube mir, // Du wirst's in schwerem Ernste büßen müssen.“

—  Friedrich Schiller, Wallensteins Tod

Wallensteins Tod, I, 3 / Illo
Wallenstein - Trilogie (1798-1799), Wallensteins Tod

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„Was ich zu Bachs Lebenswerk zu sagen habe: Hören, spielen, lieben, verehren und - das Maul halten!“

—  Albert Einstein theoretischer Physiker 1879 - 1955

Antwort Albert Einsteins auf eine Anfrage der Zeitschrift "Reclams Universum. Illustrierte Wochenschrift" vom 24. März 1928, abgebildet in Ze'ev Rosenkranz: "The Einstein Scrapbook", Jerusalem, 1998, S. 143 books.google http://books.google.de/books?id=_Ioq9bRwT6UC&pg=PA143
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Citát „Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit.“
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„Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit.“

—  Michael Ende, buch Momo

Momo, oder, die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte. Ein Märchen-Roman. München: DTV, 1988. S. 100. ISBN 3-423-10958-0

Sepp Herberger Foto

„Das nächste Spiel ist immer das schwerste.“

—  Sepp Herberger deutscher Fußballspieler 1897 - 1977

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„Ein Pfadfinderlehrer bringt einem Jungen bei, das Spiel zu spielen, indem er es spielt.“

—  Robert Baden-Powell britischer Kavallerie-Offizier und Gründer der Pfadfinderbewegung 1857 - 1941

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Hamit Altintop Foto

„Ich bin zwar hier geboren, aber trotzdem bin und fühle ich mich als Türke. Sonst könnte ich auch nicht für die türkische Nationalmannschaft spielen.“

—  Hamit Altintop türkischer Fußballspieler 1982

in Diwan Berlin, Heft 4, Dez. 2007 http://diwan-berlin.de/zeitschrift/?p=66#more-66

Günter Netzer Foto

„Da haben Spieler auf dem Platz gestanden, gestandene Spieler.“

—  Günter Netzer deutscher Fußballspieler 1944

Der Spiegel, 31. Dezember 2005, spiegel.de http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,391727,00.html

Karl-Heinz Rummenigge Foto

„Der König hat zu mir gesagt: Großartiges Spiel. Und ich habe geschwiegen, denn dem König widerspricht man nicht.“

—  Karl-Heinz Rummenigge ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger Fußballfunktionär 1955

nachdem er dem spanischen König Juan Carlos vorgestellt worden war, Stuttgarter Zeitung Nr. 86/2008 vom 12. April 2008, S. 41

Heinz Strunk Foto

„Es gäbe sicher gesundheitlich zuträglichere und bessere Methoden der Entspannung, wie z. B. Yoga oder Sport, aber bei mir ist es halt Saufen und Spielen und Fernsehen“

—  Heinz Strunk deutscher Entertainer und Autor 1962

Sendung ohne Namen Folge Schönheit vom 13.01.2005

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Citát „Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen.“
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„Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen.“

—  Arthur Schopenhauer, buch Parerga und Paralipomena

Aphorismen zur Lebensweisheit, Insel Verlag, Frankfurt/M., Leipzig, 1976, S. 198
Parerga und Paralipomena, Aphorismen zur Lebensweisheit
Variante: Das Schicksal mischt die Karten, wir spielen.

William Shakespeare Foto

„Die ganze Welt ist eine Bühne und alle Frauen und Männer bloße Spieler.“

—  William Shakespeare, buch All the world's a stage

2. Akt, 7. Szene / Iaques
Original engl. "All the world's a stage, and all the men and women merely players"
Wie es euch gefällt - As You Like It

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Citát „Sie muß ein Klavier sein, auf dem die Regierung spielen kann.“
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„Sie muß ein Klavier sein, auf dem die Regierung spielen kann.“

—  Joseph Goebbels deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda 1897 - 1945

über die Presse, Rhein-Mainische Volkszeitung vom 16. März 1933 books.google https://books.google.de/books?id=4p1ZAAAAMAAJ&q=%22volkszeitung+vom+16%22, zitiert in Joseph Wulf: Presse und Funk im Dritten Reich, Eine Dokumentation, Ullstein, Frankfurt a. M. 1989, ISBN 978-3-550-07055-6, S. 84 books.google https://books.google.de/books?id=4p1ZAAAAMAAJ&q=%22sie+muß%22

Isaac Asimov Foto

„Anders als beim Schach geht das Spiel im Leben nach dem Schachmatt weiter.“

—  Isaac Asimov US-amerikanischer Biochemiker und Science-Fiction-Schriftsteller 1920 - 1992

Martin Heidegger Foto

„Aus dem Spiegel-Spiel des Gerings des Ringes ereignet sich das Dingen des Dinges.“

—  Martin Heidegger deutscher Philosoph 1889 - 1976

Das Ding, zit. nach Hans Joachim Störig: Kleine Weltgeschichte der Philosophie, Stuttgart: Kohlhammer 1970, S. 442

Robert Schumann Foto

„Wenn Sie spielen, ist es Ihnen egal, wer Ihnen zuhört.“

—  Robert Schumann deutscher Komponist der Romantik 1810 - 1856

Bill Shankly Foto
Stanley Kubrick Foto

„Alle Arbeit und kein Spiel macht Jack, ein langweiliger Junge.“

—  Stanley Kubrick US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor 1928 - 1999

Theresa von Ávila Foto

„Wer beim Schachspiel nicht einmal die Figuren in Ordnung zu stellen weiß, der wird es schlecht zu spielen verstehen; und wer nicht Schach bieten kann, der wird auch nie schachmatt setzen können.“

—  Theresa von Ávila Karmelitin, Mystikerin, Kirchenlehrerin und Heilige der katholischen Kirche 1515 - 1582

Quelle: Weg zur Vollkommenheit, Sechzehntes Hauptstück, S. 78, books.google.de https://books.google.de/books?id=EGBaAAAAcAAJ&pg=PA79&dq=die+Steine+im+Schachspiele

LeBron James Foto

„Der Unterricht bedarf der Strenge, er darf nicht zum Spiel ausarten.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 44
Da-De

John Locke Foto

„Die größte Kunst ist, den Kleinen alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel und Zeitvertreib zu machen.“

—  John Locke englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung 1632 - 1704

Gedanken über Erziehung IV,63
Gedanken über Erziehung

George Carlin Foto
Hunter S. Thompson Foto
Lothar Matthäus Foto

„Ich möchte keine Frau sein, sonst würde ich immer an meinen Busen spielen.“

—  Lothar Matthäus ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer 1961

Zeiglers wunderbare Bundesliga - die 90er Jahre. Video. WDR. http://www.sportschau.de/av/videozeiglerswunderbarebundesligadieerjahre106.html

Juvenal Foto

„Einst bestimmte es (das römische Volk) über alles, die Herrschaft, die Ämter und die Legionen. Doch nun wünscht sich das Volk, um zufrieden zu sein, nur noch zwei Dinge: Brot und Spiele.“

—  Juvenal römischer Satirendichter 50

Satiren X, 78-81
Original lat.: "qui dabat olim // imperium, fasces, legiones, omnia, nunc se // continet atque duas tantum res anxius optat, // panem et circenses."

Albert Einstein Foto

„Weder geschrieben noch gesprochen scheinen Wörter und Sprache irgendeine Rolle in meinem Denkprozeß zu spielen.“

—  Albert Einstein theoretischer Physiker 1879 - 1955

zitiert in: Keith Devlin, Das Mathe-Gen oder wie sich das mathematische Denken entwickelt…, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2003, ISBN 3-423-34008-8, S. 153
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Gotthold Ephraim Lessing Foto
Moritz Bleibtreu Foto

„Ich habe diesen Beruf nicht gewählt, um prominent zu werden, sondern ich wollte nur spielen, spielen, spielen.“

—  Moritz Bleibtreu deutscher Schauspieler 1971

über seinen Schauspielberuf, FOCUS Nr.34/2000 vom 21. August 2000, S. 154

Marshall McLuhan Foto

„Einige Psychoanalytiker leiten das Geld vom frühkindlichen Trieb, mit Kot zu spielen, ab.“

—  Marshall McLuhan kanadischer Medientheoretiker 1911 - 1980

Die magischen Kanäle, 1968

Gérard Depardieu Foto

„Ich lebe mich selbst. Schauspieler, die spielen, sind meiner Ansicht nach uninteressant.“

—  Gérard Depardieu französisch-russischer Schauspieler 1948

Interview mit dem Spiegel Nr. 2/2007 vom 8. Januar 2007

Johann Sebastian Bach Foto

„Was ich zu Bachs Lebenswerk zu sagen habe: Hören, spielen, lieben, verehren und - das Maul halten!“

—  Johann Sebastian Bach deutscher Komponist 1685 - 1750

Albert Einstein in einer Umfrage der "Illustrierten Wochenschrift", 1928
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Udo Lindenberg Foto

„Ich wusste immer: Irgendwann spielen wir drüben, und die Scheißmauer bleibt auch nicht ewig stehen. Die ist so was von krank, völlig absurd, geht nicht.“

—  Udo Lindenberg deutscher Rockmusiker, Schriftsteller und Kunstmaler 1946

Magazin einestages, Ausgabe 1/2008 vom 1. September 2008, S. 46, rendezvous_mit_einem_steiff_tier.html http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/567/rendezvous_mit_einem_steiff_tier.html
Interview Hannes Ross und Oliver Fuchs. Stern Nr. 13/2008 http://wap.stern.de/op/stern/de/ct/-X/detail/politik/Udo-Lindenberg-Jan-Delay-Wir-Nasensound/615113/, Rendezvous mit einem Steiff-Tier (Protokoll: Florian Harms, einestages.spiegel.de 2007/8)

André Breton Foto
Manfred Spitzer Foto

„Wenn Kinder und Jugendliche ihren Nachmittag mit PC-Spielen verbringen, finde ich das sehr bedenklich. Sie lernen da im günstigsten Fall Unnützes, im schlimmsten Fall für die Gesellschaft und für sich Gefährliches. Denn sie lernen, weil das Gehirn immer lernt, wenn es gebraucht wird.“

—  Manfred Spitzer deutscher Neurowissenschaftler und Psychiater 1958

Interview mit bettermarks http://de.bettermarks.com/computergestuetzte-lernsysteme-interview-profdrdr-manfred-spitzer.html, 30. Oktober 2009

Honoré De Balzac Foto

„Um sein Blut aufs Spiel zu setzen, muss man welches haben.“

—  Honoré De Balzac, buch Gobseck

Gobseck (1830)

Thomas Mann Foto

„Auf irgendeine Weise fehlte es der Atmosphäre an Unschuld, an Zwanglosigkeit […] Man verstand bald, daß Politisches umging, die Idee der Nation im Spiel war.“

—  Thomas Mann, buch Mario und der Zauberer

Mario und der Zauberer. Ein tragisches Reiseerlebnis. Berlin: Fischer, 1930. S. 28
Mario und der Zauberer

Christian Morgenstern Foto

„Blödem Volke unverständlich // treiben wir des Lebens Spiel.“

—  Christian Morgenstern, Galgenberg

Galgenberg. In: Alle Galgenlieder. Zürich: Diogenes, 1981. S. 98

Friedrich Nietzsche Foto
Novalis Foto

„Spielen ist Experimentieren mit dem Zufall.“

—  Novalis deutscher Dichter der Frühromantik 1772 - 1801

Fragmente
Fragmente

Friedrich Schiller Foto
Friedrich Schiller Foto
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„Der ernsteste Stoff muss so behandelt werden, dass wir die Fähigkeit behalten, ihn unmittelbar mit dem leichtesten Spiel zu vertauschen.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen (1795), 22. Brief
Briefe und Sonstiges

Robert Schumann Foto

„Spiele immer, als hörte dir ein Meister zu.“

—  Robert Schumann deutscher Komponist der Romantik 1810 - 1856

S. 1
Musikalische Haus- und Lebensregeln

Robert Schumann Foto

„Spiele fleißig Fugen guter Meister. Bachs »Wohltemperiertes Klavier« sei dein täglich Brod.“

—  Robert Schumann deutscher Komponist der Romantik 1810 - 1856

Musikalische Haus- und Lebensregeln

Robert Schumann Foto

„Spiele im Takte! Das Spiel mancher Virtuosen ist wie der Gang eines Betrunkenen. Solche nimm dir nicht zum Muster.“

—  Robert Schumann deutscher Komponist der Romantik 1810 - 1856

S. 1
Musikalische Haus- und Lebensregeln

Richard Sennett Foto

„Wer die Fähigkeit zu spielen verliert, verliert auch das Gefühl dafür, dass die Welt plastisch ist.“

—  Richard Sennett US-amerikanisch-britischer Soziologe 1943

Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität, Frankfurt am Main 1986, S. 339. ISBN 3-596-27353-6. Übersetzer: Reinhard Kaiser
"To lose the ability to play is to lose the sense that worldly conditions are plastic."
Verfall und Ende des öffentlichen Lebens

Mark Twain Foto

„Ein andrer Bürger zieht vor, mit dem Tod zu spielen und Gesundheit in kleinen Teilchen zu kaufen, den Tod durch Bestechung mit Zuckerpillen fernzuhalten. Bald ist er im Grab und der ganze Zucker wird wieder aus ihm herausgespült. Dieser Bürger verließ sich auf die Homöopathie und suchte einen homöopathischen Arzt, einen Freund des Todes, auf.“

—  Mark Twain US-amerikanischer Schriftsteller 1835 - 1910

Collected Tales, Sketches, Speeches, and Essays 1852-1890
Original engl.: "If another citizen preferred to toy with death, and buy health in small parcels, to bribe death with a sugar pill to stay away, or go to the grave with all the original sweetners undrenched out of him, then the individual adopted the like »cures like« system, and called in a homeopath physician as being a pleasant friend of death's."
Andere

Gerhard Uhlenbruck Foto

„Friedliche Koexistenz ist, wenn man auch in einem Klavierkonzert noch die erste Geige spielen kann.“

—  Gerhard Uhlenbruck deutscher Mediziner und Aphoristiker 1929

Kein Blatt vor den Mund nehmen, S. 62
Kein Blatt vor den Mund nehmen

Voltaire Foto

„Lest, bildet euch! Allein die Lektüre entwickelt unseren Geist, das Gespräch verwirrt und das Spiel verengt ihn.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Der Mann mit den vierzig Talern, X. ; in: Sämtliche Romane und Erzählungen, Frankfurt am Main 10. Auflage, 2007, ISBN 3458319093
Der Mann mit den vierzig Talern
Original: Original franz.: "Lisez, éclairez-vous; ce n'est que par la lecture qu'on fortifie son âme; la conversation la dissipe, le jeu la resserre."

Voltaire Foto

„Ein ehrliches Spiel unter guten Freunden ist ein redlicher Zeitvertreib.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Memnon oder Die menschliche Weisheit
Memnon oder Die menschliche Weisheit
Original: Original franz.: "Un jeu réglé avec des amis est un passe-temps honnête."

Richard Wagner Foto

„Die Würde des Virtuosen beruht daher lediglich auf der Würde, welche er der schaffenden Kunst zu erhalten weiß: Vermag er mit dieser zu tändeln und zu spielen, so wirft er seine eigene Ehre fort.“

—  Richard Wagner deutscher Komponist, Dramatiker, Philosoph, Dichter, Schriftsteller, Theaterregisseur und Dirigent 1813 - 1883

Der Virtuose und der Künstler

Hermann Weyl Foto
Citát „Nur wer das Spiel mit dem Feuer nicht beherrscht, verbrennt sich die Finger.“
Oscar Wilde Foto

„Nur wer das Spiel mit dem Feuer nicht beherrscht, verbrennt sich die Finger.“

—  Oscar Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung

Eine Frau ohne Bedeutung, 1. Akt / Mrs. Allonby
Original engl.: "It is the people who don't know how to play with it [fire] who get burned up."
Eine Frau ohne Bedeutung - A Woman of No Importance

Oscar Wilde Foto

„Man sollte immer ehrlich spielen, wenn man die Trümpfe in der Hand hat.“

—  Oscar Wilde, Ein idealer Gatte

Ein idealer Gatte, 1. Akt / Mrs. Cheveley
Original engl.: "One should always play fairly […] when one has the winning cards."
Ein idealer Gatte - An Ideal Husband

Oscar Wilde Foto

„Das Merkwürdige am Spiel der Ehe - ein Spiel, übrigens, das dabei ist, aus der Mode zu kommen - dass die Gattinnen alle Trümpfe halten, aber unweigerlich den letzten Stich verlieren.“

—  Oscar Wilde, Lady Windermeres Fächer

Lady Windermeres Fächer, 1. Akt, Lord Darlington
Original engl.: "It's a curious thing about the game of marriage - a game, by the way, that is going out of fashion - the wives hold all the honours, and invariably lose the odd trick."
Lady Windermeres Fächer - Lady Windermere's Fan (1892)

Cícero Foto

„Spiel und Scherz darf man genießen, aber gleichsam wie den Schlaf und die übrigen Erholungen dann, wenn wir bedeutende und ernste Dinge genug getan haben.“

—  Cícero, De officiis

De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln) I, 103
Original lat.: "ludo autem et ioco uti illo quidem licet, sed sicut somno et quietibus ceteris tum, cum gravibus seriisque rebus satis fecerimus."
De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln)

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„Architektur ist das kunstvolle, korrekte und großartige Spiel der unter dem Licht versammelten Baukörper.“

—  Le Corbusier schweizerisch-französischer Architekt, Stadtplaner, Maler, Zeichner, Bildhauer und Möbeldesigner 1887 - 1965

zitiert in Hans Jürgen Schmitz, Akzeptanz von Arbeitsplatzbedingungen in Büros an Atrien unter besonderer Berücksichtigung der Tageslichtverhältnisse, Tectum Verlag DE, 2003, ISBN 978-3-82888-477-9, S. 22,
Zugeschrieben

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„Schach(spiel): Zu ernsthaft für ein Spiel, zu seicht als Wissenschaft.“

—  Gustave Flaubert französischer Schriftsteller (1821-1880) 1821 - 1880

Wörterbuch der Gemeinplätze, Seite 113
Original franz.: "Échecs (jeu des). – Trop sérieux pour un jeu, trop futile pour une science.") - Dictionnaire des idées reçues (Librio no 175, p.29
Wörterbuch der Gemeinplätze (Dictionnaire des idées reçues)

Sigmund Freud Foto
Johann Wolfgang von Goethe Foto
Johann Wolfgang von Goethe Foto
Václav Havel Foto

„Der Prozess der gesamteuropäischen Integration wird offenbar ein sehr kompliziertes, simultanes Spiel auf vielen Schachbrettern zugleich sein.“

—  Václav Havel tschechischer Schriftsteller und Politiker 1936 - 2011

Rede im Mai 1991 in Aachen anlässlich seiner Auszeichnung mit dem Karlspreis, karlspreis.de http://www.karlspreis.de/de/preistraeger/1991/rede_von_vaclav_havel.html

Juvenal Foto

„Brot und Spiele.“

—  Juvenal römischer Satirendichter 50

Satiren (Satirae, Satyrae) X, 81
Original lat.: "Panem et circenses"

Immanuel Kant Foto

„Wir spielen oft und gern mit der Einbildungskraft; aber die Einbildungskraft (als Phantasie) spielt eben so oft und bisweilen sehr ungelegen auch mit uns.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Anthropologie in pragmatischer Hinsicht. Von dem Sinnlichen Dichtungsvermögen nach seinen verschiedenen Arten. Akademieausgabe Band VII, S. 175 http://korpora.org/kant/aa07/175.html
Sonstige
Variante: Wir spielen oft und gern mit der Einbildungskraft; aber die Einbildungskraft (als Phantasie) spielt eben so oft und bisweilen sehr ungelegen auch mit uns.

Immanuel Kant Foto
Immanuel Kant Foto

„Das Kind soll spielen, es soll Erholungsstunden haben, aber es muss auch arbeiten lernen.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Über Pädagogik, Von der physischen Erziehung, A 73
Über Pädagogik (1803)