Zitate über spät

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema spät, früh, leben, erste.

Insgesamt 234 Zitate, Filter:

Kakashi Hatake Foto
George Eliot Foto
Haruki Murakami Foto
Carl Gustav Jung Foto
Diese Übersetzung wartet auf eine Überprüfung. Ist es korrekt?
Byron Katie Foto
Frida Kahlo Foto
Nick Hornby Foto
Gertrude Stein Foto

„Als General Osborne nach dem Sieg zu mir kam, fragte er, was denn meiner Meinung nach getan werden sollte, um die Deutschen umzuerziehen. Ich sagte, da gibt es nur eins und das ist ihnen Ungehorsam beizubringen, so lange sie gehorsam sind, so lange werden sie früher oder später von einem Schurken herumkommandiert und es wird Unheil geben. Lehren Sie sie Ungehorsam, sagte ich, lassen Sie jedes deutsche Kind wissen, dass es seine Pflicht ist, wenigstens einmal am Tag seine gute Tat zu tun und nicht zu glauben, was sein Vater oder Lehrer ihm sagt, verwirren Sie ihnen die Köpfe, richten Sie Verwirrung an in ihren Köpfen und vielleicht werden sie dann ungehorsam sein und die Welt wird Frieden haben. Gehorsame Völker gehen in den Krieg, ungehorsame Völker lieben Frieden, das ist der Grund, warum Italien keine gute Achse wurde, die Menschen waren nicht gehorsam genug, die Japaner und die Deutschen sind die einzigen wirklich gehorsamen Völker auf der Erde, und seht, was herauskommt, lehren Sie sie Ungehorsam, verwirren Sie ihre Köpfe, lehren Sie sie Ungehorsam und die Welt kann friedlich sein. General Osborne schüttelte traurig seinen Kopf, man wird das den Köpfen einer Armee niemals verständlich machen können.“

—  Gertrude Stein US-amerikanische Schriftstellerin, Verlegerin und Kunstsammlerin 1874 - 1946

aus: Off we all went to see Germany. In: LIFE Magazine, Bd. 19, Nr.6, 6. August 1945, pp.54-58, 56 books.google https://books.google.at/books?id=0EkEAAAAMBAJ&pg=PA56&dq=disobedience, ISSN 0024-3019.
Original engl.: "When General Osborne came to see me just after the victory, he asked me what I thought should be done to educate the Germans. I said there is only one thing to be done and that is to teach them disobedience, as long as they are obedient so long sooner or later they will be ordered about by a bad man and there will be trouble. Teach them disobedience, I said, make every German child know that it is its duty at least once a day to do its good deed and not believe something its father or its teacher tells them, confuse their minds, get their minds confused and perhaps then they will be disobedient and the world will be at peace. The obedient peoples go to war, disobedient people like peace, that is the reason that Italy did not really become a good Axis, the people were not obedient enough, the Japs and the Germans are the only really obedient people on earth and see what happens, teach them disobedience, confuse their minds, teach them disobedience, and the world can be peaceful. General Osborne shook his head sadly, you'll never make the heads of an army understand that."

„Wenn der Sieg der gleiche ist, so ist der spätere der geringere.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 384

Michail Gorbatschow Foto

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“

—  Michail Gorbatschow sowjetischer Politiker, Generalsekretär des ZK der KPdSU in der Sowjetunion (1985 1991) 1931

eigentlich "Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren." in einer spontanen Erklärung gegenüber der ARD am 6. Oktober 1989 in Ost-Berlin, nach Ulla Plog: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, FAZ, 6. Oktober 2004 faz.net http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E02352E0E964A46D5A566C561B7470187~ATpl~Ecommon~Scontent.html). Vollständige Fassung: "Ich glaube, Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren. Und wer die vom Leben ausgehenden Impulse - die von der Gesellschaft ausgehenden Impulse aufgreift und dementsprechend seine Politik gestaltet, der dürfte keine Schwierigkeiten haben, das ist eine normale Erscheinung." (protokolliert nach Video "Fünf Wochen im Herbst. Protokoll einer deutschen Revolution", Spiegel-TV 1990).
auch "Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren", in der Rede Gorbatschows vor dem Politbüro der DDR am 7. Oktober 1989, faz.net, gleiche Quelle http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E02352E0E964A46D5A566C561B7470187~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Laut seinen Memoiren will Gorbatschow am 7. Oktober 1989 Honecker in einem Vieraugengespräch gesagt haben: "Das Leben verlangt mutige Entscheidungen. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben." ( Stimmt’s? : Gorbis Warnung DIE ZEIT 41/1999 http://www.zeit.de/stimmts/1999/199941_stimmts_gorbatsc)
Vorlage für das fälschlich zugeschriebene Zitat war "Those who are late will be punished by life itself." als zusammenfassendes Zitat von Gennadi Gerassimow nach der Rede Gorbatschows auf einer spontanen Pressekonferenz, faz.net, gleiche Quelle http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E02352E0E964A46D5A566C561B7470187~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Fälschlich zugeschrieben

Sigmund Freud Foto
Ignazio Silone Foto

„Ich traf Silone in Genf am Tag, an dem er aus dem Exil nach Italien zurückkehrte, und plötzlich sagte er: «Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›.» […] Viele Jahre später, als «Antifaschismus» in der Tat instrumentalisiert wurde und zu einem Slogan herunterkam, verstand ich, daß dieses kaustische Aperçu prophetisch war.“

—  Ignazio Silone italienischer Schriftsteller 1900 - 1978

François Bondy: Pfade der Neugier: Portraits. Benziger, Einsiedeln 1988. S. 84 books.google https://books.google.de/books?id=U9IsAQAAIAAJ&q=antifaschismus. Eine Niederschrift des Zitats aus Silones Lebzeiten oder in seinen eigenen Werken existiert nicht.
Zugeschrieben
This reminded me of what Ignazio Silone said in 1945 soon after he returned to Italy from his Zurich exile: “The fascism of tomorrow will never say ‘I am Facism’. It will say: ‘I am anti-Facism’.” - François Bondy: Italian Censorship (European Notebook). Encounter Band 47, No. 2 (1976) August, p. 51 books.google https://books.google.de/books?id=iS0dAQAAMAAJ&q=silone; Reprint in: European Notebooks 1954-1985, Routledge, New York 2017, PT250 books.google https://books.google.de/books?id=iS0dAQAAMAAJ&q=silone.
In Silones Werk findet sich davon nichts. In seinem 1932 in Zürich veröffentlichten Aufsatz Was ist Fascismus? zitiert er allerdings eine recht ähnliche Aussage aus einer Rede, die Francesco de Sanctis als Minister für das Unterrichtswesen am 10. Dezember 1878 in der Abgeordnetenkammer des italienischen Parlaments gehalten hatte: „Die Reaktion zeigt nicht ihr wahres Gesicht, und wenn die Reaktion zum ersten Mal kommt und uns besucht, sagt sie nicht: »Ich bin die Reaktion.«“ (Information, Genossenschaft für Literarische Publikationen, Zürich 1932, S. 14 books.google https://books.google.de/books?id=_MoPAAAAIAAJ&q=reaktion; 1934 auch in Der Fascismus. Seine Entstehung und seine Entwicklung, S. 252. Das Zitat von de Sanctis lautet im italienischen Original: "le reazioni non si presentano con la lóro faccia ; e quando la prima volta la reazione ci viene a far visita, non dice : io sono la reazione." - Camera dei Deputati, tornata del 10 dicembre 1878 https://storia.camera.it/regno/lavori/leg13/sed266.pdf, p. 3184 linke Spalte).

Ralph Waldo Emerson Foto
Charles Bukowski Foto
Ernst Thälmann Foto
Kakashi Hatake Foto
Arthur Schopenhauer Foto
Citát „Es ist niemals zu spät, aber immer höchste Zeit.“
Alfred Adler Foto

„Es ist niemals zu spät, aber immer höchste Zeit.“

—  Alfred Adler österreichischer Arzt und Psychotherapeut 1870 - 1937

Isabel Allende Foto
Jean Paul Sartre Foto

„Drei Uhr, das ist immer zu spät oder zu früh für alles, was man machen will.“

—  Jean Paul Sartre, buch Der Ekel

Der Ekel. Deutsch von Heinrich Wallfisch. 1963 ff. rororo S. 20
"Trois heures, c'est toujours trop tard ou trop tôt pour tout ce qu'on veut faire." - La nausée (1938)

Terry Pratchett Foto
Thomas Mann Foto
Max Born Foto
Josef Stalin Foto
Charles Bukowski Foto
Haruki Murakami Foto
Erich Kästner Foto
Ernst Jünger Foto
Victor Klemperer Foto
Titus Livius Foto

„Lieber spät als nie.“

—  Titus Livius, buch Ab urbe condita

Ab urbe condita, IV, 2

Diese Übersetzung wartet auf eine Überprüfung. Ist es korrekt?
Neil Armstrong Foto
Elon Musk Foto
Jean Paul Sartre Foto

„Drei Uhr morgens ist immer zu früh und immer zu spät für das, was du vorhast.“

—  Jean Paul Sartre französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist 1905 - 1980

George Washington Foto

„Habe begonnen, die männlichen von den weiblichen Hanfpflanzen zu trennen… fast schon zu spät.“

—  George Washington erster Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika 1732 - 1799

Tagebucheintrag, 7. August 1765

Erich Maria Remarque Foto
Samuel Butler d.Ä. Foto

„Wer flieht, kann später wohl noch siegen! / Ein toter Mann bleibt ewig liegen.“

—  Samuel Butler d.Ä., Hudibras

Hudibras
"For those that fly may fight again, / Which he can never do that's slain." - Hudibras, Part III, Canto III, v. 243-4 exclassics.com http://www.exclassics.com/hudibras/hudibras.txt

Terry Pratchett Foto

„Die lebensrettende Funktion der Verdrängung in der Kindheit verwandelt sich später beim Erwachsenen in eine lebenszerstörende Macht.“

—  Alice Miller schweizerische Autorin und Kindheitsforscherin 1923 - 2010

Das verbannte Wissen, Kapitel I.3 Das böse Kind – ein Lieblingsmärchen der Wissenschaftler, Suhrkamp 1988
Abbruch der Schweigemauer. Die Wahrheit der Fakten. Hamburg, Hoffmann und Campe, 1990, Das verbannte Wissen. Frankfurt, Suhrkamp, 1988

Erich Maria Remarque Foto
Anne Frank Foto

„Ich muß dir wieder von einem Streit erzählen, aber zuvor will ich dir sagen, daß ich es gräßlich und unbegreiflich finde, wenn Erwachsene sich so schnell, so oft und über die kleinste Kleinigkeit erregen und streiten. Bisher dachte ich, daß nur Kinder sich zanken und daß es später nicht mehr vorkommt.“

—  Anne Frank Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin 1929 - 1945

Tagebucheintrag, 28. September 1942. Zitat entnommen der Ausgabe des Lambert Schneider Verlags, Hamburg, 1958, S. 45. Übersetzer: Anneliese Schütz

Arthur Schopenhauer Foto

„1.
Lesen ist ein bloßes Surrogat des eigenen Denkens. Man läßt dabei seine Gedanken von dem Andern am Gängelbande führen. […] Lesen soll man nur dann, wann auch die Quelle der eigenen Gedanken stockt; was auch beim besten Kopfe oft genug der Fall seyn wird. Hingegen die eigenen, urkräftigen Gedanken verscheuchen, um ein Buch zur Hand zu nehmen, ist Sünde wider den heiligen Geist. Man gleicht alsdann Dem, der aus der freien Natur flieht, um ein Herbarium zu besehn, oder um schöne Gegenden im Kupferstiche zu betrachten.

2.
Wann wir lesen, denkt ein Anderer für uns: wir wiederholen bloß den mentalen Prozeß. Es ist damit, wie wenn beim Schreibenlernen der Schüler die vom Lehrer mit Bleistift geschriebenen Züge mit der Feder nachzieht. Demnach ist beim Lesen die Arbeit des Denkens un zum großen Theile abgenommen. Daher die fühlbare Erleichterung, wenn wir von der Beschäftigung mit unseren eigenen Gedanken zum Lesen übergehn. Eben daher kommt es auch, daß wer sehr viel und fast den ganzen Tag liest, dazwischen aber sich in gedankenlosem Zeitvertreibe erholt, die Fähigkeit, selbst zu denken, allmälig verliert, - wie Einer, der immer reitet, zuletzt das Gehn verlernt. Solches aber ist der Fall sehr vieler Gelehrten: sie haben sich dumm gelesen. Denn beständiges, in jedem freien Augenblicke sogleich wieder aufgenommenes Lesen ist noch geisteslähmender, als beständige Handarbeit; da man bei dieser doch den eigenen Gedanken nachhängen kann. Aber wie eine Springfeder durch den anhaltenden Druck eines fremden Körpers ihre Elasticität endlich einbüßt; so der Geist die seine, durch fortwährendes Aufdringen fremder Gedanken. Und wie man durch zu viele Nahrung den Magen verdirbt und dadurch dem ganzen Leibe schadet; so kann man auch durch zu viele Geistesnahrung den Geist überfüllen und ersticken. Denn selbst das Gelesene eignet man sich erst durch späteres Nachdenken darüber an, durch Rumination. Liest man hingegen immerfort, ohne späterhin weiter daran zu denken; so faßt es nichtWurzel und geht meistens verloren: Ueberhaupt aber geht es mit der geistigen Nahrung nicht anders, als mit der leibichen: kaum der funfzigste Theil von dem, was man zu sich nimmt, wird assimilirt: das Uebrige geht durch Evaporation, Respiration, oder sonst ab.“

—  Arthur Schopenhauer deutscher Philosoph 1788 - 1860

Petron Foto
Sophie Tieck Foto

„Denn ich glaube immer noch mehr an die Wahrheit der frühern Empfindung als an die der spätern Betrachtung.“

—  Sophie Tieck deutsche Dichterin 1775 - 1833

Quelle: Lebensansicht. In: Athenaeum, Dritten Bandes Zweites Stück, S. 212

Marguerite Duras Foto

„Sehr bald in meinem Leben war es zu spät.“

—  Marguerite Duras Französische Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Filmregisseurin 1914 - 1996

George Carlin Foto
Richard Dawkins Foto
Émile Michel Cioran Foto

„Es lohnt nicht die Mühe sich zu töten, denn man tötet sich immer zu spät.“

—  Émile Michel Cioran rumänischer Philosoph 1911 - 1995

E. M. Cioran: Vom Nachteil, geboren zu sein, Suhrkamp Verlag, 1993, ISBN 351837049-9, S. 29.
Vom Nachteil, geboren zu sein

Benjamin Franklin Foto

„Die Tragödie des Lebens ist, dass wir zu früh alt werden und zu spät klug werden.“

—  Benjamin Franklin amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann 1706 - 1790

Max Frisch Foto
Immanuel Kant Foto
Gustav Meyrink Foto

„Sie haben uns förmlich von der Außenwelt abgeschnitten, Josua,« unterbrach Zwakh die Stille, »seit Sie das Fenster geschlossen haben, hat niemand mehr ein Wort gesprochen.«

»Ich dachte nur darüber nach, als vorhin die Mäntel so flogen, wie seltsam es ist, wenn der Wind leblose Dinge bewegt,« antwortete Prokop schnell, wie um sich wegen seines Schweigens zu entschuldigen: »Es sieht gar so wunderlich aus, wenn Gegenstände plötzlich zu flattern anheben, die sonst immer tot daliegen. Nicht? – Ich sah einmal auf einem menschenleeren Platz zu, wie große Papierfetzen, – ohne daß ich vom Winde etwas spürte, denn ich stand durch ein Haus gedeckt, – in toller Wut im Kreise herumjagten und einander verfolgten, als hätten sie sich den Tod geschworen. Einen Augenblick später schienen sie sich beruhigt zu haben, aber plötzlich kam wieder eine wahnwitzige Erbitterung über sie, und in sinnlosem Grimm rasten sie umher, drängten sich in einen Winkel zusammen, um von neuem besessen auseinander zu stieben und schließlich hinter einer Ecke zu verschwinden.

Nur eine dicke Zeitung konnte nicht mitkommen; sie blieb auf dem Pflaster liegen und klappte haßerfüllt auf und zu, als sei ihr der Atem ausgegangen und als schnappe sie nach Luft.

Ein dunkler Verdacht stieg damals in mir auf: was, wenn am Ende wir Lebewesen auch so etwas Ähnliches wären wie solche Papierfetzen? – Ob nicht vielleicht ein unsichtbarer, unbegreiflicher »Wind« auch uns hin und her treibt und unsre Handlungen bestimmt, während wir in unserer Einfalt glauben unter eigenem, freiem Willen zu stehen?

Wie, wenn das Leben in uns nichts anderes wäre als ein rätselhafter Wirbelwind? Jener Wind, von dem die Bibel sagt: Weißt du, von wannen er kommt und wohin er geht? – – – Träumen wir nicht auch zuweilen, wir griffen in tiefes Wasser und fingen silberne Fische, und nichts anderes ist geschehen, als daß ein kalter Luftzug unsere Hände traf?«“

—  Gustav Meyrink Schriftsteller 1868 - 1932

Lewis Hine Foto

„Was hier die Wirtschaft spart, zahlt später die Gesellschaft tausendfach zurück.“

—  Lewis Hine amerikanischer Zeichenlehrer, Sozialarbeiter und Fotograf 1874 - 1940

über Kinderarbeit, zitiert bei Philipp Gülland: Ein Bild und seine Geschichte - Verkannter Vorreiter www.stern.de http://www.stern.de/unterhaltung/fotografie/:Ein-Bild-Geschichte-Verkannter-Vorreiter-/596420.html 29. August 2007
Original engl.:"Whatever industry saves by child labor, society pays over and over." - all-art.org http://www.all-art.org/history658_photography13-13.html

„Wer spät sät und früh erntet, wer früh sät und spät erntet, dessen Korn ist wenig und die Mühe bleibt vergeblich.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 456

Ozzy Osbourne Foto
Gabriel García Márquez Foto

„DAS MEER DER VERLORENEN ZEIT: "Gegen Ende Januar wurde das Meer wieder rauh, begann das Dorf mit einem Haufen Unrat zu überschütten, und wenige Wochen später war von der unerträglichen Laune des Meeres alles vergiftet. Danach blieb die Welt sinnlos, zumindest bis zum nächsten Dezember, und niemand war nach acht Uhr noch wach. Doch in dem Jahr, als Señor Herbert kam, erzürnte sich das Meer nicht, nicht einmal im Februar. Im Gegenteil, es wurde immer glatter und schillernder und verströmte in den ersten Märznächten Rosenduft."“

—  Gabriel García Márquez kolumbianischer Schriftsteller, Journalist und Literaturnobelpreisträger 1927 - 2014

Gabriel García Márquez: Das Leichenbegängnis der Großen Mama und andere Erzählungen (1974). dtv, ISBN 3-423-01237-4. Übersetzung: Curt Meyer-Clason.
"Hacia el final de enero el mar se iba volviendo áspero, empezaba a vaciar sobre el pueblo una basura espesa, y pocas semanas después todo estaba contaminado de su humor insoportable. Desde entonces el mundo no valía la pena, al menos hasta el otro diciembre, y nadie se quedaba despierto después de las ocho. Pero el año en que vino el señor Herbert el mar no se alteró, ni siquiera en febrero. Al contrario, se hizo cada vez más liso y fosforescente, y en las primeras noches de marzo exhaló una fragancia de rosas." - El mar del tiempo perdido.

Albert Hofmann Foto
Stephen King Foto
Frank Sinatra Foto
Stephen King Foto
Stephen King Foto
Haruki Murakami Foto
Gustav Mahler Foto
Ludwig Van Beethoven Foto

„Schade, schade, zu spät!“

—  Ludwig Van Beethoven deutscher Komponist 1770 - 1827

Letzte Worte, er kann die letzte Lieferung Wein nicht mehr genießen, 26. März 1827

Anne Frank Foto
Karl Marx Foto
Cornelia Funke Foto
Adolph Freiherr Knigge Foto
Bernhard Schlink Foto
Sebastian Fitzek Foto
Carlos Ruiz Zafón Foto
Norman Mailer Foto

„Es ist eine Sache, wenn man eine gewaltige Explosion hört. Aber es ist etwas ganz anderes, wenn man kurze Zeit später feststellt, dass man davon taub geworden ist.“

—  Norman Mailer US-amerikanischer Schriftsteller 1923 - 2007

Why are we at war? Random House Trade Paperbacks, 2003. p. 10, deutsch in: Heiliger Krieg - Amerikas Kreuzzug. Aus dem Englischen von Willi Winkler. Rowohlt Verlag, Reinbek 2003, zitiert in zeit.de http://www.zeit.de/2003/22/P-Mailer
Original engl.: "It is one thing to hear a mighty explosion. It is another to recognize some time after the event that one has been deafened by it."

Alfred De Musset Foto

„Ich kam zu spät in eine schon zu alte Welt.“

—  Alfred De Musset französischer Schriftsteller 1810 - 1857

Übersetzung Wikiquote
Original französisch: "Je suis venu trop tard dans un monde trop vieux."" - Rolla I. Oeuvres complètes de Alfred de Musset. Edition ornée de 28 gravures. Tome II. Poésies II. Paris 1806. S. 49
Gedichte

Friedrich Nietzsche Foto

„Geschichte handelt fast nur von […] schlechten Menschen, die später gutgesprochen worden sind.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

Aph. 20
Morgenröte

Ulrich Parzany Foto
Jean Paul Foto
Wilhelm Raabe Foto

„Was ihr euch Liebes noch in der Welt sagen und tun könnt, das sagt und tut rasch, morgen ist es vielleicht schon zu spät dazu.“

—  Wilhelm Raabe deutscher Prosaautor 1831 - 1910

Hastenbeck. 8. Kapitel http://www.zeno.org/nid/20005516277
Hastenbeck (1899)

Friedrich Schiller Foto

„Spät kommt Ihr - doch Ihr kommt! Der weite Weg // […] entschuldigt Euer Säumen..“

—  Friedrich Schiller, Die Piccolomini

Die Piccolomini, I, 1 / Illo
Wallenstein - Trilogie (1798-1799), Die Piccolomini

Friedrich Schiller Foto

„Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen; // Der Staat muß untergehn, früh oder spät, // Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Demetrius / Fürst Sapieha
Demetrius - Fragment (entstanden 1805)

Gerhard Uhlenbruck Foto

„Die Erinnerung an die Sonnentage des Lebens geht später nicht mehr auf sondern unter die Haut.“

—  Gerhard Uhlenbruck deutscher Mediziner und Aphoristiker 1929

Weit Verbreitetes kurzgefasst, 16. Februar 2003
Weit Verbreitetes kurzgefasst

Oscar Wilde Foto

„Im politischen Leben muss man früher oder später einen Kompromiss schließen.“

—  Oscar Wilde, Ein idealer Gatte

Ein idealer Gatte, 1. Akt / Sir Robert Chiltern
Original engl.: "Sooner or later in political life one has to compromise."
Ein idealer Gatte - An Ideal Husband

Wilhelm Busch Foto
Wilhelm Busch Foto

„Grad zu den frühen Morgenzügen // Kommt man am leichtesten zu spät.“

—  Wilhelm Busch, Schein und Sein

Versäumt, Band 4, S. 411
Schein und Sein

Karel Čapek Foto

„Das ganze Unglück des Menschen liegt darin, daß er gezwungen war, zur Menschheit zu werden, oder daß er es zu spät wurde, als er schon unumstößlich in Völker, Rassen, Glauben, Stände und Klassen diferenziert war, in Reiche und Arme, Gebildete und Ungebildete, Herrschende und Unterworfene.“

—  Karel Čapek, buch Der Krieg mit den Molchen

aus 'Wolf Meyert schreibt sein Werk' (1936) in: Karel Čapek: Der Krieg mit den Molchen (orig.: Válka s mloky), aus dem Tschechischen übersetzt von Eliška Glaserová, Berlin und Weimar 1975, S. 258

Albert Einstein Foto
Gustav Freytag Foto
Graham Greene Foto

„Früher oder später muss man Partei ergreifen, wenn man ein Mensch bleiben will.“

—  Graham Greene, buch Der stille Amerikaner

Der stille Amerikaner, Deutsch von Walther Puchwein. Hamburg 1958, S. 281
Original: "Sooner or later … one has to take sides – if one is to remain human." - The Quiet American, Part IV, chapter 2

Alexander Von Humboldt Foto

„Überall geht ein frühes Ahnen dem späteren Wissen voraus.“

—  Alexander Von Humboldt deutscher Naturforscher 1769 - 1859

nicht in dieser Form im Werk nachweisbar laut: Tobias Kraft, Figuren des Wissens bei Alexander von Humboldt, Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2014, S. 42 f.,
Fälschlich zugeschrieben

Immanuel Kant Foto
Immanuel Kant Foto
Georg Christoph Lichtenberg Foto

„Da er seinem Vater bei der Zeugung nun einmal so mißlungen war, wagte auch später kein Kupferstecher sein Glück an ihm.“

—  Georg Christoph Lichtenberg, buch Sudelbücher

Sudelbücher, Heft B (217). Aus: Schriften und Briefe. hg. von Wolfgang Promies, Bd. 1-3, München: Hanser, 1967 ff. Band 1, S. 105 http://www.zeno.org/Literatur/M/Lichtenberg,+Georg+Christoph/Aufzeichnungen+und+Aphorismen/%5BAus+den+%C2%BBSudelb%C3%BCchern%C2%AB%5D/%5BAus+%C2%BBSudelbuch%C2%AB+B%5D
Sudelbücher

Pierre-Augustin de Beaumarchais Foto

„Ich beeile mich, über alles zu lachen, aus Furcht, einen Augenblick später darüber weinen zu müssen.“

—  Pierre-Augustin de Beaumarchais französischer Dramatiker 1732 - 1799

Der Barbier von Sevilla oder Alle Vorsicht umsonst! I, 2 (Figaro). Übersetzt von Josef Kainz Berlin: Fontane & Co., 1907. S. 12
Original franz.: "Je me presse de rire de tout, de peur d’être obligé d’en pleurer." - Le Barbier de Séville/Acte I, fr.wikisource.org

John Jacob Astor IV Foto

„Die Damen müssen zuerst gehen … Steig in das Rettungsboot, tu mir den Gefallen … Lebewohl, Liebste. Bis später.“

—  John Jacob Astor IV US-amerikanischer Geschäftsmann, Erfinder und Schriftsteller 1864 - 1912

Letzte Worte zu seiner Frau auf der sinkenden Titanic, 15. April 1912
Original engl.: "The ladies have to go first … Get in the lifeboat, to please me … Good-bye, dearie. I'll see you later."

Stendhal Foto

„Der Vers ist als eine Gedächtnishilfe erfunden worden. Später hat man ihn beibehalten aus gesteigertem Vergnügen an der Überwindung von Schwierigkeiten. In der dramatischen Kunst heute noch an ihm festzuhalten, ist ein Überrest von Barbarei. Ein Beispiel: die Dienstordnung für Kavallerie, in Verse gesetzt von De Bonnay.“

—  Stendhal französischer Schriftsteller im 19. Jahrhundert 1783 - 1842

Über die Liebe (Fragmente)
Original französisch: "Les vers furent inventés pour aider la mémoire. Plus tard on les conserva pour augmenter le plaisir par la vue de la difficulté vaincue. Les garder aujourd'hui dans l'art dramatique, reste de barbarie. Exemple: l'ordonnance de la cavalerie, mise en vers par M. de Bonnay." - Fragments divers, no. XXVI
Über die Liebe (De l'amour)

Tibull Foto

„Spät kommt die Strafe auf leisen Sohlen.“

—  Tibull römischer Elegiker -50 - -19 v.Chr

Elegien I, IX, 4
Original lat.: "Sera tamen tacitis Poena venit pedibus."

Karel May Foto
Mary Higgins Clark Foto

„Wir werden zu schnell alt und zu spät klug.“

—  Mary Higgins Clark US-amerikanische Autorin von Kriminalromanen 1927 - 2020

Brigitte Nr.17/2007 vom 1. August 2007, S. 133

Friedrich Fröbel Foto
Konrad Adam Foto