Zitate über nah

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema nah, menschen, mensch, gute.

Insgesamt 228 Zitate, Filter:

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„Wenn der Mensch nicht über das nachdenkt, was in ferner Zukunft liegt, wird er das schon in naher Zukunft bereuen.“

—  Konfuzius chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie -551 - -479 v.Chr

15,11
Analekten (Lunyu)

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„Die Quantenmechanik ist sehr achtung-gebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, daß das doch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich überzeugt, daß der nicht würfelt.“

—  Albert Einstein theoretischer Physiker 1879 - 1955

Brief an Max Born, 4. Dezember 1926, in: Einstein/Born Briefwechsel 1916-1955. Nymphenburger München 1969, S. 129 f., und rororo Reinbek 1972, S. 98 http://books.google.de/books?id=LQIsAQAAIAAJ&q=achtung-gebietend
oft zitiert als "Gott würfelt nicht."
Naturwissenschaft

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„Nahe der Sonne ist das Zentrum des Universums.“

—  Nicolaus Copernicus preußischer Astronom der Renaissance 1473 - 1543

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„Der Prophet steht den Gläubigen näher als sie sich selber, und seine Frauen sind ihre Mütter.“

—  Mohammed Religionsstifter des Islam 570 - 632

Sure 33, 6 (Ahmadiyya) Onlinetext

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„Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!“

—  Jesus von Nazareth Figur aus dem Neuen Testament -7 - 30 v.Chr

Quelle: [Bibel Markus, 1, 15, EU]

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„Moses schleppte uns 40 Jahre durch die Wüste, um uns an den einzigen Ort im Nahen Osten zu bringen, an dem es kein Öl gibt.“

—  Golda Meir israelische Politikerin und Premierministerin 1898 - 1978

auf einem Bankett am 10. Juni 1973 während des Staatsbesuches von Bundeskanzler Willy Brandt in Israel; zitiert bei Pierre Heumann: Riskanter Reichtum. Jüdische Allgemeine 8. Oktober 2010 http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/8582
Englisch: "Let me tell you something that we Israelis have against Moses. He took us 40 years through the desert in order to bring us to the one spot in the Middle East that has no oil!" - New York Times vom 10. Juni 1973; Fred R. Shapiro: The Yale Book of Quotations. Yale UP 2006, p. 508 . Als "He dragged us 40 years through the desert to bring us to the one place in the Middle East where there was no oil" im Nachruf von Irael Shenker New York Times December 9, 1978 http://www.nytimes.com/learning/general/onthisday/bday/0503.html
Hebräisch: ""הרשו נא לי לומר דבר אחד שיש לנו הישראלים נגד משה: הוא הוביל אותנו במדבר במשך ארבעים שנה, אך הביא אותנו למקום היחידי במזרח התיכון שאין בו נפט." - he.wikiquote http://he.wikiquote.org/wiki/%D7%92%D7%95%D7%9C%D7%93%D7%94_%D7%9E%D7%90%D7%99%D7%A8
Ähnlich der Eingangsabschnitt "...Und zogen die Kinder Israels" des Buches "Kein Öl, Moses? Neue Satiren" von Ephraim Kishon (Übersetzung Friedrich Torberg. Langen Müller München 1974): "Und die Kinder Israels gingen vierzig Jahre lang, bis daß sie ins Gelobte Land kamen, und floß auch dort nur Milch und Honig, aber kein Öl." ephraimkishon.de http://www.ephraimkishon.de/kein_oel_moses.htm

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„Aus dem alten Testament springe ich manchmal ins Neue, und auch hier überschauert mich die Allmacht des großen Buches. Welchen heiligen Boden betritt hier dein Fuß! Bei dieser Lektüre sollte man die Schuhe ausziehen wie in der Nähe von Heiligtümern.“

—  Heinrich Heine deutscher Dichter und Publizist 1797 - 1856

Ludwig Börne. Eine Denkschrift. Werke und Briefe in zehn Bänden. Band 6, Berlin und Weimar 2. Aufl. 1972 http://www.zeno.org/nid/20005030382
Sonstige

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„Wir sind dem Aufwachen nah, wenn wir träumen, daß wir träumen.“

—  Novalis deutscher Dichter der Frühromantik 1772 - 1801

Vermischte Bemerkungen
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„Wir dürfen uns beglückwünschen, daß sich dieser grausame Krieg seinem Ende zuneigt... Doch sehe ich in naher Zukunft eine beunruhigende Krise auf uns zukommen, die mich um die Sicherheit unseres Landes zittern läßt. Infolge des Krieges sind Wirtschaftsunternehmen zu enormen Einfluß gelangt, und wir gehen einem Zeitalter der Korruption bis in hohe Positionen entgegen. Die Macht des Geldes in diesem Land wird ihren Einfluß durch Ausnutzung der Vorurteile im Volk so lange wie möglich zu halten versuchen, bis der Wohlstand in wenigen Händen versammelt und die Republik zerstört ist. Ich sorge mich zu diesem Zeitpunkt mehr um die Sicherheit meines Landes als je zuvor, mehr sogar als mittem im Krieg. Gebe Gott, daß meine Befürchtungen sich als unbegründet erweisen.“

—  Abraham Lincoln US-amerikanischer Präsident 1809 - 1865

Zitiert in Al Gore: Angriff auf die Vernunft (The Assault on Reason). Aus dem Englischen von Enrico Heinemann und Friedrich Pflüger. Goldmann, München 2007, S. 117, ISBN 978-3-442-15543-9
Original englisch: "We may congratulate ourselves that this cruel war is nearing its end. …but I see in the near future a crisis approaching that unnerves me and causes me to tremble for the safety of my country. As a result of the war, corporations have been enthroned and an era of corruption in high places will follow, and the money power of the country will endeavor to prolong its reign by working upon the prejudices of the people until all wealth is aggregated in a few hands and the Republic is destroyed. I feel at this moment more anxiety for the safety of my country than ever before, even in the midst of war. God grant that my suspicions may prove groundless." - In: Archer H. Shaw: The Lincoln Encyclopedia, the spoken and written words of A. Lincoln arranged for ready reference, Macmillan, New York 1950 (Reprint 1980), S. 40 http://books.google.de/books?ei=F3t4T5DjKJCx8QO7uJy-DQ&sqi=2&hl=de&id=nGMqAAAAYAAJ&dq=lincoln+encyclopedia+william+elkins&q=elkins#search_anchor, mit der Quellenangabe: To William F. Elkins, Nov. 21, 1864. Hertz II, 954 = Emanuel Hertz: Abraham Lincoln - A New Portrait (Vol. 2), Liveright, New York 1931. S. 954 http://archive.org/stream/abrahamlincolnne02hert#page/954, wo jedoch weder William F. Elkins, noch ein Datum genannt werden, noch sonst irgendetwas zur Herkunft des Zitats mitgeteilt wird.
Bereits als das Zitat 1896 von Anhängern des US-Präsidentschafts-Kandidaten der Demokratischen Partei und der populistischen People's Party William Jennings Bryan verwendet wurde, bezeichnete John Nicolay, einer von Lincolns Sekretären, es als dreiste Fäschung: "This alleged quotation from Mr. Lincoln is a bald, unblushing forgery. The great President never said it or wrote it, and never said or wrote anything that by the utmost license could be distorted to resemble it." (A Popocratic Forgery; Remarks Attributed to Lincoln Pronounced Spurious. New York Times, October 3, 1896 pdf http://query.nytimes.com/mem/archive-free/pdf?res=9C0DEFDE133BEE33A25750C0A9669D94679ED7CF). Lincolns Sohn Robert Todd Lincoln nannte es in einem Brief an Henry Clifford Stuart vom 12. März 1917 eine schamlose Erfindung, "an impudent invention" (Thomas F. Schwartz: Lincoln Never Said That. Newletter Abraham Lincoln Association 1999 1-1.pdf http://abrahamlincolnassociation.org/Newsletters/1-1.pdf p. 4-6). Als "spurious" (gefälscht) bezeichnet es auch Appendix II der Collected Works of Abraham Lincoln, Volume 8, p. 589. http://quod.lib.umich.edu/cgi/t/text/text-idx?c=lincoln;cc=lincoln;type=simple;rgn=div1;q1=corporations%20enthroned;singlegenre=All;view=text;subview=detail;sort=occur;idno=lincoln8;node=lincoln8%3A875#hl1. Siehe auch Paul F. Boller Jr., John George: They Never Said It - A Book of Fake Quotes, Misquotes, and Misleading Attributions. Oxford University Press 1989, p. 85 books.google http://books.google.de/books?id=yRCRvzT2hnMC&pg=PA85 und Merrill D. Peterson: Lincoln in American Memory. Oxford University Press 1994 p. 160 books.google http://books.google.de/books?id=EADk9ZIMJXEC&pg=PA160 & p. 340.
Fälschlich zugeschrieben

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„Die Zukunft ist ungewiss, aber das Ende ist immer nahe.“

—  Jim Morrison US-amerikanischer Rock n Roll-Sänger und Lyriker 1943 - 1971

Citát „Die Freundschaft ist eine Kunst der Distanz, so wie die Liebe eine Kunst der Nähe ist.“
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„Süß ist der Krieg nur dem Unerfahrenen, der Erfahrene aber fürchtet im Herzen sein Nahen.“

—  Pindar griechischer Dichter -517 - -437 v.Chr

Fragmentum 110

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„Wenn Satan nicht in der Nähe wäre, würden die Kirchen ihre Geschäfte aufgeben.“

—  Marilyn Manson US-amerikanischer Musiker und Mitglied der Rockband Marilyn Manson 1969

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„Weisheit liegt oftmals näher, wenn wir uns zu Etwas herablassen, als wenn wir uns über Etwas erheben.“

—  William Wordsworth britischer Dichter 1770 - 1850

1814, Book III - Despondency, l. 231 - The Excursion

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„Nah, so nah bin ich Dir.“

—  Wolfgang Amadeus Mozart Komponist der Wiener Klassik 1756 - 1791

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„(Über die Wahl des US-Präsidenten) Alle Chancen liegen bei dem Mann, der eigentlich der abwegigste und mittelmäßigste ist - der die Ahnung, dass sein Geist ein virtuelles Vakuum ist, am geschicktesten zerstreuen kann. Das Präsidentenamt neigt Jahr um Jahr mehr zu solchen Männern. Mit der Vervollkommnung der Demokratie widerspiegelt dieses Amt mehr und mehr die innere Seele des Volkes. Wir nähern uns einem erhabenen Ideal. Eines großen und glorreichen Tages wird sich der Herzenswunsch der einfachen Leute des Landes letztendlich erfüllen und das Weiße Haus mit einem wahren Idioten geschmückt sein.“

—  Henry Louis Mencken US-amerikanischer Publizist und Schriftsteller 1880 - 1956

Original englisch: "All the odds are on the man who is, intrinsically, the most devious and mediocre — the man who can most adeptly disperse the notion that his mind is a virtual vacuum. The Presidency tends, year by year, to go to such men. As democracy is perfected, the office represents, more and more closely, the inner soul of the people. We move toward a lofty ideal. On some great and glorious day the plain folks of the land will reach their heart's desire at last, and the White House will be adorned by a downright moron." - Bayard vs. Lionheart https://www.newspapers.com/clip/21831908/hl_mencken_article_26_jul_1920_the/ in The Evening Sun (Baltimore, Maryland), 1920-07-26 (dort am Ende des Artikels)

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„Sich in das unendlich Ferne zu verlieben, kann einem unendlich nahe gehen.“

—  Stefan Hölscher Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach 1965

Quelle: Hölscher, Laut Weise – Gedichte und Aphorismen, Geest-Verlag, Vechta 2016

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„Wer die Einheit für das Gewicht eines Tages gefunden hat, ist dem Rätsel des Lebens einen deutlichen Schritt näher gekommen.“

—  Stefan Hölscher Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach 1965

Quelle: Hölscher, Prinzipien oder keine. Der schwarze Uhu weise schwätzt, Gedichte und Aphorismen, Geest-Verlag, 2018

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„Ein Zirkus ist für mich ein magisches Schauspiel, das wie ein Weltgeschehen vorbeizieht und schmilzt… …Warum sind Clowns, diese Kunstreiterinnen und diese Akrobaten in meinen Visionen zugehen? Und warum erregen mich ihre Schminken und Grimassen? Mit ihnen nähere ich mich andere Horizonten. Ihre Farben und Schminken ziehen mich nach andere psychischen Verformungen, die ich zu malen träume.“

—  Marc Chagall weißrussisch-französischer Maler 1887 - 1985

'Der Zirkus' in "Chagall, die Lithografien", ed. Ulrike Gauss, Verlag Gerd Hatje, Stuttgart 1998, S. 216
"Pour moi un cirque est un spectacle magique qui passe et fond comme un monde. [Il y a un cirque inquiétant, un cirque profond.] Ces clowns, ces écuyères, ces acrobates se sont installés dans mes visions. Pourquoi leurs maquillages et leurs grimaces m'émeuvent-ils? Je m'approche avec eux d'autres horizons. Leurs couleurs et leurs maquillages m'entraînent vers d'autres déformations psychiques que je rêve de peindre."

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„An und für sich ist uns das Lachen immer nah; trotz allem Jammer unseres Lebens ist ein leises Lachen bei uns gewissermaßen immer zu Hause.“

—  Franz Kafka österreichisch-tschechischer Schriftsteller 1883 - 1924

Josephine the Singer, or the Mouse Folk

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„Wir wissen nun, dass die Kunst nicht die Wahrheit ist. Die Kunst ist eine Lüge, die uns erlaubt, uns der Wahrheit zu nähern, zumindest der Wahrheit, die uns verständlich ist.“

—  Pablo Picasso spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer 1881 - 1973

Wort und Bekenntnis
"Nous savons tous que l’art n’est pas la vérité. L’art est un mensonge qui nous fait comprendre la vérité."

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„Bücher helfen ei'm nich. Jeder Mensch braucht 'n andern - jemand, der in der Nähe is.' Weinerlich fuhr er fort: 'Ein Mensch geht kaputt, wenn er niemand hat. Macht keinen Unterschied, wer's is, wenn man nur jemand hat. Kann dir sagen', rief er erregt, 'man wird sonst zu einsam und wird elend.“

—  John Steinbeck, buch Von Mäusen und Menschen

Von Mäusen und Menschen, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2007, ISBN 978342310797-6, Seite 78
"Books ain't no good. A guy needs somebody — to be near him." He whined, "A guy goes nuts if he ain't got nobody. Don't make no difference who the guy is, long's he's with you. I tell ya," he cried, "I tell ya a guy gets too lonely an' he gets sick." - Of Mice and Men, books.google http://books.google.de/books?id=6DdcE521-BAC&pg=PA64

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„Bei dem Mangel näher Befreundeter kam dieser löbliche Trieb ihren jeweiligen Miethern zu Gute, und auch ich habe manche Freundlichkeit und Aufmerksamkeit von ihrer Hand erfahren.“

—  Theodor Storm, buch Marthe und ihre Uhr

Marthe und ihre Uhr, Sommergeschichten und Lieder, S. 130-140, Duncker, Berlin 1851, Marthe und ihre Uhr

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„Je näher einem ein Mensch steht, um so mehr Berührungspunkte ergeben sich.“

—  Gerhard Uhlenbruck deutscher Mediziner und Aphoristiker 1929

Weit Verbreitetes kurzgefasst, 15. Januar 2003
Weit Verbreitetes kurzgefasst

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„Siehe!, so sind wir denn über allen Neid erhaben, frei von eitler Angst und törichter Sorge, das Gute in der Ferne zu suchen, was wir so nah und unmittelbar besitzen.“

—  Giordano Bruno italienischer Philosoph 1548 - 1600

Zwiegespräche vom unendlichen All und den Welten
Zwiegespräche vom unendlichen All und den Welten (1585)

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„Ich glaube, dass die Beobachtungsgabe vieler sehr junger Kinder wegen ihrer Nähe und Genauigkeit etwas sehr Wunderbares ist. Wahrhaftig denke ich, dass man von den meisten Erwachsenen, die in dieser Hinsicht bemerkenswert sind, weniger sagen kann, dass sie diese Fähigkeit erworben, als vielmehr, dass sie sie nicht verloren haben.“

—  Charles Dickens englischer Schriftsteller 1812 - 1870

David Copperfield, Kapitel 2, I Observe
Original engl.: "I believe the power of observation in numbers of very young children to be quite wonderful for its closeness and accuracy. Indeed, I think that most grown men who are remarkable in this respect, may with greater propriety be said not to have lost the faculty, than to have acquired it."
David Copperfield

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„Erzittre vor dem ersten Schritte, // Mit ihm sind schon die andern Tritte // Zu einem nahen Fall getan.“

—  Christian Fürchtegott Gellert Philosoph der Aufklärung, deutscher Dichter 1715 - 1769

Warnung vor der Wollust http://www.zeno.org/Literatur/M/Gellert,+Christian+F%C3%BCrchtegott/Gedichte/Geistliche+Oden+und+Lieder/Warnung+vor+der+Wollust. Aus: Werke, Bd. 1. hg. von Gottfried Honnefelder, Frankfurt/M.: Insel, 1979. S. 247

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„Uns rührt die Erzählung jeder guten Tat, uns rührt das Anschauen jedes harmonischen Gegenstandes, wir fühlen dabei, dass wir nicht ganz in der Fremde sind, wir wähnen einer Heimat näher zu sein, nach der unser Bestes, Innerstes ungeduldig hinstrebt.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Wilhelm Meisters Lehrjahre VII,1
Erzählungen, Wilhelm Meister (1795/1796: Wilhelm Meisters Lehrjahre; 1821/1829: Wilhelm Meisters Wanderjahre)

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„Diderot war nahe genug mit uns verwandt, wie er denn in alledem, weshalb ihn die Franzosen tadeln, ein wahrer Deutscher ist.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Dichtung und Wahrheit III, 11
Selbstzeugnisse, Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (1811–1833)

Johann Wolfgang von Goethe Foto
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„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!“

—  Johann Wolfgang von Goethe, Erinnerung

Erinnerung
meist zitiert als: Warum in die Ferne schweifen? […]
Andere Werke

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„Sache des Reisenden, welcher in der Nähe gesehen, was die menschliche Natur quält und herabsetzt, ist es, des Unglücks Klagen zur Kenntnis jener zu bringen, welche zu helfen vermögen.“

—  Alexander Von Humboldt, buch Gesammelte Werke

Ansichten der Natur - mit wissenschaftlichen Erläuterungen, in: Gesammelte Werke, Band 6, Cotta 1889, S. 67 books.google https://books.google.de/books?id=8rQRDu2F_soC&q=qu%C3%A4lt

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„Je näher man die Natur wird kennen lernen, desto mehr wird man einsehen, daß die allgemeinen Beschaffenheiten der Dinge einander nicht fremd und getrennt sein.“

—  Immanuel Kant, buch Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels

Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels, A 195
Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels (1755)

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„Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein, // Hör's näher und näher brausen;“

—  Theodor Körner, Lützows wilde Jagd

Lützows wilde Jagd. Verse 1-2. In: Zwölf freie deutsche Gedichte, 1813, S. 31, MDZ https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11260748_00045.html,
Andere Werke

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„Von weitem ist es was und in der Näh' ist's nichts.“

—  Jean De La Fontaine Schriftsteller, Poet 1621 - 1695

Fabeln

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„Bet' und Vertrau'! Je größer die Noth, je näher die Rettung!“

—  Johann Heinrich Voß deutscher Dichter und Übersetzer von Klassikern 1751 - 1826

Der 70. Geburtstag. In: Sämmtliche poetische Werke. Hrsg. von Abraham Voss. Leipzig: Müller, 1835. S. 99,

Charles de Montesquieu Foto

„Wenn man übrigens ihre Religion näher untersucht, findet man darin eine Art Keim unserer Dogmen. […] Ich hörte von einem Buch ihrer Gelehrten reden, mit dem Titel »Der Triumph der Polygamie«, in welchem ein Gebot der Polygamie für die Christen nachgewiesen wird.“

—  Charles de Montesquieu, buch Persische Briefe

Persische Briefe, Nr. 35
Original franz.: "D'ailleurs, si on examine de près leur religion, on y trouvera comme une semence de nos dogmes. […] J'ai ouï parler d'un livre de leurs docteurs, intitulé la »Polygamie triomphante«, dans lequel il est prouvé que la polygamie est ordonnée aux chrétiens."

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„Wir einigen keine Staaten, wir bringen Menschen einander näher.“

—  Jean Monnet französischer Staatsmann und Politiker 1888 - 1979

Rede in Washington am 30. April 1952, Association Jean Monnet https://www.ajmonnet.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=4&Itemid=78&lang=fr
Original franz.: "Nous ne coalisons pas des États, nous unissons les hommes."

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„Wenn die Geigen lauter geigen und die Selbstmordziffern steigen, merkt man gleich, der Frühling ist jetzt nah.“

—  Georg Kreisler US-amerikanischer Kabarettist, Komponist, Regisseur und Schriftsteller österreichischer Herkunft 1922 - 2011

„Humoreske“, u.a. auf der LP "Literarisches und Nichtarisches", 1971

„Viele Kollegen machen sich vor, daß man zwar ein halbes Jahr lernen muß, um ein Schwein zu zerlegen, oder drei Jahre, um einen Anzug nähen zu können, daß aber jeder schreiben kann, sobald er etwas erregt ist.“

—  Ernst Alexander Rauter österreichischer Schriftsteller 1929 - 2006

Vom Umgang mit Wörtern. Weismann Verlag, München 1978, ISBN 3-921040-53-1, S. 91

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„Wenn jemand Folter unterstützt, ist er keiner näheren psychologischen Betrachtung wert.“

—  John le Carré englischer Schriftsteller 1931

Stern Nr. 46/2008 vom 6. November 2008, S. 180 http://www.stern.de/kultur/buecher/john-le-carr233-wenn-du-nicht-fuer-uns-bist-bist-du-gegen-uns-645240.html

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„Ich sprach zu Gott, mit dem ich mich jedes Mal mehr vertraut und dem ich mich jedesmal näher fühlte. Ich empfand, daß alles, was mich umgab, Gott war.“

—  María Sabina mexikanische Schamanin 1894 - 1985

S. 46 in Alvaro Estrada, "Maria Sabina - Botin der heiligen Pilze", (c) Trikont, München, 1980, ISBN 3881670610, ISBN-13: 978-3881670616; (c) mexikanische Ausgabe: siglo veintiuno editores, 1977

„Der Ruhm ist wie das Glühwürmchen: Er leuchtet hell von Ferne, aber aus der Nähe betrachtet spendet er weder Wärme noch Licht.“

—  John Webster englischer Dramatiker 1578 - 1634

Duchess of Malfi, 1623
Original engl.: "Glories, like glowworms, afar off shine bright, // But looked to near have neither heat nor light."

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„Armstrong ist zu nahe an die Zuschauer herangefahren. In eine Tasche einfädeln und dann stürzen - das wäre einem italienischen Radfahrer nicht passiert!“

—  Harald Schmidt deutscher Schauspieler, Kabarettist und Moderator 1957

über Lance Armstrong, Harald Schmidt Show, Sat1, 23. Juli 2003

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„Liebe bedeutet aber vor allem Nähe, Berührung, körperlichen Kontakt.“

—  Desmond Morris britischer Zoologe, Verhaltensforscher, Publizist und Künstler 1928

Liebe geht durch die Haut. Die Naturgeschichte des Intimverhaltens. München, 1982. ISBN 3-858-86001-8. Übersetzer: Holger Fließbach

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„Dieses Europa hat ein gemeinsames Schicksal und eine gemeinsame Zukunft. Was liegt näher, als dass es zu einer gemeinsamen Politik kommen muss?“

—  Franz-Josef Strauß deutscher Politiker (CSU), MdL, MdB, MdEP 1915 - 1988

Bundestagsdebatte zum EVG-Vertrag am 7. Februar 1952, Plenarprotokoll 1/190 pdf http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/01/01190.pdf S. 8123 (C)

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„Nur der Geist des Menschen vermag sich in den höchsten Augenblicken der Weihe der unmittelbaren, geistigen Anschauung des Göttlichen zu nähern.“

—  Gotthilf Heinrich von Schubert deutscher Arzt und Naturforscher 1780 - 1860

Ansichten von der Nachtseite der Naturwissenschaft, Dresden 1808, S. 382

Gotthilf Heinrich von Schubert Foto

„Wir nähern uns nach dem Tode auf eine höhere Weise jenem Zustand wieder, in welchem wir im Schooß der Mutter gewesen.“

—  Gotthilf Heinrich von Schubert deutscher Arzt und Naturforscher 1780 - 1860

Ahndungen einer allgemeinen Geschichte des Lebens. 2. Theil. Leipzig: Reclam, 1807. S. 407.

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„Ich fühle mich keinem anderen Ding auf dieser Erde näher als meiner Arbeit… Sie ist meine Ehe, die ich eingegangen bin“

—  Louise Nevelson US-amerikanische Bildhauerin und Malerin 1899 - 1988

zitiert auf dieStandard. at vom 3.2.2008

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„Je älter man wird, desto näher rückt man an den Punkt, an dem man gar nichts mehr haben wird. Ich konzentriere mich auf die wirklich wichtigen Dinge.“

—  Donna Leon US-amerikanische Krimi-Schriftstellerin 1942

Interview im Migros-Magazin 26, 28. Juni 2005

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„Dem alles nur im Geist geschah // Du meinst, die Grenze sei so nah, // Dein armes Sein in Gottes Licht zu zücken, // Du unlösbarer Zeitvertreib, // Du mußt, o unverklärter Leib, // Den Stein erst überm Grabe rücken.“

—  Konrad Weiß (Dichter) deutscher Dichter 1880 - 1940

Konrad Weiß: Mann aus Erde, in: Lyrik des Abendlandes, Hanser Verlag, München 1978, ISBN 3-446-12487-x, S. 641

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„Jeder Sekundenschlag / Reißt uns dem Sterbebett näher.“

—  Ludwig Christoph Heinrich Hölty deutscher Dichter im Umfeld des Hainbunds 1748 - 1776

Oden: Der rechte Gebrauch des Lebens bei zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005107652

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„Kommt einen Schritt näher, Jungs. Das wird es leichter machen.“

—  Robert Erskine Childers irischer Autor und Unabhängigkeitskämpfer 1870 - 1922

Letzte Worte vor seiner Hinrichtung, 24. November 1922, zitiert nach Andrew Boyle: Andrew. The Riddle of Erskine Childers. London, Hutchinson, 1977, S. 25, zitiert nach Wikipedia http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Robert_Erskine_Childers&oldid=216426053
Original engl.: "Take a step forward, lads. It will be easier that way."