Zitate über die Hölle

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema hölle, menschen, himmel, mensch.

Insgesamt 131 Zitate hölle, Filter:

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„Die Buchhändler sind alle des Teufels, für sie muß es eine eigene Hölle geben“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Gespräche mit Friedrich von Müller und Clemens Wenzeslaus Coudray, 17. Mai 1829
Selbstzeugnisse, Briefe und Gespräche

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„Wenn du durch die Hölle gehst, geh weiter.“

—  Winston Churchill britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts 1874 - 1965

Citát „Diplomatie ist, jemanden so zur Hölle zu schicken, daß er sich auf die Reise freut.“
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„Stelle Dich an den Abrgund der Hölle
Und tanze zur Musik der Sterne!“

—  Walter Moers, buch Ensel und Krete

Ensel und Krete. Ein Märchen aus Zamonien

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„Ich bin mein Himmel und meine Hölle.“

—  Friedrich Schiller, Die Räuber

Die Räuber IV, 5 / Moor, S. 171
Die Räuber (1781)

„Denn die Hölle […] ist die Wiederholung.“

—  Christoph Marzi, buch Lycidas

Lycidas. Wilhelm Heyne Verlag München, 2004, S. 826. ISBN 978-3-453-53006-5
"denn die Hölle, das sollten Sie wissen, ist die Wiederholung." Seltsam lächelnd hatte sie ergänzt: "Ja, die Wiederholung ist die Hölle." - books.google. http://books.google.de/books?id=LIkvQwqO4hEC&q=wiederholung
Denn die Hölle ist die Wiederholung
Denn die Hölle, das sah Emily nun, ist die Wiederholung.
Und Emily erinnerte sich. Die Hölle ist die Wiederholung.
"Die Hölle", erinnerte sie sich der Worte des Lichtlords, "ist die Wiederholung."
Denn die Hölle, das wusste Emily nun, ist die Wiederholung.

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„Wir sind unser eigener Teufel und machen uns diese Welt zur Hölle.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Die Herzogin von Padua, 5. Akt / Die Herzogin
Original engl.: "We are each our own devil, and we make this world our hell."
Die Herzogin von Padua - The Duchess of Padua

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„Ich müsste meine eigene Hölle haben für den Zorn, meine Hölle für den Hochmut, - und die Hölle der Zärtlichkeit; ein ganzes Konzert von Höllen.“

—  Arthur Rimbaud, buch Une saison en enfer

Une Saison en Enfer. Darin: Nuit de l'Enfer
Original franz.: "Je devrais avoir mon enfer pour la colère, mon enfer pour l'orgueil, - et l'enfer de la caresse; un concert d'enfers."

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„Die Hölle, das sind die anderen.“

—  Jean Paul Sartre, Geschlossene Gesellschaft

Geschlossene Gesellschaft. Deutsch von Traugott König. 5. Auftritt. Rowohlt Taschenbuchverlag Hamburg 1991, S.59
Original franz.: "L'enfer, c'est les autres." - Huis Clos

Citát „Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier!“
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„Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier!“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

Original engl. "Hell is empty, And all the devils are here."
Der Sturm - The Tempest

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„Wird ein liebender Gott einen Menschen in die Hölle schicken! Die Antwort lautet - Ja …, weil der Mensch sich selbst zu ewigen Hölle verdammt [… welcher] willentlich und bewusst Christus als Herrn und Retter ablehnt.“

—  Billy Graham US-amerikanischer Baptistenpastor 1918 - 2018

-„Was kommt nach dem Tod?”, Neuhausen-Stuttgart 1992, S. 203, ISBN 3775117547, ISBN 978-3775117548; Übersetzer: Andreas Birk

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„Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, // Die Menschen machen selbst die Höll' einander heiß.“

—  Friedrich Rückert deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist 1788 - 1866

Die Weisheit des Brahmanen, XVI. Buch, III, Nr. 13. 5. Auflage. Leipzig: Hirzel, 1863. S. 575.
Die Weisheit des Brahmanen

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„Ohne Literatur, Leben ist die Hölle.“

—  Charles Bukowski US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller 1920 - 1994

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„Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle.“

—  Franz Kafka österreichisch-tschechischer Schriftsteller 1883 - 1924

An Oskar Pollak, Prag, 8. November 1903. In: Briefe 1900 - 1912, Hrsg. Hans-Gerd Koch, S. Fischer, Frankfurt a. M. 1999, S. 28 books.google.de https://books.google.de/books?hl=de&id=jD2zAAAAIAAJ&dq=%22Wenn+Du+vor+mir+stehst+und+mich+ansiehst%22
Briefe
Variante: VOR DEM EINGANG ZUR HÖLLE

Verlassen sind wir doch wie verirrte Kinder im Walde. Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüßtest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen vor einander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle..."

- Aus einem Brief Kafkas an Oskar Pollak, 8.11.1903.

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„Ohne Toleranz wird unsere Welt zur Hölle.“

—  Friedrich Dürrenmatt Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler 1921 - 1990

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„In die Hölle des Lebens kommt nur der hohe Adel der Menschheit; die Andern stehen davor und wärmen sich.“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863

München, 15. December 1836, Tagebücher 1, 498, S.90 books.google https://books.google.de/books?id=xa7XDQAAQBAJ&pg=PA90&dq=498, archive.org https://archive.org/stream/tagebcher01werngoog#page/n127/mode/2up
Tagebücher

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„Wenn Du durch die Hölle gehst, höre nicht auf zu laufen.“

—  Walt Disney US-amerikanischer Filmproduzent und 26 facher Oscar Preisträger 1901 - 1966

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„Der Kaffee muss schwarz sein wie der Teufel, heiß wie die Hölle, rein wie ein Engel und süß wie die Liebe.“

—  Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord französischer Diplomat 1754 - 1838

Georg Büchmann: Geflügelte Worte. 19. Aufl. S. 488 susnig.nu http://susning.nu/buchmann/0522.html
Zugeschrieben

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„Alle Götter, alle Himmel, alle Höllen sind in dir.“

—  Joseph Campbell US-amerikanischer Mythenforscher, Professor und Autor 1904 - 1987

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„Es gibt keine Hölle. Es gibt nur Frankreich.“

—  Frank Zappa amerikanischer Musiker 1940 - 1993

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„Ich gehe für meine Ideen durch die Hölle.“

—  Ibrahim Evsan deutscher Schriftsteller, Unternehmer und Blogger 1975

Ich gehe für meine Ideen durch die Hölle. Handelsblatt, 30. September 2009. handelsblatt. com

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„Die Hölle ist eine Vorstellung, die sich ursprünglich einem unverdauten Apfelknödel verdankt und seither durch die erblichen, von Ramadanfesten genährten Gallenbeschwerden fortgeschrieben wurde.“

—  Herman Melville, buch Moby-Dick

Moby Dick. Kapitel 17, Der Ramadan. online-literature.com http://www.online-literature.com/melville/mobydick/18/; übersetzt von Matthias Jendits. 6. Auflage, btb Verlag.
Original engl.: "Hell is an idea first born on an undigested apple-dumpling; and since then perpetuated through the hereditary dyspepsias nurtured by Ramadans."

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„Der Weg zur Hölle ist mit Adverbien gepflastert.“

—  Stephen King US-amerikanischer Schriftsteller 1947

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„Himmel und Hölle ist im Menschen. Und es ist so, dass man mit diesem Stoff nun Einblick bekommt in die eigene Hölle oder den eigenen Himmel.“

—  Albert Hofmann Schweizer Chemiker und Entdecker von LSD 1906 - 2008

Podiumsdiskussion "Was ist Bewußtseinserweiterung?", Heidelberg, Februar 1996; track 12 auf der audio-CD "Erinnerungen eines Psychonauten: Von der Entdeckung entheogener Drogen" supposé Köln, 2003, ISBN 3-932513-38-X; mit "Stoff" ist LSD gemeint

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„der Versuch, den Himmel auf Erden einzurichten, erzeugt stets die Hölle. Dieser Versuch führt zu Intoleranz, zu religiösen Kriegen und zur Rettung der Seelen durch die Inquisition.“

—  Karl Raimund Popper, buch Die offene Gesellschaft und ihre Feinde

Die offene Gesellschaft und ihre Feinde. Band II, Mohr/Siebeck, Tübingen, 1992, S. 277 books.google http://books.google.de/books?id=0NMKZ_TznK8C&pg=PA277.
"the attempt to make heaven on earth invariably produces hell. It leads to intolerance. It leads to religious wars, and to the saving of souls through the inquisition." - The Open Society and Its Enemies. books.google http://books.google.de/books?id=yPcHAQAAIAAJ&q=heaven
The Open Society and Its Enemies (Offene Gesellschaft) (1945, engl.)

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„Besser ist es, in der Hölle zu herrschen, als im Himmel dienen.“

—  John Milton englischer Dichter 1608 - 1674

Johann Milton's verlornes Paradies. Aus dem Englischen neu übersetzt von Friedrich Wilhelm Bruckbräu. München 1828. S. 38 books.google.de http://books.google.de/books?id=6TE_AAAAYAAJ&pg=PA38
Original engl.: "Better to reign in Hell, than serve in Heav'n." - Paradise Lost, Book 1 (1667) en.wikisource.org http://en.wikisource.org/wiki/Paradise_Lost_(1667)/Book_I

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„Mein bist du, und wärfen Höll' und Himmel sich zwischen uns!“

—  Friedrich Schiller, Kabale und Liebe

Kabale und Liebe II, 5 / Ferdinand, S. 57 http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/61
Kabale und Liebe (1784)

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„Es gibt über Marilyn Monroe mehr Bücher als über den zweiten Weltkrieg. Darin liegt eine gewisse Ähnlichkeit: es war die Hölle, aber es hat sich gelohnt.“

—  Billy Wilder US-amerikanischer Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzent österreichischer Herkunft 1906 - 2002

zitiert in Hellmuth Karasek: Billy Wilder - Eine Nahaufnahme, Hoffmann und Campe, 1992. S. 399. Vorabdruck in DER SPIEGEL 3. August 1992 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13680344.html
"My god, I think there have been more books on Marilyn Monroe than on World War II, and there's a great similarity. It was not easy. It was hell. But it was well worth it once you got it on the screen." - Dialogue on Film; Billy Wilder and I.A.L. Diamond. The American Film Institute/1976. In: Billy Wilder Interviews, edited by Robert Horton. University Press of Mississippi. p. 113 books.google http://books.google.de/books?id=OCAKjmrTZo8C&pg=PA113

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„Immerhin hat das den Staat zur Hölle gemacht, daß ihn der Mensch zu seinem Himmel machen wollte.“

—  Friedrich Hölderlin, buch Hyperion

Erstes Buch, Hyperion an Bellarmin VII, S. 53
Hyperion, I. Band

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„Himmel und Hölle setzen zwei verschiedene Arten von Menschen voraus: gute und böse; aber der größte Teil der Menschen schwankt zwischen Laster und Tugend.“

—  David Hume schottischer Philosoph, Ökonom und Historiker 1711 - 1776

Über die Unsterblichkeit der Seele (postum veröffentlicht 1777), ins Deutsche übersetzt von Friedrich Paulsen, Leipzig <sup>3</sup>: Meiner, 1905. S. 161
Original engl.: "Heaven and hell suppose two distinct species of men, the good and the bad. But the greatest part of mankind float betwixt vice and virtue." -
Über die Unsterblichkeit der Seele (1757)

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„Gerechtigkeit ist nur in der Hölle, im Himmel ist Gnade, und auf Erden ist das Kreuz.“

—  Gertrud von Le Fort deutsche Schriftstellerin 1876 - 1971

Der Papst aus dem Ghetto. Die Legende des Geschlechtes Pier Leone. Roman. J. Kösel & F. Pustet München 1930. S. 204

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„Geistige Trägheit ist noch viel schlimmer als leibliche; Witz ohne Verwendung ist eine Krankheit (…):Rost der Seele, Fäulnis des Geistes, eine Hölle eigener Art (…) nennt sie Galen.“

—  Robert Burton, buch Anatomie der Melancholie

Robert Burton: Die Anatomie der Melancholie (orig. The Anatomy of Melancholy, 1621), aus dem Englischen übersetzt von Werner v. Koeppenfels nach der Ausgabe letzter Hand, Oxford 1651, 3. Auflage, Mainz 2001, ISBN 3-87162-007-6, S.124

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„Um die Menschen zum Beichtstuhl zu bringen und sie wieder ruhig zu machen, dazu hat man Gott, den Teufel und die Hölle erfinden müssen.“

—  Alain französischer Philosoph, Schriftsteller und Journalist 1868 - 1951

Vorschläge und Meinungen zum Leben

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„Kapitalismus ohne Bankrott ist wie das Christentum ohne Hölle“

—  Frank Borman US-amerikanischer Astronaut 1928

zitiert in Ulrich Groothuis, Cornelius Wilp: Niederlage: Jetzt erst recht! WirtschaftsWoche 11.01.2002 http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/niederlage-jetzt-erst-recht-312006/
Original engl.: "Capitalism without bankruptcy is like Christianity without hell." - zitiert in J. Madeleine Nash, Bruce van Voorst, Alexander L. Taylor III The Growing Bankruptcy Brigade http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,949605,00.html, Time Magazine Oct. 18, 1982

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„Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen.“

—  Emanuel Schikaneder Schauspieler, Sänger, Regisseur, Dichter und Theaterdirektor 1751 - 1812

Die Zauberflöte / Königin der Nacht

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„Man möchte freundschaftliche Beziehungen mit dem Himmel, vertiefte Partnerschaft mit der Erde, aber auch fruchtbare Zusammenarbeit mit der Hölle.“

—  Timothy Garton Ash britischer Historiker 1955

zitiert bei Herbert Kremp: Die hohe Kunst des Genscherismus, Die Welt 21.03.2007, welt.de http://www.welt.de/politik/article770268/Die_hohe_Kunst_des_Genscherismus.html
"the author has described Genscherism, in jest, as the attempt to have friendly relations with heaven, a deepening partnership with the earth, but also fruitful co-operation with hell." - In Europe's Name - Germany and the Divided Continent. Jonathan Cape 1993. p. 601

„Eine Ewigkeit rein zerebraler Existenz – das mag Intellektuellen als Paradies erscheinen, anderen Menschen als Hölle.“

—  Hans Moravec austro-kanadischer Wissenschaftler 1948

Mind Children: der Wettlauf zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz. Hamburg 2001. ISBN 3-4550-8373-0. S. 260. Übersetzer: Hainer Kober, Hans Moravec

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„Das Paradies, das wären ein französischer Koch, ein britischer Polizist, ein deutscher Manager und ein italienischer Liebhaber. Die Hölle, das sind ein britischer Koch, ein deutscher Polizist, ein italienischer Manager und ein französischer Liebhaber.“

—  Carla Bruni italienische Musikerin und Fotomodell 1967

bei Stefanie Rosenkranz: Carla Bruni - Madame Pompadour. Stern Nr. 30/2008 vom 27. Juli 2008, S. 148, stern.de https://www.stern.de/lifestyle/leute/carla-bruni-madame-pompadour-3753340.html
(Original französisch: "Le paradis, ce serait un cuisinier français, un policier anglais, un manager allemand et un amant italien. L’enfer, ce serait un cuisinier anglais, un policier allemand, un manager italien et un amant français." - im supplément du "Monde", 2003,; zitiert nach Emmanuel Ratier: Portrait de Carla Bruni libertesinternets.wordpress.com 15. Januar 2008 http://libertesinternets.wordpress.com/2008/01/15/portrait-de-carla-bruni-par-emmanuel-ratier/

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„Dass Menschen in Schuld geraten, ist schlimm; aber sich schuldig zu fühlen und nicht an Vergebung glauben zu können, - das ist die Hölle.“

—  Eugen Drewermann katholischer Theologe und Psychotherapeut 1940

Ich steige hinab in die Barke der Sonne. Olten, 1993. ISBN 3-530-16901-3

Bogumil Goltz Foto

„Mutterangst und Mutterweh bricht die Pforten der Hölle.“

—  Bogumil Goltz polnischer humoristisch-pädagogischer Schriftsteller 1801 - 1870

Das Menschen-Dasein in seinen weltewigen Zügen und Zeichen, Erster Band, Verlag von Heinrich Zimmer, Frankfurt a. M. 1850, S. 231,

Daniel Czepko von Reigersfeld Foto

„gut ist voller Lohn, das böse voller Pein. O Mensch, wie sol in dir nicht Höll und Himmel seyn?“

—  Daniel Czepko von Reigersfeld deutscher Dichter und Dramatiker 1605 - 1660

Monodisticha Sapientum, III, 64 "Gnad und Strafe", S. 602

„O Gott, ich habe nichts für das Paradies getan und bin nicht stark genug, die Hölle zu erdulden - alles ist Deiner Gnade anheimgestellt!“

—  Yahya ibn Mu'adh ar-Razi persischer Sufi 830 - 871

Zitiert von Annemarie Schimmel in "Mystische Dimensionen des Islam", Qualandar Verlag 1979, ISBN 978-3-92212-107-7, S. 58
Zugeschrieben

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„Weil nun aber unser Zustand vielmehr etwas ist, das besser nicht wäre; so trägt Alles, was uns umgiebt, die Spur hievon – gleich wie in der Hölle Alles nach Schwefel riecht, – indem Jegliches stets unvollkommen und trüglich, jedes Angenehme mit Unangenehmem versetzt, jeder Genuß immer nur ein halber ist, jedes Vergnügen seine eigene Störung, jede Erleichterung neue Beschwerde herbeiführt, jedes Hülfsmittel unserer täglichen und stündlichen Noch uns alle Augenblicke im Stich läßt und seinen Dienst versagt, die Stufe, auf welche wir treten, so oft unter uns bricht, ja, Unfälle, große und kleine, das Element unsers Lebens sind, und wir, mit Einem Wort, dem Phineus gleichen, dem die Harpyen alle Speisen besudelten und ungenießbar machten. Alles was wir anfassen, widersetzt sich, weil es seinen eigenen Willen hat, der überwunden werden muß. Zwei Mittel werden dagegen versucht: erstlich die eulabeia, d. i. Klugheit, Vorsicht, Schlauheit: sie lernt nicht aus und reicht nicht aus und wird zu Schanden, Zweitens, der Stoische Gleichmuth, welcher jeden Unfall entwaffnen will, durch Gefaßtseyn auf alle und Verschmähen von Allem: praktisch wird er zur kynischen Entsagung, die lieber, ein für alle Mal, alle Hülfsmittel und Erleichterungen von sich wirft: sie macht uns zu Hunden: wie den Diogenes in der Tonne. Die Wahrheit ist: wir sollen elend seyn, und sind's. Dabei ist die Hauptquelle der ernstlichsten Uebel, die den Menschen treffen, der Mensch selbst: homo homini lupus. Wer dies Letztere recht ins Auge faßt, erblickt die Welt als eine Hölle, welche die des Dante dadurch übertrifft, daß Einer der Teufel des Andern seyn muß; wozu denn freilich Einer vor dem Andern geeignet ist, vor Allen wohl ein Erzteufel, in Gestalt eines Eroberers auftretend, der einige Hundert Tausend Menschen einander gegenüberstellt und ihnen zuruft: "Leiden und Sterben ist euere Bestimmung: jetzt schießt mit Flinten und Kanonen auf einander los!" und sie thun es.“

—  Arthur Schopenhauer deutscher Philosoph 1788 - 1860

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„Du bist nur ein Kind. Du hast nicht die blasseste Ahnung wovon du eigentlich sprichst…. Fragen zur Kunst würdest du mit einem Vortrag über Bücher zu diesem Thema beantworten. Michelangelo - Du wirst alles wissen. Sein Lebenswerk kennst du, seine Ansichten, sein Verhältnis zum Papst, seine sexuellen Neigungen, einfach alles. Aber ich wette du kannst mir nicht sagen wonach es in der sixtinischen Kapelle riecht. Du bist nie da gewesen und hast diese wunderbare Decke gesehen - dort oben. - Bei Fragen über Frauen hältst du bestimmt einen Vortrag darüber wie sie sein müssten. Vielleicht hast du auch schon 1 oder 2 im Bett gehabt. Aber du kannst mir nicht sagen wie es ist, neben einer Frau aufzuwachen und sich glücklich zu fühlen. Du bist cool drauf. Und wenn ich dich auf den Krieg ansprechen würde kämst du mir vielleicht mit Shakespeare "Noch einmal stürmt, noch einmal stürmt, Freunde"… Du hast aber keine Freunde. Du hast nie den Kopf eines Freundes gehalten und musstest mit ansehen wie er dich mit den Augen anfleht während er stirbt. - Wenn's um die Liebe geht, zitierst du wahrscheinlich ein Sonett. Hast dich aber beim Anblick einer Frau noch nie wehrlos gefühlt, weil sie dich mit den Augen in ihren Bann gezogen hat, wo du dann das Gefühl hast, Gott hat dir einen Engel geschickt, der dich aus den tiefen der Hölle rettet… für den auch du mal der Engel wirst. Du kennst einfach nicht das Gefühl für jemanden da zu sein, komme was wolle… wie etwa Krebs. Du weißt nicht wie das ist, 2 Monate lang am Krankenbett einer Frau zu sitzen und ihre Hand zu halten…. Die Ärzte erkennen an deinem Blick, dass das Wort "Besuchszeit" für dich keine Bedeutung hat. Du weißt nicht was ein wirklicher Verlust ist, denn das lernst du nur, wenn du jemanden mehr liebst als dich selbst. Ich bezweifle, dass du dich je getraut hast einen Menschen so zu lieben….. Wenn ich dich so anschaue, dann sehe ich keinen intelligenten, selbstbewussten Mann, ich sehe ein überhebliches Kind das die Hosen gestrichen voll hat." (Sean Maguire)“

—  Gus Van Sant US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent, Fotograf und Musiker 1952

Good Will Hunting

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„Ich sehe die Szene schon vor mir, wie ich oben ankomme, mit dem Typ, der meinen Namen auf der Liste sucht und nicht findet.
"Wie heißen Sie nochmal?"
"Novecento."
"Nosjinskij, Notarbartolo, Novalis, Nozza…"
"Es ist nämlich so, daß ich auf einem Schiff geboren bin."
"Wie bitte?"
"Ich bin aif einem Schiff geboren und da auch gestorben, ich weiß nicht, ob das da aus der Liste hervorgeht…"
"Schiffbruch?"
"Nein. Explodiert. Dreizehn Zentner Dynamit. Bum."
"Aha. Ist soweit alles in Ordnung?"
"Ja, ja, bestens… das heißt… da ist noch die Sache mit dem Arm… ein Arm ist weg… aber man hat mir versichert…"
"Ein Arm fehlt ihnen?"
"Ja. Wissen Sie, bei de Explosion…"
"Da müßte noch ein Paar liegen… welcher fehlt Ihnen denn?"
"Der linke."
"Ach herrje."
"Was soll das heißen?"
"Ich fürchte, es sind zwei rechte, wissen Sie."
"Zwei rechte Arme?"
"Tja. Unter Umständen können Sie Schwierigkeiten haben,…"
"Ja?"
"Ich meine, wenn Sie einen rechten Arm nehmen würden…"
"Einen rechten Arm anstelle des linken?"
"Ja."
"Aber… nein, oder doch,… lieber einen rechten als gar keinen…"
"Das meine ich auch. Warten Sie einen Moment, ich hole ihn."
"Ich komme am besten in ein paar Tagen wieder vorbei, dann haben Sie vielleicht einen linken da…"
"Also, ich habe hier einen weißen und einen schwarzen…"
"Nein, nein, einfarbig… nichts gegen Schwarze, hm, es ist nur eine Frage der…"
Pech gehabt. Eine ganze Ewigkeit im Paradies mit zwei rechten Armen. (Näselnd gesprochen.) Und jetzt schlagen wir ein schönes Kreuz! (Er setzt zu dieser Geste an, hält aber inne. Er betrachtet seine Hände.) Nie weiß man, welche man nehmen soll. (Er zögert einen Augenblick, dann bekreuzigt er sich schnell mit beiden Händen.) Sich eine ganze ewigkeit, Millionen Jahre, zum Affen machen. (Wieder schlägt er mit beiden Händen ein Kreuz.) Die Hölle. Da gibt's nichts zu lachen.

(Er dreht sich um, geht auf die Kulissen zu, bliebt einen Schritt vor dem Abgang stehen, dreht sich erneut zum Publikum, und seine Augen leuchten.)

Andererseits… du weißt ja, daß Musik… mit diesen Händen, mit zwei rechten… wenn da nur ein Klavier ist…“

—  Alessandro Baricco italienischer Schriftsteller 1958

Novecento. Un monologo

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Citát „Eine intelligente Hölle wäre besser als ein dummes Paradies.“
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„Die Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.“

—  Samuel Johnson englischer Gelehrter, Schriftsteller, Dichter, Kritiker und Lexikograf 1709 - 1784

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