Zitate über Ärger

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema ärger, mensch, menschen, welt.

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„Bis zum Sommer waren die Flüchtlinge dankbar bei uns zu sein. [...] Jetzt gibt es schon viele Flüchtlinge, die glauben, sie können sich selbst irgendwohin zuweisen. Sie gehen aus Einrichtungen raus, sie bestellen sich ein Taxi, haben erstaunlicherweise das Geld, um Hunderte von Kilometern durch Deutschland zu fahren. Sie streiken, weil ihnen die Unterkunft nicht gefällt, sie machen Ärger, weil ihnen das Essen nicht gefällt, sie prügeln in Asylbewerbereinrichtungen.“

—  Thomas de Maizière Deutscher Politiker (CDU),ehemaliger Bundesminister 1954

Am 1. Oktober 2015 in einem Interview im ZDF heute journal, ZDF heute via facebook https://de-de.facebook.com/ZDFheute/videos/10153674152650680/, rp-online.de https://rp-online.de/politik/deutschland/heute-journal-thomas-de-maziere-provoziert-mit-aussagen-zu-fluechtlingen_aid-17540879

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„Was Bohlen macht, ist kein Schlager. Das ist Pop - und eigentlich eine Unverschämtheit. […] Ich schaue da trotzdem rein, weil ich mich fertig ärgern will.“

—  Paul Kuhn deutscher Pianist, Bandleader und Sänger 1928 - 2013

über Dieter Bohlen und seine Casting-Show »Deutschland sucht den Superstar«
Was unterscheidet Sie von Mick Jagger, Herr Kuhn? - Paul Kuhn im Gespräch mit Claus Lochbihler

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„Großenteils schafft man sich seinen Ärger selbst, entweder durch falschen Verdacht oder, weil man Kleinigkeiten zu ernst nimmt.“

—  Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr

De Ira/Der Zorn, III, 12
Über den Zorn - De Ira
Original: lat.: "Magna pars querelas manu fecit aut falsa suspicando aut levia aggravando."

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„Der ärgste Fluch des Menschen ist das Geld.“

—  Sophokles, Ajax

Antigone , 295-296 / Kreon
Original altgriech.: "Οὐδὲν γὰρ ἀνθρώποισιν οἷον ἄργυρος // κακὸν νόμισμ'"
… „Es lässt Städte verwaisen; Menschen ihr Zuhause aufgeben; es verführt und verdirbt ehrliche Menschen und verwandelt Tugend in Falschheit; es lehrt Niedertracht und Respektlosigkeit, Gottlosigkeit.“ - Antigone , 296-303 / Kreon
Aias (455–450 v. Chr.), Antigone (442 v. Chr.)

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„Alles ist gut, was nicht anders sein kann, und im Muß liegt eine Schatzkammer von Beruhigungsgründen, vermittelst deren man bei ein wenig Philosophie das Ich muss mit dem Ich will so auszusöhnen weiß, dass hier jeder Fluch sich in Segen und die arge böse Welt sich in die beste verwandelt.“

—  Theodor Gottlieb von Hippel deutscher Staatsmann, Schriftsteller und Sozialkritiker 1741 - 1796

Theodor Gottlieb von Hippel: Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber (1792), hg. von Ralph-Rainer Wuthenow. Frankfurt: Syndikat, 1977, S. 27.

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„Humor ist fast immer Ärger mit seinem Make-up.“

—  Stephen King US-amerikanischer Schriftsteller 1947

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„Ich wollte die Leute ärgern […] Ich war ein Monster.“

—  Charlotte Roche britische Fernsehmoderatorin, Schauspielerin, Autorin in Deutschland 1978

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„Ich ärgere mich, also bin ich.“

—  Chuck Palahniuk, buch Doomed

Doomed

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„>>Mein lieber junger Freund<< sagte Mustafa Mannesmann. >>Die Zivilisation hat nicht den geringsten Bedarf an Edelmut oder Heldentum. Die Dinge sind Merkmale politischer Untüchtigkeit. In einer wohlgeordneten Gesellschaft wie der unseren findet niemand Gelegenheit zu Edelmut und Heldentum. Solche Gelegenheiten ergeben sich nur in ganz ungefestigten Verhältnissen. Wo es Kriege gibt, Gewissenskonflikte, Versuchungen, den man widerstehen, und Liebe, die man erkämpfen oder verteidigen muss - dort haben Heldentum und Edelmut selbstverständlich einen gewissen Sinn. Aber heutzutage gibt es keine Kriege mehr, mit größter Sorgfalt verhindern wir, dass ein Mensch den anderen zu sehr liebt. Und so etwas wie Gewissenskonflikte gibt es auch nicht mehr: Man wird so genormt, dass man nichts anderes tun kann, als man tun soll. Und was man tun soll, ist im Allgemeinen so angenehm und gewährt den natürlichen Trieben so viel Spielraum, dass es auch keine Versuchungen mehr gibt. Sollte sich durch einen unglücklichen Zufall wirklich einmal etwas Unangenehmes ereignen, nun denn, dann gibt es Soma, um sich von der Wirklichkeit zu beurlauben. Immer ist Soma zur Hand, um Ärger zu besänftigen, einen mit seinen Feinden zu versöhnen, Geduld und Langmut zu verleihen. Früher konnte man das alles nur durch große Willensanstrengung und nach jahrelanger harter Charakterbildung erreichen. Heute schluckt man zwei, drei Halbgrammtabletten, und damit gut! Jeder kann heutzutage tugendhaft sein. Man kann mindestens sein halbes Ethos in einem Flächschen bei sich tragen. Christentum ohne Tränen - das ist Soma.<<“

—  Aldous Huxley, buch Schöne neue Welt

Brave New World

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„Der Misthaufen muss allezeit stinken, die Bremse stechen und die Hummel brummen, der Gehässige andere ärgern und kränken.“

—  Chrétien de Troyes, buch Yvain ou Le Chevalier au lion

Yvain, 116-118
Original franz.: "Le fumier doit toujours puer, // Les taons piquer et les frelons faire du bruit; // De même, les fastidieux doivent médire."

„Am ärgsten fällt der Größenwahn // oft grad die kleinen Leute an.“

—  Eugen Roth deutscher Lyriker und populärer Dichter 1895 - 1976

Der Wunderdoktor. Sämtliche Werke. München Hanser 1977. S. 323

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„Wie leid mir tut die Menschenrasse, // mitten in dieser Welt voll Ärger. // Ich glaube, dass wir lauter Verzweifelte sind // oder Leute mit einem kranken Hirn.“

—  Giorgio Baffo 1694 - 1768

aus Poesie, Seite 187, Übersetzung: Nino Barbieri
Original venez.: "Cossa che me fa peccà la specie umana // in mezzo de sto mondo pien dei guai. // Me par che semo tanti desperai // o zente che no ga la mente sana."

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„Du schriebst zuweilen argen Mist, Franz! // Doch weil's von Lehar ist, so frisst man's!“

—  Franz Mittler österreichischer Musiker und Schriftsteller 1893 - 1970

Schüttelreim
Zugeschrieben

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„Das Weib soll sich nicht im Reden üben. Denn das wäre arg.“

—  Demokrit griechischer Philosoph

Fragment 110

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„Ich schaue da trotzdem rein, weil ich mich fertig ärgern will.“

—  Paul Kuhn deutscher Pianist, Bandleader und Sänger 1928 - 2013

über die Sendung »Deutschland Sucht den Superstar«, Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 58/2008 vom 8. März 2008, S. Z6

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„Kein ärger Brauch erwuchs den Menschen als das Geld!“

—  Sophokles klassischer griechischer Dichter -496 - -406 v.Chr

Antigone, 328-331 / Kreon

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„Ich ärgre mich nicht; Ärger ist ungesund, ist unwissenschaftlich.“

—  Georg Büchner Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär 1813 - 1837

Wozzeck / Doctor, S. 176.
Woyzeck (1837)

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„Ich bin nicht schwul, obwohl ich es gerne wäre, bloß um Leute mit Schwulenparanoia zu ärgern.“

—  Kurt Cobain US-amerikanischer Rockmusiker 1967 - 1994

"Tagebücher / Kurt Cobain", übersetzt von Clara Drechsler, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-596-16016-2, 4. Auflage, S. 205
Original engl.: "I am not gay. Although I wish I were, just to piss off homophobes."

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„Bemüh dich nur und sei hübsch froh, der Ärger kommt schon sowieso.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

Der Philosoph wie der Hausbesitzer, S. 876
Spricker - Aphorismen und Reime

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„Die Freude flieht auf allen Wegen - // der Ärger kommt uns gern entgegen.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter, erstes Kapitel, S. 497
Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter

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„Ich wollte, es gäbe gar kein Alter zwischen 10 und 23, oder die jungen Leute verschliefen die ganze Zeit; denn dazwischen ist nichts, als den Dirnen Kinder schaffen, die Alten ärgern, stehlen und balgen.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

3. Akt, 3. Szene / Ein Hirte
Original engl. "I would there were no age betweene ten and three and twenty, or that youth would sleep out the rest: for there is nothing (in the betweene) but getting wenches with childe, wronging the Auncientry, stealing, fighting, hearke you now."
Ein Wintermärchen - The Winter's Tale

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„Was du wirst erwachend sehn, // Wähl es dir zum Liebchen schön, // Seinetwegen schmacht und stöhn, // Sei es Brummbär, Kater, Luchs, // Borst'ger Eber oder Fuchs, // Was sich zeigt an diesem Platz, // Wenn du aufwachst, wird dein Schatz; // Sähst du gleich die ärgste Fratz'!“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

2. Aufzug, 2. Szene / Oberon zu Titania
Original engl. "What thou seest when thou dost wake, // Do it for thy true Love take: // Love and languish for his sake. // Be it Ounce, or Catte, or Beare, // Pard, or Boare with bristled haire, // In thy eye that shall appeare, // When thou wak'st, it is thy deare, // Wake when some vile thing is neere."
Ein Sommernachtstraum - A Midsummer Night's Dream

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„Alle Bosheit kommt von der Schwachheit.“

—  Jean Jacques Rousseau, buch Emile oder über die Erziehung

Émile I
Original franz.: "Toute méchanceté vient de faiblesse."
Emile oder über die Erziehung (1762)

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