Zitate von Vergil

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Vergil

Geburtstag: 15. Oktober 70 v.Chr
Todesdatum: 21. September 19 v.Chr
Andere Namen: Vergilius

Publius Vergilius Maro, deutsch gewöhnlich Vergil, spätantik und mittellateinisch Virgilius und später im Deutschen auch Virgil war ein römischer Dichter und Epiker, der während der Zeit der Römischen Bürgerkriege und des Prinzipats des Octavian lebte. Er gilt als wichtigster Autor der klassischen römischen Antike und ist ein Klassiker der lateinischen Schullektüre. Neben Horaz und Lucius Varius Rufus, mit denen zusammen er zum Kreis des Maecenas gehörte, sowie den Elegikern Cornelius Gallus, Properz und Tibull dürfte Vergil bereits unter Zeitgenossen zu den bekanntesten Dichtern der „augusteischen Literatur“ gezählt haben. Seine Werke, die Bucolica , die Georgica und die Aeneis und deren Gedanken revolutionierten die lateinische Dichtung und sind kurz nach seinem Tode immer wieder abgeschrieben, herausgegeben, kommentiert und intertextuell verarbeitet worden.

Das Epos Aeneis liefert den Gründungsmythos bzw. die Vorgeschichte zur Gründung der Stadt Rom unter Verarbeitung der mythologischen Stoffe aus den homerischen Epen Ilias und Odyssee. Die Aeneis löste damit die Annales des Quintus Ennius quasi als römisches Nationalepos ab. Wikipedia

„Die Liebe besiegt alles.“

—  Vergil

Eklogen X, 69
Original lat.: "Omnia vincit Amor."

„Das Schicksal findet seinen Weg.“

—  Vergil

Aeneis X, 113
Original lat.: "Fata viam invenient."

„Entstehen möge ein Rächer aus unserm Gebein.“

—  Vergil

Aeneis IV, 625 / Dido
Original lat.: "Exoriare aliquis nostris ex ossibus ultor."

Citát „Im Frühling kehrt die Wärme in die Knochen zurück.“

„Im Frühling kehrt die Wärme in die Knochen zurück.“

—  Vergil

Georgica III, 272
Original lat.: "Vere calor redit ossibus."

„Es lieben die Musen den Wechsel.“

—  Vergil

Eklogen III, 59 / Palaemon
Original lat.: "Amant alterna Camenae."

„[Jupiter] nickte und der ganze Olymp erbebte.“

—  Vergil

Aeneis IX, 106 und X, 115
Original lat.: "Adnuit et totum nutu tremefecit Olympum."

„Weiche dem Unheil nicht, doch geh ihm mutiger entgegen!“

—  Vergil

Aeneis VI, 95
Original lat.: "Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!"

„Dem Wagemutigen hilft das Glück!“

—  Vergil

Aeneis X, 284 / Turnus
Original lat.: "Audentis fortuna iuvat."
Grundlage des Sprichworts "Audaces fortuna adiuvat"

„Der Geist bewegt die Materie.“

—  Vergil

Aeneis 6, 727; auch Leitspruch der Führungsakademie der Bundeswehr. www.fueakbw.de http://www.fueakbw.de/index.php?ShowParent=218&show_lang=fr
Original lat.: "Mens agitat molem."

„Fangen wir mit der Hauptsache an.“

—  Vergil

Eklogen III, 60 / Damoetas
Original lat.: "Ab Iove principium."

„Gott freut sich der ungeraden Zahlen.“

—  Vergil

Eklogen VIII, 75
Original lat.: "Numero deus impari gaudet."

„Ich fürchte die Danaer (Griechen), auch wenn sie Geschenke bringen.“

—  Vergil

Original: Original lat.: "Timeo Danaos et dona ferentes."
Quelle: Aeneis II, 49 / Laocoon

„Musen Siziliens, laßt uns ein wenig Erhabneres singen!“

—  Vergil

Eklogen IV, 1
Original lat.: "Sicelides Musae, paulo maiora canamus."

„Stets launenhaft und wankelmütig ist die Frau.“

—  Vergil

Aeneis IV, 569f / Merkur
Original lat.: "Varium et mutabile semper femina."

„Mantua hat mich gezeugt, Kalabrien raffte mich dahin, nun birgt mich // Parthenope; ich besang Hirten, Landbau und Helden.“

—  Vergil

Grabepigramm, überliefert von Aelius Donatus: Vita Suetonii 143 f., zitiert nach: Irene Frings: Mantua me genuit – Vergils Grabepigramm auf Stein und Pergament. In: Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik 123 (1998), S. 89, uni-koeln.de https://uni-koeln.de/phil-fak/ifa/zpe/downloads/1998/123pdf/123089.pdf#page=3&search=Parthenope (PDF; 99 KB)
Original lat.: "Mantua me genuit, Calabri rapuere, tenet nunc // Parthenope; cecini pascua, rura, duces."

„Die einzige Rettung für die Besiegten [ist] keine Rettung zu erhoffen.“

—  Vergil

Original: Original lat.: "Una salus victis nullam sperare salutem."
Quelle: Aeneis II, 354 / Aeneas

„Even here, merit will have its true reward…
even here, the world is a world of tears
and the burdens of mortality touch the heart.“

Sunt hic etiam sua praemia laudi, Sunt lacrimae rerum et mentem mortalia tangunt.

—  Virgil, Aeneid

Quelle: Aeneid (29–19 BC), Book I, Lines 461–462 (tr. Robert Fagles)

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