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Michael Sachs

Geburtstag: 13. September 1808
Todesdatum: 31. Januar 1864

Michael Sachs war ein deutscher Rabbiner.

Michael Sachs war der Sohn des Kaufmanns Naftali-Juda Sachs. Er erhielt Talmudunterricht bei Rabbiner Öttinger in Glogau. Mit 13 Jahren kam er auf das Gymnasium.

Sachs immatrikulierte sich im Mai 1827 an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin. Dort studierte er Philologie bei Boeckh, Schleiermacher und Hegel. Im Mai 1835 legte er das Oberlehrerexamen ab. Im Oktober desselben Jahres promovierte er an der Universität Jena. Er war Leiter der Berliner jüdischen Mädchenschule.

Michael Sachs wurde 1836 als Rabbiner der jüdischen Gemeinde nach Prag berufen. In Prag betrieb er Privatstudien bei dem Talmudisten Saul Jonathan Löwy .

Im Jahre 1837 heiratete er Henriette Lehfeldt , Tochter des Gutsbesitzers Elkan Levi aus Glogau.

Seit 1844 war er „Prediger und Rabbinatsassessor“ in Berlin. Er war Mitarbeiter an der Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums Zacharias Frankels und Anhänger der konservativen Theologen-Versammlung und bis 1848 Mitglied der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft.

Er hielt die Trauerrede für die Opfer jüdischen Glaubens unter den Märzgefallenen der Revolution von 1848.

Nach ihm ist auch die Michael-Sachs-Loge im oberschlesischen Königshütte benannt.

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