Zitate von Franz-Josef Strauß

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Franz-Josef Strauß

Geburtstag: 6. September 1915
Todesdatum: 3. Oktober 1988

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Franz Josef Strauß war ein deutscher Politiker der CSU, deren Vorsitzender er von 1961 bis zu seinem Tod war.

Strauß gehörte der Bundesregierung als Bundesminister für besondere Aufgaben , Bundesminister für Atomfragen , Bundesminister der Verteidigung und Bundesminister der Finanzen an. Von 1978 bis 1988 war er Bayerischer Ministerpräsident und trat bei der Bundestagswahl 1980 vergeblich als Kanzlerkandidat der Unionsparteien gegen den amtierenden Bundeskanzler Helmut Schmidt an. Strauß unterhielt enge Verbindungen zur Industrie und gehörte zu den Hauptinitiatoren bei der Gründung des Unternehmens Airbus.

Zitate Franz-Josef Strauß

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„Wem es bei uns hier im Bundesgebiet nicht paßt, der kann ja hinübergehen in die Sowjetzone.“

— Franz-Josef Strauß
Im Oktober 1958 zu Demonstranten in Offenbach. Wortlaut gemäß SPD-Pressedient vom 27. Oktober 1958, zitiert in Samuel Wahrhaftig, Franz-Joseph Strauß, Scherz Verlag 1965, Seite 33 Google Books und DER SPIEGEL 5. April 1961]

„Ich bin zwar kein Wehrdienstverweigerer, aber trotzdem kein Feigling.“

— Franz-Josef Strauß
Aus einem Dementi von Strauß, 6. September 1957, laut DER SPIEGEL 5. April 1961. Strauß' Antrag an das Landgericht Nürnberg, dem SPIEGEL die Verbreitung dieses Zitats "ohne Hinweis auf die Losung der Wehrdienstverweigerer, daß mehr Mut zur Wehrdienstverweigerung als zur Befolgung eines Gestellungsbefehls gehöre", zu verbieten, blieb erfolglos, DER SPIEGEL 15. Juli 1961

„Sorgen Sie dafür, daß die Freiheit in ihrem Lande, gleichgültig von woher sie bedroht wird, erhalten bleibt.“

— Franz-Josef Strauß
19. November 1977 in Chile zu Augusto Pinochet, nach: Arbeiten lernen, DER SPIEGEL Nr. 49, 28. November 1977

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„Die Demokratisierung der Gesellschaft ist der Beginn der Anarchie, das Ende der wahren Demokratie. Wenn die Demokratisierung weit genug fortgeschritten ist, dann endet sie im kommunistischen Zwangsstaat.“

— Franz-Josef Strauß
Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, 11. Januar 1978. Unter Demokratisierung verstand man damals die Demokratisierung der Gesellschaft, z. B. Universitäten (Studentenausschüsse) und Betriebe (Mitbestimmung)

„Wie manche Pfarrer die Kirche leer predigen, reden auch manche Politiker den Saal leer.“

— Franz-Josef Strauß
Ich bin der geborene Anti-Rhetor. In: DER SPIEGEL 38/1989 vom 18. September 1989, Seite 158-159a

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