Alexander Issajewitsch Solschenizyn Zitat #135803

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Alexander Issajewitsch Solschenizyn 8
russischer Schriftsteller, Dramatiker, Historiker und Lit... 1918 – 2008
„Wer die Gewalt als seine Methode proklamiert hat, muss die Lüge zu seinem Prinzip machen.“ Dankesrede zur Entgegennahme des Nobelpreises für Literatur, 10. Dezember 1970. nobelprize. org

Zitate von Alexander Issajewitsch Solschenizyn

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Alexander Issajewitsch Solschenizyn

Geburtstag: 11. Dezember 1918
Todesdatum: 3. August 2008
Andere Namen: Aleksandr Isaevic Solzhenitsyn, Aleksandr Isaevič Solženicyn, Alexander Solženicyn

Alexander Issajewitsch Solschenizyn [səlʐɨˈnʲitsɨn] war ein russischer Schriftsteller und Dramatiker. Er war 1970 Empfänger des Nobelpreises für Literatur. Sein Hauptwerk Der Archipel Gulag beschreibt detailliert die Verbrechen des stalinistischen Regimes bei der Verbannung und systematischen Ermordung von Millionen Menschen im Gulag.


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„Aber der Strich, der das Gute vom Bösen trennt, durchkreuzt das Herz eines jeden Menschen. Und wer mag von seinem Herzen ein Stück vernichten?“ Der Archipel Gulag, Scherz Verlag, Bern, 1974, S. 167

„Wer die Gewalt als seine Methode proklamiert hat, muss die Lüge zu seinem Prinzip machen.“ Dankesrede zur Entgegennahme des Nobelpreises für Literatur, 10. Dezember 1970. nobelprize. org


„Na und wenn mal was verboten ist, wird sich ein Deutscher schon nicht darüber hinwegsetzen.“ Schilderung der Befragung gefangener deutscher Soldaten über technische Erfindungen durch das NKWD, Der Archipel GULag Band 2; Dritter Teil – Arbeit und Ausrottung; Kapitel 18 – Die Musen im GULag, ISBN 3-499-14197-3, S. 437

„All jenen gewidmet, die nicht genug Leben hatten, um dies zu erzählen. Sie mögen mir verzeihen, daß ich nicht alles gesehen, nicht an alles mich erinnert, nicht alles erraten habe.“ Der Archipel Gulag, Scherz Verlag, Bern, 1974, S. 6

„Ich habe mich immer mit Vergnügen der Arbeit hingegeben, der Arbeit und dem Kampf.“ Spiegel Nr.30/2007 vom 23. Juli 2007, S. 96

„Die Rettung der Menschheit besteht gerade darin, dass alle alles angeht.“ Dankesrede zur Entgegennahme des Nobelpreises für Literatur, 10. Dezember 1970. nobelprize. org

„Für mich gehört der Glaube zu den Grundlagen und Grundfesten des Lebens eines Menschen.“ Spiegel Nr.30/2007 vom 23. Juli 2007, S. 102

„Ich habe mich daran gewöhnt, dass öffentliche Reuebekundungen politischer Persönlichkeiten heute wohl das Allerletzte sind, was man von ihnen erwarten darf.“ Spiegel Nr.30/2007 vom 23. Juli 2007, S. 97

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