Zitate von Albert Bernhard Büchsenschütz

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Albert Bernhard Büchsenschütz

Geburtstag:6. September 1828
Todesdatum:29. Januar 1922

Albert Bernhard Büchsenschütz war ein deutscher Althistoriker und Wirtschaftshistoriker. Bemerkenswert an seiner Arbeit ist im Rückblick seine unabhängige Position gegenüber den großen Strömungen der Wissenschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts. Büchsenschütz wurde außerhalb eines Expertenkreises nicht weiter bekannt, da er keine akademische Karriere, sondern die Lehrerlaufbahn einschlug.

Bernhard Büchsenschütz war der Sohn des Berliner Schumachermeisters Johann Jakob Büchsenschütz und der Auguste geb. Seele. Er besuchte das Köllnische Gymnasium und studierte von 1848 bis 1851 Philologie an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. Seit dem vierten Semester gehörte er dem Philologischen Seminar an, das von August Boeckh, Karl Lachmann und Martin Hertz geleitet wurde. Neben seinen Kernfächern besuchte er Vorlesungen und Übungen in den Fächern Philosophie , Geschichte und Geografie . Seine Dissertation über die Orphischen Hymnen widmete er Ernst Ferdinand August , dem Rektor des Köllnischen Gymnasiums.Nach dem Studium arbeitete Büchsenschütz am Friedrichwerderschen Gymnasium in Berlin. 1855 wurde er zum Oberlehrer ernannt und wurde Ordinarius der Untersekunda. 1869 erhielt er den Professorentitel. Von 1875 bis 1897 leitete er das Friedrichwerdersche Gymnasium als Rektor.

Büchsenschütz war seit 1856 mit Alma Pauline geb. Schmidt verheiratet. Den Großteil seines Vermögens vermachte er bei seinem Tode der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Die Bernhard-Büchsenschütz-Stiftung betrug 100.000 Mark. Auch sein Manuskript zu einer Römischen Wirtschaftsgeschichte vermachte Büchsenschütz der Akademie. Neuere Archivstudien haben weitere Details zu seiner Biographie ergeben; eine Büste, gestiftet von ehemaligen Schülern zum 90. Geburtstag, befindet sich ebenso im Berliner Georg-Herwegh-Gymnasium wie ein Geheft mit Liedern zu einem Fest-Commers aus Anlass der Verabschiedung von Büchsenschütz in den Ruhestand am 31. März 1897.

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