Ulrike Meinhof Zitat #138181

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deutsche Journalistin und Terroristin, Mitbegründerin der... 1934 – 1976
„Protest ist, wenn ich sage, das und das paßt mir nicht. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, daß das, was mir nicht paßt, nicht länger geschieht. Protest ist, wenn ich sage, ich mache nicht mehr mit. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, daß alle andern auch nicht mehr mitmachen.“

Zitate von Ulrike Meinhof

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Ulrike Meinhof

Geburtstag: 7. Oktober 1934
Todesdatum: 9. Mai 1976

Ulrike Marie Meinhof war eine deutsche Journalistin und Publizistin, die sich in der Westdeutschen Studentenbewegung der 1960er Jahre engagierte und später zur Terroristin radikalisierte. Sie war Gründungsmitglied und Führungsperson der 1970 gegründeten Rote Armee Fraktion , deren ideologisches Konzept sie maßgeblich mitverfasste. 1970 war sie an der Baader-Befreiung und 1972 an fünf Sprengstoffanschlägen mit insgesamt vier Todesopfern beteiligt.

Im Juni 1972 wurde sie verhaftet. Nach ihrer ersten Verurteilung zu acht Jahren Freiheitsstrafe wegen Beteiligung an der Baader-Befreiung war sie ab 1975 Mitangeklagte im Stammheim-Prozess. Noch vor dem Ende dieses Verfahrens beging sie 1976 in ihrer Zelle im Gefängnis Stuttgart-Stammheim Suizid.


„Wir sagen, natürlich, die Bullen sind Schweine, wir sagen, der Typ in der Uniform ist ein Schwein, das ist kein Mensch, und so haben wir uns mit ihm auseinanderzusetzen. Das heißt, wir haben nicht mit ihm zu reden, und es ist falsch überhaupt mit diesen Leuten zu reden, und natürlich kann geschossen werden.“

„Protest ist, wenn ich sage, das und das paßt mir nicht. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, daß das, was mir nicht paßt, nicht länger geschieht. Protest ist, wenn ich sage, ich mache nicht mehr mit. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, daß alle andern auch nicht mehr mitmachen.“


„Das progressive Moment einer Warenhausbrandstiftung liegt nicht in der Vernichtung der Waren, es liegt in der Kriminalität der Tat, im Gesetzesbruch.“

„In Dresden ist der Anti-Hitler-Krieg zu dem entartet, was man zu bekämpfen vorgab und auch wohl bekämpft hatte: Zu Barbarei und Unmenschlichkeit, für die es keine Rechtfertigung gibt.“

„Die Menschenwürde ist antastbar“