Georg Büchner Zitat #129875

Georg Büchner Foto
Georg Büchner 46
Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolu... 1813 – 1837
„Der müde Leib findet ein Schlafkissen überall, doch wenn der Geist müde ist, wo soll er ruhen?“

Zitate von Georg Büchner

Georg Büchner Foto

46   7

Georg Büchner

Geburtstag: 17. Oktober 1813
Todesdatum: 19. Februar 1837

Karl Georg Büchner war ein hessischer Schriftsteller, Mediziner, Naturwissenschaftler und Revolutionär. Er gilt trotz seines schmalen Werkes – er starb bereits im Alter von 23 Jahren – als einer der bedeutendsten Literaten des Vormärz. Teile seines Werkes zählen zur Exilliteratur.


„Der müde Leib findet ein Schlafkissen überall, doch wenn der Geist müde ist, wo soll er ruhen?“

„O Himmel, man kommt leichter zu seiner Erzeugung, als zu seiner Erziehung.“


„Friede den Hütten! Krieg den Pallästen!“

„Was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?“

„Wer in einer Masse, die vorwärts drängt, stehenbleibt, leistet so gut Widerstand, als trät' er ihr entgegen: er wird zertreten.“

„Wer will dem Adler die Bahn vorschreiben, wenn er die Schwingen entfaltet und stürmischen Flugs sich zu den Sternen erhebt?“

„Müßiggang ist aller Laster Anfang.“

„Herr, ich habe die große Beschäftigung, müßig zu gehen; ich habe eine ungemeine Fertigkeit im Nichtstun; ich besitze eine ungeheure Ausdauer in der Faulheit. Keine Schwiele schändet meine Hände, der Boden hat noch keinen Tropfen von meiner Stirne getrunken, ich bin noch Jungfrau in der Arbeit; und wenn es mir nicht der Mühe zu viel wäre, würde ich mir die Mühe nehmen, Ihnen diese Verdienste weitläufiger auseinanderzusetzen.“


„Moral, das ist, wenn man moralisch ist […]“

„Wir haben nicht die Revolution, sondern die Revolution hat uns gemacht.", Dantons Tod II,1“

„Mein Leben gähnt mich an wie ein großer weißer Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus.“

„Ich ärgre mich nicht; Ärger ist ungesund, ist unwissenschaftlich.“


„Der Hass ist so gut erlaubt als die Liebe, und ich hege ihm im vollsten Maße gegen die, welche verachten.“

„O, eine sterbende Liebe ist schöner, als eine werdende.“

„Der Tod äfft die Geburt; beim Sterben sind wir so hilflos und nackt wie neugeborne Kinder.“

„Mensch, sind noch die Narren von Verstande, dann ist man selbst ein Narr.“

Display 1-16 Zitate from overall 46 Zitate