Zitate von Georg Büchner

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Georg Büchner

Geburtstag: 17. Oktober 1813
Todesdatum: 19. Februar 1837

Karl Georg Büchner war ein hessischer Schriftsteller, Mediziner, Naturwissenschaftler und Revolutionär. Er gilt trotz seines schmalen Werkes – er starb bereits im Alter von 23 Jahren – als einer der bedeutendsten Literaten des Vormärz. Teile seines Werkes zählen zur Exilliteratur.

Zitate Georg Büchner

„Der müde Leib findet ein Schlafkissen überall, doch wenn der Geist müde ist, wo soll er ruhen?“

„O Himmel, man kommt leichter zu seiner Erzeugung, als zu seiner Erziehung.“


„Friede den Hütten! Krieg den Pallästen!“

„Was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?“

„Wer in einer Masse, die vorwärts drängt, stehenbleibt, leistet so gut Widerstand, als trät' er ihr entgegen: er wird zertreten.“

„Wer will dem Adler die Bahn vorschreiben, wenn er die Schwingen entfaltet und stürmischen Flugs sich zu den Sternen erhebt?“

„In Ordnung leben heißt hungern und geschunden werden. Wer sind denn die, welche diese Ordnung gemacht haben, und die wachen, diese Ordnung zu erhalten?“

„Moral, das ist, wenn man moralisch ist […]“


„Der Tod äfft die Geburt; beim Sterben sind wir so hilflos und nackt wie neugeborne Kinder.“

„Das Volk ist ein Minotaurus, der wöchentlich seine Leichen haben muss, wenn er sie nicht auffressen soll.“

„Die Revolution ist wie Saturn, sie frißt ihre eignen Kinder.“

„Es wird mir ganz angst um die Welt, wenn ich an die Ewigkeit denke.“


„Denn wer arbeitet, ist ein subtiler Selbstmörder, und ein Selbstmörder ist ein Verbrecher, und ein Verbrecher ist ein Schuft, also, wer arbeitet, ist ein Schuft“

„Mensch, sind noch die Narren von Verstande, dann ist man selbst ein Narr.“

„Ich bin so jung, und die Welt ist so alt.“

„Für das Volk sind Schwäche und Mäßigung eins; es schlägt die Nachzügler tot.“

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