Zitate von Émile Michel Cioran

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Émile Michel Cioran

Geburtstag: 8. April 1911
Todesdatum: 20. Juni 1995

Emil M. Cioran, rumän. [tʃoˈran], frz. [sjɔˈʀɑ̃], war ein rumänischer Philosoph und einer der bedeutenden Aphoristiker des 20. Jahrhunderts. Der seit 1937 in Frankreich lebende E. M. Cioran war Dichterphilosoph, „Privatnachdenker“ und Meisterstilist der rumänischen und französischen Sprache. Er gilt manchen als bedeutendster Skeptiker und radikalster Kulturkritiker des 20. Jahrhunderts.


„Geschwätz ist jede Konversation mit einem, der nicht gelitten hat.“

„Lieber in der Gosse als auf einem Podest.“


„Nur der Schriftsteller ohne Leser kann sich den Luxus leisten, aufrichtig zu sein. Er wendet sich an niemanden, höchstens an sich selber.“

„Jeder Beginn einer Idee entspringt einer unmerklichen Verletzung des Geistes.“

„In jedem Menschen schlummert ein Prophet: erwacht er, so gibt es ein klein wenig mehr des Übels in der Welt.“

„Man kann nichts von nichts sagen. Daher kann es keine Grenze für die Zahl der Bücher geben.“

„Es lohnt nicht die Mühe sich zu töten, denn man tötet sich immer zu spät.“

„Indem die Natur den Menschen zuließ, hat sie viel mehr als einen Rechenfehler begangen: ein Attentat auf sich selbst.“


„Ich möchte frei sein, aufs äußerste frei. Frei wie ein Totgeborener.“

„Das ganze Geheimnis des Lebens läuft darauf hinaus, dass es keinerlei Sinn hat; dass aber jeder von uns dennoch einen ausfindig macht!“

„Im Grunde sind alle Ideen falsch und absurd. Es bleiben nur die Menschen, so wie sie sind.“