Zitate von Annette von Droste-Hülshoff

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Annette von Droste-Hülshoff

Geburtstag: 12. Januar 1797
Todesdatum: 24. Mai 1848

Annette von Droste-Hülshoff war eine deutsche Schriftstellerin und Komponistin. Sie gilt als eine der bedeutendsten deutschen Dichterinnen.


„Entlang der Mauer das Musikchor, // In Krepp gehüllt die Posaunen, // Haucht prüfend leise Kadenzen hervor, // Wie träumende Winde raunen; // Dann alles still: O Angst! o Qual! // Es tritt der Sarg aus des Schlosses Portal.“

„Was die Schelme nicht stehlen, das verderben die Narren.“


„Wär' ich ein Mann doch mindestens nur, so würde der Himmel mir raten.“

„Was Leben hat, das kennt die Zeit der Gnade, // Der Liebe Pforten sind ihm aufgetan. // Zum Himmel führen tausend lichte Pfade, // Ein jeder Stand hat sein eigne Bahn.“

„Wie stehst du doch so dürr und kahl, // Die trocknen Adern leer, // O Feigenbaum! // Ein Totenkranz von Blättern fahl // Hängt rasselnd um dich her // Wie Wellenschaum.“

„Tod ist überhaupt nichts [... ] Spielt, lächelt, denkt an mich. Leben bedeutet auch jetzt all das, was es auch sonst bedeutet hat. [... ] Ich warte auf euch. [... ] Alles ist gut.“

„Ach, alles trägt man leicht, ist man nur jung, // Nur jung noch und gesund!“

„Ach, eine Mutter hat man einmal nur!“


„Der Böse läuft vor seinem eigenen Schatten.“

„Wenn die Kinder klein sind, treten sie uns in den Schoß, und wenn sie groß sind, ins Herz!“

„Wenn du dich diesem Baum näherst, so wird es dir ergehen, wie du mir getan hast.“

„Wer nach seiner Überzeugung handelt, und sei sie noch so mangelhaft, kann nie ganz zugrunde gehen, wogegen nichts seelentötender wirkt, als gegen das innere Rechtsgefühl das äußere Recht in Anspruch nehmen.“

„Zu Cöln am Rheine kniet ein Weib // Am Rabensteine unterm Rade, // Und überm Rade liegt ein Leib, // An dem sich weiden Kräh' und Made.“